5 Wege, um einen Woo­Commerce Online­shop mit 1.000 € Budget pro Monat zu ver­mark­ten

Wer keine Erfah­rung im Online-Mar­ke­ting für eCom­mer­ce hat, kann aus einer großen Viel­zahl an Inter­net­ar­ti­keln, Online-Kursen und Büchern zum Thema wählen, um die Basics zumin­dest zu ver­ste­hen. Leider gibt es dabei kaum gute Hin­wei­se, wie man ein klei­nes Wer­be­bud­get so effek­tiv wie mög­lich ein­set­zen kann.

Aber gerade am Anfang oder im Aufbau ste­hen­de Online-Shops haben ein­fach nicht das Budget, um groß ange­leg­te Mar­ke­ting­kam­pa­gnen auf gut Glück zu star­ten. Das müssen Sie auch nicht! In diesem Arti­kel stel­len wir eine Mar­ke­ting­stra­te­gie vor, die mit 1.000 € Wer­be­bud­get pro Monat und einem Tag Auf­wand pro Woche funk­tio­niert.

Vor­aus­set­zun­gen für Woo­Commerce-Mar­ke­ting mit klei­nem Budget

Damit Sie die maxi­ma­le Wirk­sam­keit für ihr klei­nes Budget errei­chen, müssen zunächst ein paar Grund­vor­aus­set­zun­gen geklärt werden.

Vor­aus­set­zung 1 – Kun­den­re­cher­che

Führen Sie vor dem Start Ihrer Mar­ke­ting­maß­nah­men auf jeden Fall eine umfang­rei­che Kun­den­re­cher­che durch.

Dafür muss klar sein

  • wer Ihre Kunden sind
  • welche Pro­ble­me sie haben
  • warum sie diese Pro­duk­te kaufen
  • wo sie online unter­wegs sind
  • welche Welt­an­schau­ung sie haben.

Einen super Leit­fa­den für eine aus­führ­li­che Kun­den­re­cher­che finden Sie bei­spiels­wei­se hier. An der Kun­den­re­cher­che soll­ten Sie auf keinen Fall sparen, da Sie Ihr begrenz­tes Budget so gezielt wie mög­lich ein­set­zen wollen.

Vor­aus­set­zung 2 – Web­site opti­mie­ren

Stel­len Sie sicher, dass Ihre Web­site für die Ver­mark­tung bereit ist. Nicht, dass Sie bereits mit dem Mar­ke­ting los­le­gen und Sie dann fest­stel­len, dass etwas nicht funk­tio­niert und Ihre ganzen Maß­nah­men wir­kungs­los macht.

Ihre Web­site muss

  • feh­ler­frei funk­tio­nie­ren,
  • idea­ler­wei­se ein ein­heit­li­ches Bran­ding für Ihre Marke auf­wei­sen, und
  • vor allem eine voll­stän­di­ge „Über Uns“-Seite auf­wei­sen.

Brau­chen Sie Unter­stüt­zung beim Erstel­len oder Opti­mie­ren Ihrer Shop­sei­te? Dann buchen Sie hier unsere Web­site Kern­sa­nie­rung und lassen uns gemein­sam das Opti­mie­rungs­po­ten­ti­al Ihres Shops durch­ge­hen.

Die 5 Phasen des sys­te­ma­ti­schen Online Mar­ke­tings mit dem Kaf­fee­fil­ter­mo­dell

Da Sie nur wenig Budget haben, dürfen Sie Opti­mie­rungs­maß­nah­men nicht lange vor sich her schie­ben. Ihr Ziel ist es, mög­lichst schnell zu lernen was funk­tio­niert und was nicht. Durch die zusätz­li­chen Ver­käu­fe kann dann Schritt für Schritt auch das Budget – und somit der Profit – des Shops erhöht werden.

Das geht mit sys­te­ma­ti­schem Mar­ke­ting.

Zur Ver­an­schau­li­chung von sys­te­ma­ti­schem Mar­ke­ting nehme ich gerne das Bild meines lecken Kaf­fee­fil­ters aus meiner Stu­di­en­zeit zur Hand.

