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Der Backlink-Trick für pfiffige WooCommerce Shopbetreiber

Potentielle Kunden zu Ihrem Online Shop zu locken ist vor allem anfangs nicht leicht. Die erste offensichtliche Art und Weise dies zu tun ist Werbung zu schalten – aber effektive Werbung ist teuer.

Keine Sorge! Es gibt andere Wege, Presse für Ihren Shop zu machen. Haben Sie schon einmal was von “Backlinks” oder “Trust Seals” gehört?

Wenn Sie schon mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu tun hatten, sind Sie bestimmt auch schon über die Begriffe “Backlinks” und “Trust Seals” gestolpert. Ihnen wird große Wichtigkeit und Bedeutung für gute SEO zugeschrieben. Gute SEO kann heute ebenso wirkungsvoll sein wie Werbung – und kostet dabei vor allem viel Zeit für die Planung und Umsetzung.

Doch was genau sind Backlinks und Trust Seals eigentlich? Warum sind sie so wichtig für wirkungsvolle SEO? Und wie erzeugt man sie überhaupt?

Lesen Sie in diesem Artikel wie Sie mit Hilfe von Backlinks für WooCommerce mehr Traffic – und damit mehr Umsatz – auf Ihre Webseite lotsen.

Trust Seals schaffen Vertrauen

Trust Seals – zu deutsch übersetzt: Vertrauenssiegel –  sind zum Beispiel:

  1. Logos der Unternehmen und Organisationen mit denen Sie bereits erfolgreich ins Geschäft gekommen sind, oder
  2. Logos von Zeitungen, News-Websites oder thematisch relevanten Websites auf denen Ihr Shop bereits erwähnt wurden.

Diese werden in einer Leiste auf Ihrer Webseite platziert, am Besten auf einer Seite und Position die für die meisten Besucher wichtig und schnell einsehbar ist.

Hier sind als Beispiel für die erste Art der Trust Seals die Xciting Webdesign Trust Leiste auf unserer Homepage:

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Und hier ist ein Beispiel für die zweite Art der Trust Seals, auf der Seite der Hauptstadt Anwälte:

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Trust Seals bauen bei potentiellen Kunden Vertrauen auf. Warum es so wichtig ist das Vertrauen des Kunden zu gewinnen erläutern wir in unserem Artikel „So machen Sie mit einer perfekten Produktseite Besucher zu Käufern.“

Die Besucher Ihrer Webseite erkennen die Logos, was automatisch Zweifel an der Glaubwürdigkeit Ihrer Webseite reduziert. Der Besucher versichert sich, dass es sicher ist bei Ihnen zu kaufen. Konversionsraten werden erhöht und Sie machen mehr Umsatz.

Backlinks verweisen auf Ihre Webseite

“Backlinks” ist der englische Fachbegriff für “Rückverweise”. Es handelt sich hierbei um eingehende Links von einer Webseite X auf Webseite Y. Jeder Link von einer Webseite auf Ihre kann als Empfehlung gesehen werden.

Backlinks stellen heutzutage einen wertvollen Teil der Grundbausteine von wirkungsvollem SEO dar. Sie sind wichtig weil manche Suchmaschinen – allen voran natürlich Google – Webseiten mit einer großen Anzahl qualitativ hochwertiger Backlinks – einfach gesagt – mehr Geltung geben. Je öfter eine Webseite genannt wird, desto besser der Ruf auf Google.

Diese Webseiten werden als relevanter betrachtet und auf der Ergebnisseite einer Suchanfrage früher ausgewiesen als andere. Die Anzahl der Backlinks auf Ihren WooCommerce-Shop ist ein Indikator für die Beliebtheit oder den Stellenwert der Webseite.

Aber Achtung: Nur gut platzierte Links von Ihrer Webseite auf einer qualitativ hochwertigen und thematisch relevanten Webseite bringt Ihnen qualifizierten Traffic. Und damit Umsatz.

Ein weiterer Vorteil der Methode ist, dass mit jeder Erwähnung auf anderen und vor allem bekannten Publikationen die darauf folgenden Erwähnungen leichter werden, da man auf die vorherigen verweisen und damit seine Professionalität und Qualifikation unter Beweis stellen kann. Sie arbeiten sich in der Welt der Gastbeiträge sozusagen von Publikation zu Publikation hoch.

