SEO für eCom­mer­ce – So werden Sie bei Google auf Seite 1 gefunden

Fun­dier­te Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ist für Online­shops wich­ti­ger als je zuvor. Eine starke SEO-Stra­te­gie erhöht Ihr Ran­king – und damit Ihre Sicht­bar­keit für poten­ti­el­le Kunden – in Such­ma­schi­nen (SERPs) wie Google und Bing. Je höher Sie in den SERPs ranken, desto mehr Traf­fic fließt auf Ihre Web­sei­te, desto mehr Besu­cher werden zu Kunden, und desto lauter klin­geln Ihre Kassen.

Alles schön und gut. Doch zwi­schen Such­ma­schi­nen­al­go­rith­men, unter­schied­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen und Mög­lich­kei­ten, sowie über­mä­ßi­gem Ein­satz von Fach­be­grif­fen ist es nicht so ein­fach, dieses SEO-Thema in den Griff zu bekom­men. Da schwirrt einem ganz schnell der Kopf, nicht wahr?

Lesen Sie weiter! Dieser Leit­fa­den zum Thema SEO für eCom­mer­ce ver­schafft Ihnen einen Über­blick über das not­wen­di­ge Know-How, sowie die Best Prac­ti­ces, Vor­ge­hens­wei­sen, Metho­den und Tools, um SEO auch für Ihren Online­shop erfolg­reich ein- und umzusetzen.

Was ist SEO?

Back to Basics: Bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung im Ecom­mer­ce geht es darum, die Sicht­bar­keit Ihres Online­shops auf den Ergeb­nis­sei­ten der Such­ma­schi­nen (SERPs) wie Google und Bing zu erhö­hen.

Wenn jemand nach Pro­duk­ten sucht, die Sie ver­kau­fen, möch­ten Sie so weit oben wie mög­lich ranken, damit Sie mehr Besu­cher – und letzt­end­lich mehr Bestel­lun­gen – erhalten.

Wie hilft SEO Ihrem Online­shop dabei, auf Seite 1 bei Google zu ranken?

Was ist heut­zu­ta­ge Ihr erster Schritt, wenn Sie ein Pro­dukt oder eine Dienst­leis­tung benö­ti­gen, oder wenn Sie ein Pro­blem haben, das Sie lösen wollen?

Genau: Sie führen eine Google-Suche durch. Sie suchen nach Optio­nen, Tipps, Ver­glei­chen und ande­ren Infor­ma­tio­nen, die Ihnen helfen, Ant­wor­ten zu finden, Pro­ble­me zu lösen, oder fun­dier­te (Kauf-) Ent­schei­dun­gen zu treffen.

Wenn Ihre Web­sei­te nicht in einer Top Posi­ti­on in den Such­ma­schi­nen erscheint, ver­lie­ren Sie den ent­schei­den­den Zugang zu qua­li­fi­zier­ten und inter­es­sier­ten Kunden. Ihre Pro­duk­te haben viel­leicht einen Platz im Web, aber sind sie auch auf­find­bar? Nicht, wenn sie in den Ergeb­nis­lis­ten für Ihre rele­van­ten Such­ter­me unter ferner liefen ranken.

Genau hier kommt SEO ins Spiel – also die Opti­mie­rung Ihrer Web­sei­te, um in den Such­ma­schi­nen nicht nur gefun­den zu werden, son­dern dort idea­ler­wei­se in den Top 3 Posi­tio­nen auf Seite 1 zu stehen.

Such­ter­me und deren Rele­vanz für SEO

Sie kennen es selbst, wenn Sie einen Such­term ein­ge­ben und Google Ihnen eine Ergeb­nis­lis­te ausspuckt:

Wenn Sie auf die gelis­te­ten Web­sei­ten kli­cken, ist das für den Shop­be­trei­ber “orga­ni­scher Traffic”.

Eine von Poll The People durch­ge­führ­te Studie zum Wert der Posi­ti­on 1 bei Google ergab fol­gen­de Ergebnisse:

  • Posi­ti­on 1 auf Seite 1 von Google erhält 34% des orga­ni­schen Traffics.
  • Wenn Sie sich von Platz 2 auf Platz 1 ver­bes­sern, ver­dop­pelt sich Ihr orga­ni­scher Traffic.
  • Und Posi­ti­on 1 ist mehr wert als die Posi­tio­nen 2, 3, 4 und 5 zusammen.