Stel­len Sie sich vor: Sie haben eine Kaf­fee­tas­se, auf der ein Plas­tik­fil­ter mit Fil­ter­tü­te sitzt. Der Plas­tik­fil­ter ist schon etwas älter und hat Risse. Das heißt ein guter Teil des heißen Was­sers leckt durch die Risse hinaus und landet nicht in der Kaf­fee­tas­se.

Das lässt sich super auf den Online­han­del über­tra­gen: Oben kippen Sie Fremde rein, unten kommen Kunden raus – und dazwi­schen „laufen“ die­je­ni­gen Frem­den „aus“, die Sie nicht erst in Besu­cher, dann in Inter­es­sen­ten und schließ­lich zu Käu­fern kon­ver­tie­ren können. Also die Leute, die nicht an Ihrem Shop und Ihren Pro­duk­ten inter­es­siert sind:

Im fol­gen­den gehen wir auf diese ein­zel­nen Phasen ein und erläu­tern wie Sie diese auch mit klei­nem Budget für Ihr eige­nes Mar­ke­ting umset­zen können.

Regel­mä­ßig opti­mie­ren statt “set-it-and-forget-it”

Um Ihr sys­te­ma­ti­sches Mar­ke­ting so schnell wie mög­lich weiter zu ent­wi­ckeln und Ihr Budget damit maxi­mal effek­tiv ein­zu­set­zen, soll­ten Sie min­des­tens zwei der in den ein­zel­nen Phasen erläu­ter­ten Tak­ti­ken gleich­zei­tig ein­set­zen. So haben Sie den direk­ten Ver­gleich und lernen schnel­ler was funk­tio­niert und was nicht.

Denn denken Sie daran: Mar­ke­ting läuft nicht nach dem one-size-fits-all Prin­zip. Nur mit kon­ti­nu­ier­li­cher Opti­mie­rung und Reflek­ti­on kann eine Mar­ke­ting­stra­te­gie erfolg­reich opti­miert werden. Stel­len Sie sich bei jedem Schritt die Fragen

  • Was funk­tio­niert?
  • Warum funk­tio­niert es?
  • Was funk­tio­niert nicht und warum?

Stel­len sie auf Basis der Ant­wor­ten auf diese Fragen Hypo­the­sen für Ihre nächs­ten Schrit­te zur Opti­mie­rung auf, imple­men­tie­ren und testen diese. Nur so nähern Sie sich nach und nach Ihrer per­fek­ten, maß­ge­schnei­der­ten Mar­ke­ting­stra­te­gie.

Gren­zen setzen

Weil Sie die per­fek­te Mar­ke­ting­stra­te­gie erst aus­lo­ten müssen, wissen Sie ja nicht im Voraus was für Ihren Shop passt. Diese Unsi­cher­heit kann dazu führen, dass Sie gar nicht erst han­deln und opti­mie­ren – aber das ist garan­tiert hinaus gewor­fe­nes Geld.

Eine Mög­lich­keit um diese Unsi­cher­heit zu über­win­den ist, sich ver­trau­ens­wür­di­ge Infor­ma­tio­nen von Exper­ten, die keine eigene Agenda fahren, ein­zu­ho­len. Das können Bekann­te oder unab­hän­gi­ge Bera­ter Ihres Ver­trau­ens sein.

Was Sie aber auf jeden Fall tun soll­ten um die Unsi­cher­heit zu bekämp­fen, ist das Setzen von klaren zeit­li­chen und mone­tä­ren Gren­zen, bei­spiels­wei­se “ich pro­bie­re diese Tech­nik für drei Monate aus und nutze dafür höchs­tens ein Budget von 3.000€”.

Damit befrei­en Sie sich von Ihrer Unsi­cher­heit und Angst und geben sich die Mög­lich­keit im Rahmen dieser Gren­zen zu opti­mie­ren was das Zeug hält.

Phase 1 – Fremde zu Besu­chern

Ziel der Phase 1 sind Sei­ten­be­su­che. Sie wollen hier also Fremde in Besu­cher kon­ver­tie­ren, indem diese Ihren Shop einmal auf­ru­fen.