Noch mehr Vertrauen schaffen durch Erwähnungen in bekannten Publikationen

Und wenn Sie und Ihr Unternehmen bereits in bekannten Publikationen erwähnt wurden, dann fügen Sie den Link dazu auf jeden Fall auf Ihre Webseite hinzu – am Besten gleich auf die Startseite.

Genau wie Backlinks oder Trust Seals helfen solche Erwähnungen dabei, Vertrauen im Kunden aufzubauen. Wenn bekannte Publikationen mit vielen Followern bzw. Lesern Sie erwähnt, ist das wie eine gute Referenz von einem VIP, die Sie durchaus angeben können.

Falls Sie noch keine solchen Erwähnungen vorweisen können, verzweifeln Sie nicht! Wir zeigen Ihnen im Folgenden eine super Methode wie Sie diese bekommen können.

So finden Sie heraus, ob und wo Sie bereits erwähnt wurden

Es gibt einen Google Hack um herauszufinden wo man online bereits erwähnt wurde.

Geben Sie in der Google Suchleiste Ihren Namen in Anführungszeichen ein, dann öffnen Sie die Klammer und geben eines der folgenden Modifikatoren ein:

Dann Klammer zu und “Enter” drücken.

Hier ein Beispiel:

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Damit bitten Sie Google nach Seiten zu suchen und nur die Seiten zu zeigen in denen “Franz Sauerstein” im Text, Titel oder URL von Blogs oder Artikeln vorkommt. Dies funktioniert mit Blogs, online Zeitungen, Webseiten und Podcasts.

Die von Google so ausgewiesene Liste gibt Ihnen die Seiten auf denen Sie bereits erwähnt wurden. Dies gibt Ihnen einen guten Anhaltspunkt für Seiten bei denen Sie Gastbeiträge einreichen könnten.

Dazu müssen Sie den Seiteninhabern Ihre Ideen für einen Beitrag “pitchen”.

Ein guter Pitch ist die halbe Miete

Die Liste der potentiellen Seiten für Gastbeiträge zu erstellen ist nur die halbe Miete. Die zweite Hälfte besteht darin, die Kontaktpersonen auf dieser Liste zu kontaktieren und Ihre Idee vorzuschlagen – also zu pitchen.

Ein guter Pitch der eine positive Rückmeldung hervorruft will gelernt sein. Wir haben hier eine Vorlage für Sie wie ein guter Pitch aussehen kann:

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Diese Vorlage können – und sollten – Sie natürlich situationsbedingt anpassen. Die Anrede hier ist zum Beispiel sehr leger; je nach Art der Publikation ist ein “Sehr geehrte/r Herr/Frau” vielleicht passender.

Der Satz “Falls Sie Ihre Anforderungen an die Vorbereitung Ihrer Gäste / Gastautoren mitschicken könnte, kann ich mich auf die richtige Art und Weise vorbereiten” ist vor allem für Podcasts sinnvoll. Da der Vorbereitungsaufwand für ein Podcast recht groß ist, haben die meisten Podcast-Channels ein Vorgehen entwickelt um die Podcasts mit so wenig Aufwand wie möglich für beide Seiten vorzubereiten. Die meisten Blogs haben solche Anforderungen nicht.

Gut ist es, wenn Sie dem Seiteninhaber mindestens drei Themen vorschlagen über die Sie schreiben oder sprechen könnten.

Schlagen Sie gar keine Themen vor, bedeutet dies Aufwand für den Inhaber der Webseite oder des Podcasts da er dann Ihre Hausaufgaben machen muss um ein Thema zu finden – das schreckt die meisten direkt davon ab Ihren Vorschlag für einen Gastbeitrag anzunehmen.

Schlagen Sie nur ein Thema vor, bieten Sie dem Inhaber nur die Möglichkeit ja oder nein zu sagen anstatt das Thema 1, 2 oder 3 auswählen zu können, das für seine Seite passt.

Vergessen Sie dabei nie: Es geht nicht um Sie und Ihren Shop sondern um den Inhaber der Veröffentlichung. Denn dieser ist daran interessiert mit seinen Gastbeiträgen seine Publikation und dessen Publikum glücklich zu machen.

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Author: Franz Sauerstein

Franz Sauerstein ist Digital-Marketer mit Spezialisierung auf profitables WordPress-Webdesign und umsatzstarke WooCommerce-Shoplösungen. Er hilft Unternehmen und Organisationen, Wert zu erzeugen - und das auf eine wirtschaftliche und zuverlässige Art. In seiner Freizeit ist er stets auf der Suche nach der weltbesten Heißen Schokolade.

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