Die Devise lautet also: So hoch wie mög­lich auf der ersten Seite auf Google, Bing und Co. zu ranken.

Orga­ni­scher versus bezahl­ter Traffic

Es gibt auch kos­ten­pflich­ti­gen, nicht-orga­ni­schen (also “paid”) Traf­fic, für den die Online­shops Geld für Wer­be­maß­nah­men aus­ge­ben, um mit bestimm­ten Such­ter­men ganz oben in der Ergeb­nis­lis­te zu landen. Diese werden mit einem „Ad“ vor dem Link gekenn­zeich­net oder gleich an obers­ter Stelle die Google Shop­ping Anzei­gen gelistet:

Von diesen soll hier aber nicht die Rede sein, denn sie spie­len nach ande­ren Regeln, um Traf­fic auf Ihren Shop zu ziehen. SEO unter­stützt bei der orga­ni­schen – und damit für Sie kos­ten­lo­sen – Gewin­nung von Traffic.

Best Prac­ti­ces für eCom­mer­ce SEO

Wir haben geklärt, was SEO genau ist und warum es für Online­shops so wich­tig ist. Doch was sind jetzt eigent­lich die besten eCom­mer­ce SEO-Stra­te­gien? Und wie finden Sie die Such­ter­me, die zum höchs­ten Traf­fic für Ihr Unter­neh­men führen?

Es gibt eine Reihe von Best Prac­ti­ces, um die Such­ma­schi­nen­ran­kings Ihres Shops und Ihrer Pro­duk­te zu verbessern.

On-Page-Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung

On-Page-SEO (auch bekannt als On-Site-SEO) bezieht sich auf die Opti­mie­rung Ihrer Web­sei­te, um dessen Ran­king auf Google & Co. zu ver­bes­sern. Neben der Ver­öf­fent­li­chung rele­van­ter, hoch­wer­ti­ger Inhal­te umfasst On-Page-SEO auch die Opti­mie­rung von

  • Such­ter­men
  • Inter­ne Verlinkungen
  • Über­schrif­ten
  • HTML-Tags (Titel, Meta und Header)
  • Bilder

Es bedeu­tet außer­dem, dass Ihre Web­sei­te ein hohes Maß an Fach­wis­sen, Auto­ri­tät und Ver­trau­ens­wür­dig­keit auf­wei­sen muss.

Ihre durch eine fun­dier­te Such­termana­ly­se (siehe Kapi­tel “Such­termana­ly­se”) bestimm­ten Such­ter­me soll­ten in Ihren ver­fass­ten Inhal­ten einige Male vor­kom­men. Am besten nicht zu oft; eine Key­wor­d­dich­te (wie oft das Key­word im Text auf­taucht) von 1 – 3% ist ange­mes­sen. Die Such­ter­me soll­ten vor allem in der Über­schrift des Textes zu lesen sein und natür­lich in den Text ein­ge­fügt werden. Sind sie das nicht und befin­den sich zudem zu viele Key­words im Text, wird der Text unle­ser­lich und wird von Google mit nied­ri­gen Ran­kings bestraft.

Inter­ne Ver­lin­kun­gen gehö­ren eben­falls zu den On-Page-SEO-Maß­nah­men. Sie setzen in Ihre Texte einen Link, der auf einen ande­ren Inhalt (Bei­trag, Pro­dukt­sei­te, etc.) Ihrer Web­sei­te ver­linkt. Natür­lich muss der Bei­trag zum ver­lin­ken­den Bei­trag vom Thema her passen.

Nun soll­ten Sie unbe­dingt noch die Meta­in­for­ma­tio­nen anpas­sen. Geben Sie also auf jeden Fall einen SEO-Titel (meta title) und eine Beschrei­bung (meta descrip­ti­on) ein. Achten Sie dabei auf die Länge. Der Titel sollte nicht länger als 70 Zei­chen (mit Leer­zei­chen) und die Beschrei­bung nicht länger als 156 Zei­chen sein. Blei­ben Sie in diesem Rahmen, können Titel und Beschrei­bung opti­mal in Google ange­zeigt werden.