Doch wie spre­chen Sie die rich­ti­gen Men­schen auf die rich­ti­ge Weise und mit klei­nem Budget an, um deren Inter­es­se an Ihrem Shop und Pro­duk­ten zu wecken?

Da gibt es meh­re­re Vor­ge­hens­wei­sen:

  1. Nutzen Sie Google Shop­ping um Google Ad Kam­pa­gnen für Ihre Pro­duk­te anzu­le­gen. Das sind die Wer­be­an­zei­gen, die auf der Google Ergeb­nis­sei­te bei Ein­ga­be eines Such­wor­tes auf­tau­chen. Ste­cken Sie hier 300€ im Monat Ihres Bud­gets hinein.
  2. Die Ad Kam­pa­gnen funk­tio­nie­ren in dieser Phase nur, wenn Leute schon gezielt nach Ihren Pro­duk­ten suchen. Nutzen Sie daher Social Media Wer­bung, „Paid Social genannt, um das Inter­es­se für Ihre Pro­duk­te in Leuten, die gerade nicht aktiv suchen, zu wecken. Star­ten Sie dafür auf Face­book und/oder Insta­gram geziel­te Wer­be­maß­nah­men für Ihre Pro­duk­te. Ste­cken Sie hier­für in dieser Phase 150€ Budget hinein.
  3. Setzen Sie Paid Social Wer­be­kam­pa­gnen außer­dem für Ihren Web­site Con­tent ein, um Besu­cher anzu­zie­hen. Poten­ti­el­le Kunden schöp­fen schnel­ler Ver­trau­en, wenn Sie über Arti­kel, Videos oder Pod­casts Ihre Exper­ti­se bewei­sen, als wenn Sie sie direkt und unbe­kann­ter­wei­se zum Kauf auf­for­dern. Nehmen Sie für diese Stra­te­gie noch­mal 300€ im Monat in die Hand.

Dabei soll­ten Sie fol­gen­den Zeit­auf­wand für die fort­lau­fen­de Opti­mie­rung ein­rech­nen:

  • 0,5 Tage pro Woche für Ads,
  • 0,5 Tage pro Woche für die Erstel­lung von gutem Inhalt, wie bei­spiels­wei­se Blog­ar­ti­kel, Videos oder Pod­casts, sowie deren Ver­tei­lung auf zwei der für Ihre Ziel­grup­pe rele­van­tes­ten Social Net­works.

Das bedeu­tet, mit circa einem Tag Auf­wand pro Woche und 750€ pro Monat können Sie die erste Phase Ihres sys­te­ma­ti­schen Mar­ke­tings ange­hen.

Klei­ner Paid Social Exkurs

Ihre Paid Social Tar­ge­ting Stra­te­gie passt sich dabei den hier erläu­ter­ten fünf Phasen an. Um bes­se­re Ergeb­nis­se zu bekom­men, tau­schen Sie mit jeder Phase Ihre Ziel­grup­pe aus:

  1. Sie star­ten mit Inter­es­sen­ten Ihrer Pro­duk­te und locken diese auf Ihren Shop, machen Sie also zu Besu­chern
  2. Wenn Sie min­des­tens 100, aber besser ab 1.000, Besu­cher auf Ihren Shop gelockt haben, fangen Sie damit an Loo­ka­li­ke Audi­en­ces anzu­vi­sie­ren. Erst anhand der bis­he­ri­gen Besu­cher, dann
  3. auf Basis der gewan­del­ten Inter­es­sen­ten, und schließ­lich
  4. bezo­gen auf bestehen­de Käufer.

Phase 2 – Besu­cher zu Inter­es­sen­ten

In Phase 2 sind Sie vor allem hinter den Kon­takt­da­ten Ihrer Web­site-Besu­chern her. Denn Die Besu­cher, die Sie aus Frem­den gene­riert haben, sind noch lange nicht bereit bei Ihnen etwas zu kaufen. Ihr Mar­ken­na­me und viel­leicht sogar Ihre Pro­duk­te sind ihnen bekannt – mehr aber noch nicht.