SEO-Plugins erleich­tern es Ihnen, die On-Page SEO rich­tig zu gestal­ten. Lesen Sie hier, welche SEO-Plugins für eCom­mer­ce die beste Erwei­te­rung für mehr Umsatz durch eCom­mer­ce-SEO wir empfehlen.

Off-Page-Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung

Off-Page-SEO (auch bekannt als Off-Site SEO) umfasst Akti­vi­tä­ten, die außer­halb Ihrer Web­sei­te durch­ge­führt werden, um deren Ran­king zu ver­bes­sern. Zu den übli­chen Off-Page-SEO-Maß­nah­men gehö­ren beispielsweise:

  • der Aufbau von Backlinks,
  • die För­de­rung von Suchen nach Ihrer Marke, sowie
  • die Stei­ge­rung des Enga­ge­ments und Tei­lens in sozia­len Medien.

Mit ande­ren Worten: Off-Page-SEO ist alles, was Sie außer­halb Ihrer Web­sei­te tun, um Google und andere Such­ma­schi­nen dazu zu brin­gen, Ihre Web­sei­te als ver­trau­ens­wür­dig und maß­ge­bend anzusehen.

Backlink” bedeu­tet auf eng­lisch so viel wie “Rück­ver­weis” und bezeich­net ein­ge­hen­de Links von Web­sei­te A auf Web­sei­te B. Diese Links, von einer frem­den auf Ihre Web­sei­te, können als Emp­feh­lung gese­hen werden – und werden daher von Google durch höhe­res Ran­king belohnt. Je öfter eine Web­sei­te genannt wird, desto besser der Ruf auf Google.

Aus diesem Grund sind Backlinks so ein wert­vol­ler Grund­bau­stein von SEO. Was jetzt nicht heißt, dass Sie anfan­gen soll­ten, mit Backlinks um sich zu schmei­ßen. Nur gut plat­zier­te Links brin­gen qua­li­fi­zier­ten Traffic.

Mehr zum Thema Backlinks und wie Sie sie rich­tig ein­set­zen, erfah­ren Sie hier.

Die mar­ken­be­zo­ge­ne Suche gibt an, wie viele Men­schen bei Google & Co. nach Ihrer Marke suchen. Dies können Such­an­fra­gen nach Ihrem exak­ten Mar­ken­na­men sein (“Nike”). Oder Ihr Mar­ken­na­me plus ein Wort oder eine Phrase (“Nike Turn­schu­he” oder “Nike Turn­schu­he Herren schwarz”). Sie können diese Infor­ma­tio­nen leicht im Per­for­mance Report der Google Search Con­so­le finden.

Sämt­li­che Akti­vi­tä­ten in den sozia­len Medien – egal ob orga­nisch oder bezahlt – unter­stüt­zen Ihre Off-Page-SEO.

Wett­be­werbs­ana­ly­se

Wenn ein Unter­neh­men auf Dauer bestehen und fort­schritt­lich blei­ben will, gibt es nichts Schlim­me­res, als keine Wett­be­wer­ber zu haben.” – Robert Bosch

Schon Robert Bosch wusste: Wer schlau ist, macht aus seiner Kon­kur­renz Lehr­meis­ter, Trei­ber und Ver­bün­de­te. Von der eige­nen Kon­kur­renz kann man lernen oder fri­schen Antrieb für seine Unter­neh­mun­gen bekommen.

In einer Wett­be­werbs­ana­ly­se bestim­men Sie:

  • Stär­ken und Schwächen
  • Stand­or­te
  • Pro­duk­te und deren Preise
  • Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten
  • Anzahl Mit­ar­bei­ter
  • Umsatz Ihrer Mitbewerber

Auf Grund­la­ge dieser Daten können Sie fest­le­gen, welche Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen am Markt gute Chan­cen haben. Ihre Wett­be­wer­ber tief­grei­fend zu kennen, hilft dabei, fun­dier­te stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen zu treffen.

Lesen Sie hier alles zur Durch­füh­rung einer umfas­sen­den, aus­sa­ge­kräf­ti­gen Wettbewerbsanalyse.

Pro­dukt­sei­ten optimieren

Ist die Anord­nung der unter­schied­li­chen Ele­men­te (Beschrei­bung, But­tons, Fotos) auf Ihrer Pro­dukt­sei­te wichtig?

Stu­di­en bewei­sen: Ja, sie ist wich­tig. Die rich­ti­ge Anord­nung macht einen erheb­li­chen Unterschied.

Das Para­de­bei­spiel ist Amazon. Denn jeder zweite Online­kauf läuft über den Ver­kaufs­rie­sen. Amazon prägt seine Kunden mit dem Bild der idea­len Pro­dukt­sei­te und Bestell­vor­gangs. Ob bewusst oder unbe­wusst: Wirk­lich jeder Mensch, der jemals in seinem Leben online ein­ge­kauft hat, kennt das Layout der Amazon-Produktseite.

Das bedeu­tet für Sie als Shop­be­trei­ber, dass sich Ihre Pro­duk­te besser von Ihrer Web­sei­te ver­kau­fen, wenn die Pro­dukt­sie­te dem Layout von Amazon nach­emp­fun­den ist.

Wie genau der Aufbau des Amazon-Lay­outs aus­sieht und wie Sie Ihren eige­nen Shop ent­spre­chend anpas­sen können, erfah­ren Sie in unse­rem kos­ten­lo­sen eBook­let Mehr Umsatz für Ihren Woo­Commerce-Shop mit dem Amazon-Pro­dukt­sei­ten-Layout.

Respon­si­ves Design

Unser täg­li­ches Leben – auch das Arbeits­le­ben – rückt vom Desk­top und Laptop immer weiter weg und näher hin zum mobi­len End­ge­rät. Google hat das auch ver­stan­den und hat bei­spiels­wei­se die Inde­xie­rung stär­ker auf mobile End­ge­rä­te aus­ge­rich­tet. Dies macht die Umset­zung eines respon­si­ven Web­de­signs in die mobile Web­sei­te erfor­der­lich, da ein respon­si­ves Web­de­sign Ihre SEO durch posi­ti­ve Signa­le des Nut­zer­ver­hal­tens stark beeinflusst.

Mit ande­ren Worten: Um respon­si­ves Design kommen Sie heut­zu­ta­ge nicht mehr herum, wenn Sie auf Google & Co. hoch ranken wollen.

Mehr dazu, inwie­fern respon­si­ves Design Ihrem SEO zugu­te­kommt, lesen Sie hier.

Lade­zei­ten optimieren

Wir Men­schen sind von Natur aus unge­dul­dig. Wir mögen schnel­le Dinge: Schnel­le Autos, schnel­le Down­loads, schnel­le Lie­fer­zei­ten. Schnel­le Webseiten.

Lang­sam laden­de Web­sei­ten sind nerv­tö­tend. Nie­mand wartet gerne, bis sich eine Web­sei­te dazu bequemt, sich zu öffnen. Bei Lade­zei­ten länger als nur 3 Sekun­den, schlie­ßen bereits die Hälfte der Nutzer das Fens­ter und beschäf­ti­gen sich mit etwas anderem.

Das kostet Sie bares Geld. Dabei kann Ihre Web­sei­te garan­tiert besser und schnel­ler laden.

Wir zeigen Ihnen im Rahmen unse­res Ser­vice zur Lade­zei­ten-Opti­mie­rung drei Metho­den, mit denen Sie Ihre Lade­zei­ten dra­ma­tisch ver­bes­sern, dank der Best-Prac­ti­ce-Emp­feh­lun­gen von Google und unse­rem 26-schrit­ti­gen Opti­mie­rungs­plan. Lesen Sie hier mehr zur Lade­zei­ten-Opti­mie­rung und senden Sie uns eine Anfrage.

Web­sei­ten-Archi­tek­tur ver­bes­sern – Ihr idea­ler Shop-Aufbau

Die Web­sei­ten-Archi­tek­tur – also wie die Seiten auf Ihrer Web­sei­te orga­ni­siert und ange­ord­net sind – ist eine wich­ti­ge SEO-Betrach­tung für jede Site. Für eCom­mer­ce Web­sei­ten ist sie beson­ders wich­tig. Der Grund ist ein­fach: eCom­mer­ce Web­sei­ten neigen zu weit­aus mehr Seiten als der durch­schnitt­li­che Blog oder andere Webseiten.