Jetzt müssen sie im poten­ti­el­len Kunden Ver­trau­en auf­bau­en; ihm zeigen, dass Sie wissen wovon Sie da spre­chen und dass Ihre Pro­duk­te seine Pro­ble­me lösen können. Ganz unkom­pli­ziert und mit seinem besten Inter­es­se im Sinn. Und – wie geil ist das denn? – Sie bieten ihm jetzt schon einen Mehr­wert. Ganz kos­ten­los und nur im Gegen­zug zu seiner Email-Adres­se.

Das geht in Form von so genann­ten Con­tent Upgrades. Ein Con­tent Upgrade kommt in vielen ver­schie­de­nen Arten und Formen (Check­lis­ten, Video-Tuto­ri­als, Leit­fä­den, und vielem mehr) und

  • bietet Ihrem Besu­cher ent­we­der eine gute Lösung für ein klei­nes Pro­blem,
  • beant­wor­tet eine Frage, oder
  • führt ihn Schritt für Schritt durch einen klei­nen, ihm bisher unbe­kann­ten Pro­zess.

Ein sol­ches Con­tent Upgrade erstel­len Sie und setzen es ein­ma­lig zur Aus­lie­fe­rung auf. Die Samm­lung der Email-Adres­sen und die Aus­lie­fe­rung des Con­tent Upgrades an den nun zum Inter­es­sen­ten gewan­del­ten Besu­cher können Sie über ein Email Mar­ke­ting Ser­vice laufen lassen. Wir emp­feh­len hier­für Drip oder Mail­chimp. Mail­chimp ist ein­fa­cher in der Bedie­nung als Drip, aber auch unfle­xi­bler und kom­pli­zier­ter in der Aus­lie­fe­rung der Con­tent Upgrades.

Der Kos­ten­fak­tor wird hier­bei von dem von Ihnen gewähl­ten Email Mar­ke­ting Dienst dik­tiert. Bei Mail­chimp sind die ersten 2.000 Abon­nen­ten umsonst, Drip star­tet bei 49 USD im Monat.

Ansons­ten brau­chen Sie nur Zeit, um das Con­tent Upgrade zu erstel­len und die Aus­lie­fe­rung anzu­le­gen. Und natür­lich soll­ten Sie regel­mä­ßig Ihre Ergeb­nis­se prüfen, bei­spiels­wei­se einmal im Quar­tal. Melden Besu­cher sich für Ihren News­let­ter oder Con­tent Upgrade an? Wenn trotz stei­gen­dem Traf­fic aus Phase 1 kaum ein Besu­cher Ihrer Web­site zum Inter­es­sen­ten in Ihrer Email-Liste gewan­delt wird, müssen Sie viel­leicht Ihr Con­tent Upgrade über­den­ken.

Als Alter­na­ti­ve zu Con­tent Upgrades können Sie bei­spiels­wei­se auch einen 10%-Gutschein im Tausch gegen eine News­let­ter­an­mel­dung anbie­ten.

Phase 3 – Inter­es­sen­ten zu Qua­li­fi­zier­ten

In der Phase 3 wollen Sie Ihre Inter­es­sen­ten zu Qua­li­fi­zier­ten machen, die genug Ver­trau­en in Sie und Ihren Shop auf­ge­baut haben um ein Pro­dukt „In den Waren­korb“ zu legen.

Das errei­chen Sie mit einer spe­zi­el­len Email-Kam­pa­gne.

5-tei­li­ge Email-Kam­pa­gne

Dabei legen Sie mit Drip oder Mail­chimp dyna­mi­sche Emails an, die zum rich­ti­gen Zeit­punkt an die rich­ti­ge Person mit dem rich­ti­gen Inhalt ver­sandt werden. Das ist eine so genann­te „Drip-Kam­pa­gne“, bei der eine Email erst an den Emp­fän­ger ver­sen­det wird, wenn dieser bestimm­te Bedin­gun­gen erfüllt. Dadurch wirken diese Emails per­sön­li­cher, fast schon wie an einen Kumpel oder Bekann­ten ver­sen­det, als ein an die Massen ver­sen­de­ter News­let­ter.