Otto hat bei­spiels­wei­se mehr als 580 Mil­lio­nen Seiten:

otto-anzahl-seiten

So viele hat Ihr Woo­Commerce Shop höchst­wahr­schein­lich nicht. Aber gene­rell gilt: Je mehr Seiten Ihre Web­sei­te hat, desto wich­ti­ger, dass die Archi­tek­tur es für Ihre Nutzer und für Such­ma­schi­nen so ein­fach wie mög­lich macht, die wich­tigs­ten Seiten Ihres Shops schnell zu finden.

Wie das geht?

Folgen Sie den 2 Gol­de­nen Regelnd der eCommerce-Webseiten-Architektur:

Gol­de­ne Regel 1: Gestal­ten Sie die Archi­tek­tur so ein­fach und anpass­bar wie möglich.

Gol­de­ne Regel 2: Keine Seite sollte weiter als 3 Klicks von der Home­page ent­fernt sein – je weni­ger Klicks desto besser.

Für wei­te­re Infos – die den Rahmen dieses Leit­fa­dens leider kom­plett spren­gen würden – lesen Sie diesen Arti­kel über Web­sei­ten-Archi­tek­tur.

Such­termana­ly­se

Bei Schwung­voll nutzen wir vor allem fol­gen­de Tools für die Suchtermrecherche:

Diese Tools unter­stüt­zen Sie dabei, Such­ter­me (auch Schlüs­sel­wör­ter oder Key­words genannt) zu finden, die Traf­fic auf Ihre Web­sei­te brin­gen können. Aber wie geht es jetzt weiter? Woher wissen Sie, welche Such­ter­me davon für Ihren Shop gut geeig­net sind? Welche Such­ter­me brin­gen den “rich­ti­gen” Traffic?

Such­ter­me finden

Die meis­ten Tuto­ri­als zur Such­termre­cher­che fokus­sie­ren auf „Infor­ma­ti­ons-Such­ter­me“. Das sind Such­ter­me, die Leute in Such­ma­schi­nen ein­ge­ben, um hilf­rei­che „How-to“-Inhalte zu finden.

Diese Art der Such­ter­me haben durch­aus ihren Platz in einem eCom­mer­ce Unter­neh­men. Jedoch werden der Groß­teil Ihrer Such­ter­me sich um die Pro­dukt­sei­ten ranken. Das bedeu­tet, Sie müssen die Recher­che im Hin­blick auf pro­dukt­fo­kus­sier­te Such­ter­me angehen.

Und zwar bei­spiels­wei­se folgendermaßen.

1. Vor­schlä­ge von Amazon

Klar, Amazon ist höchst­wahr­schein­lich Ihre größte Kon­kurr­zenz. Amazon ist aber auch die größte eCom­mer­ce-Site über­haupt, was sie zu einer Gold­gru­be an pro­dukt­fo­kus­sier­ten Such­ter­men macht. Sie können Amazon für Ihre Such­termre­cher­che fol­gen­der­ma­ßen nutzen:

Gehen Sie zu Amazon.de und geben einen Such­term ein, der eines Ihrer Pro­duk­te beschreibt.

Die von Amazon vor­ge­schla­ge­nen Such­ter­me neigen dazu, sehr ziel­ge­rich­tet zu sein – auch bekannt als „Long-Tail“ Such­ter­me. Nicht nur ist die Kon­ver­si­on besser für Long-Tail Such­ter­me im Gegen­satz zu ein­zel­nen Such­ter­men, sie ten­die­ren auch zu weni­ger Wettbewerb.

Wie­der­ho­len Sie diesen Vor­gang für die wich­tigs­ten Pro­duk­te Ihres Shops.

2. Key­words Everywhere

Key­words Ever­y­whe­re ist eine kos­ten­lo­se Brow­ser-Exten­si­on, die ich per­sön­lich genial finde.

Einmal ein­ge­stellt, zeigt Key­words Ever­y­whe­re Ihnen mit jeder Google-Suche auf der rech­ten Seite neben den Ergeb­nis­sen das Such­vo­lu­men, Cost-per-Click und Wett­be­wer­ber­da­ten je ein­ge­ge­be­nem Such­wort. Super um ganz ein­fach ähn­li­che Such­ter­me samt Bewer­tung zu finden.

Bei Ein­ga­be des Such­be­griffs “Pfer­de­de­cken” in Google, spuckt Key­words Ever­y­whe­re bei­spiels­wei­se fol­gen­de ähn­li­chen Such­ter­me aus:

Gegen einen ver­gleichs­wei­se klei­nen Auf­preis, können Sie diese Listen auch als CSV-Datei­en expor­tie­ren, um nicht hän­disch mit Copy-Paste arbei­ten zu müssen.

3. Amazon Key­word Tool Dominator

Ein schnel­le­rer – aber kos­ten­pflich­ti­ger – Weg um Amazon nach geeig­ne­ten Such­ter­men zu durch­fors­ten, ist der Key­word Tool Domi­na­tor. Hier geben Sie ein­fach Ihre Haupt­such­ter­me ein und bekom­men dafür dut­zen­de Vor­schlä­ge für wei­te­re pas­sen­de Suchterme.

Nicht nur ist es schnel­ler, als es auf die manu­el­le Art und Weise zu machen, der Domi­na­tor spuckt ihnen auch mehr Vor­schlä­ge aus.

4. SEM­Rush

SEM­Rush ist eine Online-Soft­ware, die Ihnen zeigt, welche Such­ter­me Ihre Wett­be­wer­ber nutzen und für welche sie ranken.

Sie geben hier­für nur die URL eines Wett­be­wer­bers ins SEM­Rush-Such­feld ein, kli­cken auf „Orga­nic Rese­arch“ und die Soft­ware listet alle Such­ter­me, mit denen Ihr Kon­kur­rent in den Such­ma­schi­nen rankt.

Mit nur einem wei­te­ren Klick zeigt SEM­Rush Ihnen außer­dem ähn­li­che Web­sei­ten zu der von Ihnen eingegebenen:

Genial, nicht wahr?

Der ein­zi­ge Haken: SEM­Rush ist mit ab 120 $/Monat nicht ganz güns­tig, bietet dafür aber noch eini­ges mehr um Ihr Mar­ke­ting anzu­kur­beln als nur die Suchtermsuche.

5. karls­CORE

Das glei­che gilt bei 180 €/Monat für das deutsch­spra­chi­ge karls­CORE, mit dem wir hier bei SCHWUNG­VOLL vor­nehm­lich arbei­ten, und dessen Online-Mar­ke­ting-Werk­zeu­ge weit über die Such­termana­ly­se hinausgehen.

Mit Karls­CORE können Sie bei­spiels­wei­se ihre Texte auf SEO-Taug­lich­keit prüfen, indem Sie im “Key­word Wett­be­werb” Tool die URLs Ihrer vier größ­ten Wett­be­wer­ber ein­ge­ben. Sie erhal­ten eine expor­tier­ba­re Liste der Such­ter­me, für die Ihre Wett­be­wer­ber ranken und auf wel­cher Posi­ti­on – direkt im Ver­gleich mit Ihrer Webseite.

Die rich­ti­gen Such­ter­me auswählen

Jetzt haben Sie also eine Liste poten­ti­el­ler Such­ter­me vor sich liegen. Aber wie geht es jetzt weiter? Woher wissen Sie, welche Such­ter­me davon für Ihren Shop gut geeig­net sind?

1. Such­vo­lu­men

Das Such­vo­lu­men ist der wich­tigs­te Faktor um Such­ter­me zu eva­lu­ie­ren. Wenn nie­mand nach diesem Such­term sucht, ist alles andere unwichtig.

Die Schwie­rig­keit liegt darin, fest­zu­le­gen wel­ches Such­vo­lu­men ein „gutes“ oder gar ein „idea­les“ ist. In man­chen Indus­trien oder Nischen sind 100 Ein­ga­ben des Such­terms im Monat eine ganze Menge. Für andere sind 10.000 monat­li­che Suchen gar nichts. Und manche Such­ter­me sind sehr sai­so­nal bedingt und werden zu man­chen Zeiten mehr oder weni­ger gesucht als zu anderen.