Eine solche Email-Kam­pa­gne kann die fol­gen­de Struk­tur haben:

  • Begrü­ßung am Tag 1: Begrü­ßen Sie den neuen Abon­nen­ten, bedan­ken sich für das Inter­es­se, stel­len sich kurz vor und erzäh­len, wel­ches klei­nes Pro­blem Sie morgen mit der nächs­ten Email für ihn lösen werden.
  • Lecker­bis­sen“ am Tag 2: Brin­gen Sie dem Kunden das Ver­spro­che­ne bei und fügen einen Link zum pas­sen­den Pro­dukt ein.
  • Mar­ken­ge­schich­te am Tag 3: Erzäh­len Sie Ihre Mar­ken­ge­schich­te und fügen in einem P.S. ein wei­te­res Pro­dukt hinzu.
  • Nischen­hin­wei­se am Tag 4: Senden Sie anwend­ba­re Tipps, bei­spiels­wei­se „5 Dinge, die die Profis tun“, die direkt aus Ihrer Nische kommen.
  • Erfolgs­ge­schich­te am Tag 5: Erzäh­len Sie die Erfolgs­ge­schich­te eines Kunden, der eine tolle Erfah­rung mit Ihrem Shop oder Pro­duk­ten hatte, idea­ler­wei­se mit Foto und Zitat des Kunden. Am Ende bauen Sie eine klare Hand­lungs­auf­for­de­rung ein, das Pro­dukt zu kaufen.

Sie sehen, hier wird zunächst Ver­trau­en, Iden­ti­fi­ka­ti­on und Wie­der­erken­nung geschaf­fen, bevor dem Kunden der Kauf eines bestimm­ten Pro­dukts vor­ge­schla­gen wird. Der Kunde kann kaum anders als auf „In den Waren­korb“ zu kli­cken.

Die Erstel­lung und Auf­set­zung einer sol­chen Email-Kam­pa­gne kostet Sie außer Zeit keinen Cent.

Zusätz­lich soll­ten Sie in der Phase 3 via Paid Social ein Retar­ge­ting vor­neh­men. Dabei spie­len Sie auf Ihren Social Media Kanä­len Wer­be­an­zei­gen gezielt an Leute aus, die Inter­es­se an Ihrer Marke oder Pro­duk­ten gezeigt haben.

Das pas­siert mit Hilfe von Coo­kies die Surf­ge­wohn­hei­ten von Inter­net­nut­zern. Die Coo­kies merken sich die vom Nutzer besuch­ten Seiten. Face­book (sowie auch andere Social Media Platt­for­men oder Drittsei­ten) ruft diesen Code ab wenn der Nutzer in seinem Face­book-Profil vor­bei­schaut und prä­sen­tiert ihn mit pas­sen­den Ange­bo­ten zum gespei­cher­ten Cookie.

Zwei­gen Sie ins Retar­ge­ting noch­mal 100€ pro Monat aus Ihrem Budget ab.

Phase 4 – Qua­li­fi­zier­te zu Käu­fern

Nur weil ein Pro­dukt in den Waren­korb gelegt wurde, ist ein Kauf noch nicht sicher gestellt. Waren­korb­ab­brü­che sind nicht selten und können viele ver­schie­de­ne Gründe haben. Sie wollen in der Phase 4 also sicher stel­len, dass aus „In den Waren­korb“ auch „Kaufen“ wird.

Reak­ti­vie­rung Waren­korb­ab­bre­cher

Sie können solche Waren­korb­ab­bre­cher mit den fol­gen­den auto­ma­ti­sier­ten Emails über Drip oder Mail­chimp reak­ti­vie­ren:

  • 30 Minu­ten nach Waren­korb­ab­bruch stel­len Sie die Frage, ob der Käufer Unter­stüt­zung im Bestell­pro­zess braucht. Hat er Fragen? Hat etwas nicht funk­tio­niert?
  • 3 Tage nach Waren­korb­ab­bruch bieten Sie ihm eine beson­de­re Freude, wie einen Rabatt­gut­schein, kos­ten­lo­ses Zube­hör oder eine schnel­le­re Ver­sand­art.
  • 7 Tage nach Waren­korb­ab­bruch infor­mie­ren Sie den Kunden, dass sein Waren­korb bald gelöscht wird. Men­schen ver­lie­ren ungern Dinge, selbst nicht-gekauf­te Pro­duk­te.

Auch hier kostet die Erstel­lung und Auf­set­zung dieser Reak­ti­vie­rung „nur“ Zeit.

Auch in Phase 4 können Sie Paid Social Retar­ge­ting nutzen; dieses Mal natür­lich um Waren­korb­ab­bre­cher zum Kauf zu bewe­gen. Ihre Kunden sind so nah am Kauf, dass Sie ihn rie­chen können – das ist wei­te­re 100€ pro Monat wert, wenn Ihre poten­ti­el­len Käufer in dieser Phase ange­kom­men sind.

Phase 5 – Käufer zu Stamm­kun­den

Mit dem Kauf kata­pul­tiert Ihr nun-Kunde sich in Phase 5, in der Sie ihn zum noch­ma­li­gen Kauf ani­mie­ren und somit zum Stamm­kun­den machen. Dafür müssen Sie es ihm nur so ein­fach und logisch wie mög­lich machen, bald wieder in Ihrem Woo­Commerce Shop ein­zu­kau­fen.

Dafür bieten sich einige ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten:

  • Ver­se­hen Sie das Paket mit einer Dankes-Notiz und einem Rabatt­gut­schein für den nächs­ten Ein­kauf.
  • Legen Sie der Email-Rech­nung einen Gut­schein für den nächs­ten Ein­kauf bei.
  • Ver­sen­den Sie eine Email mit der Bitte um eine Pro­dukt­be­wer­tung und fragen ob mit dem Pro­dukt alles in in Ord­nung und zufrie­den­stel­lend ist.
  • Setzen Sie Paid Social Retar­ge­ting mit Upsells und Cross­sells für die letz­ten ver­blie­be­nen 50€ im Monat ein.

Trotz klei­nem Mar­ke­ting-Budget zu mehr Umsatz mit Ihrem Woo­Commerce Shop

Sie sehen, wenn Sie sys­te­ma­tisch vor­ge­hen reicht auch ein klei­ne­res Budget von 1.000€ im Monat um seine Pro­duk­te effek­tiv zu ver­mark­ten. Hier noch­mal eine Über­sicht der erläu­ter­ten monat­li­chen Kos­ten­fak­to­ren, unter­teilt in die 5 Phasen:

Phase 1

  • Google Shop­ping Ads auf Pro­duk­te – 300 €
  • Paid Social Wer­be­kam­pa­gnen auf Pro­duk­te mit Target Inter­es­sen­ten – 150€
  • Paid Social Wer­be­kam­pa­gnen auf Arti­kel um Besu­cher anzu­zie­hen – 300 €

Phase 2

  • Anle­gen von Con­tent Upgrades – Zeit­auf­wand
  • Anreiz für News­let­ter­an­mel­dung bieten – Zeit­auf­wand

Phase 3

  • Anle­gen fünf-tei­li­ge Email-Kam­pa­gne – Zeit­auf­wand
  • Paid Social Retar­ge­ting an Inter­es­sen­ten – 100€

Phase 4

  • Reak­ti­vie­rung Waren­korb­ab­bre­cher – Zeit­auf­wand
  • Paid Social Retar­ge­ting an Waren­korb­ab­bre­cher – 100€

Phase 5

  • Ein­satz von Rabatt­gut­schei­nen – Zeit­auf­wand
  • Paid Social Retar­ge­ting mit Upsells und Cross­sells – 50€

Das macht ins­ge­samt 1.000€ im Monat.

Ein rich­tig auf­ge­setz­tes sys­te­ma­ti­sches und lau­fend opti­mier­tes Mar­ke­ting bringt ihnen mehr Gewinn, egal wie groß oder klein Ihr Budget. Warum das wirk­lich funk­tio­niert und noch viele wei­te­re Details zum sys­te­ma­ti­schen Mar­ke­ting, erfah­ren Sie in unse­rem Buch Mehr Gewinn mit Woo­Commerce – So nutzen Sie ver­steck­te Poten­zia­le mit sys­te­ma­ti­schem Mar­ke­ting.

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