Je mehr Zeit Sie damit ver­brin­gen Ihre Such­ter­me zu stu­die­ren, desto besser wird Ihr Ver­ständ­nis dar­über, was für Ihren Shop in Ihrer Nische ein hohes oder ein nied­ri­ges Volu­men ausmacht.

Die oben genann­ten Tools SEM­Rush und karls­CORE spuken Ihnen das Such­vo­lu­men direkt mit aus. Wenn Sie kos­ten­lo­se Tools zur Such­termana­ly­se nutzen, müssen Sie das Such­vo­lu­men even­tu­ell in einem nächs­ten Schritt her­aus­fin­den. Bei­spiels­wei­se mit dem Google Key­word Planner.

Um das Such­vo­lu­men eines Such­terms her­aus­zu­fin­den, geben Sie es in den Google Key­word Plan­ner ein. Dieser ist Teil von Google AdWords, wofür Sie sich kos­ten­los anmel­den können. Sie zahlen nur, wenn Nutzer auf Ihre Anzei­gen kli­cken. Der Google Key­word Plan­ner gibt Ihnen zum Such­term die durch­schnitt­li­chen monat­li­chen Suchen aus.

2. Such­term pas­send zum Produkt

Jetzt haben Sie einen Such­term gefun­den, nach dem viel in den Such­ma­schi­nen gesucht wird. Das muss ein super Such­term sein, nicht wahr?

Nicht unbe­dingt.

Es kann näm­lich sein, dass der Such­term nicht gut zu Ihren Pro­duk­ten passt. Wenn der gewähl­te Such­term nicht hun­dert­pro­zen­tig Ihr Pro­dukt beschreibt, wird es kaum die rich­ti­gen Leute auf Ihren Shop locken und zum Kauf ani­mie­ren. Der Such­term hat ein großes Such­vo­lu­men aber die Kon­ver­si­on bleibt aus.

Gehen Sie also sicher, dass Ihre Such­ter­me in der enge­ren Aus­wahl wie ange­gos­sen auf Ihr Pro­dukt passen.

3. Kom­mer­zi­el­le Absicht

Als Top 1 für einen viel gesuch­ten Such­term ranken? Perfekt.

Als Top 1 für einen viel gesuch­ten Such­term ranken, das aber nur Leute ohne Kauf­ab­sicht suchen? Weni­ger perfekt.

Prüfen Sie also, bevor Sie sich end­gül­tig für Ihre Such­ter­me ent­schei­den, ob diese auch von Leuten mit Kauf­ab­sicht ein­ge­ge­ben werden. Erfreu­li­cher­wei­se ist das mit Google Key­word Plan­ner ganz einfach.

Prüfen Sie zuerst das „Competition“-Rating:

Com­pe­ti­ti­on“, also Wett­be­werb, zeigt an, wie viele Leute in Google Adwords auf diesen Such­term bieten. Gene­rell gilt: Wenn viele Leute auf einen Such­term bieten, kann damit Geld gemacht werden. Halten Sie sich daher an die „Medium“ und „High“ klas­si­fi­zier­ten Suchterme.

Einen wei­te­ren guten Anhalts­punkt bietet der Faktor „Sug­gested Bid“. Das ist ein Anhalts­punkt dafür, was wer­be­trei­ben­de Leute in Google Adwords pro Klick für einen Such­term aus­ge­ben. Um die Kauf­ab­sicht abzu­schät­zen gilt: je höher das ange­ge­be­ne Gebot, desto besser.

4. Wett­be­werb

Als letz­ter Schritt gilt es her­aus­zu­fin­den, wie schwie­rig es sein wird Goo­g­les erste Seite und Top Posi­ti­on mit den Such­ter­men in der enge­ren Aus­wahl zu knacken.

Da hilft SEM­Rushs „Key­word Dif­fi­cul­ty“. Diese Ein­heit gibt Ihnen ein Gespür dafür wie heiß umkämpft ein Such­term bei Google sein wird.

Geben Sie den Such­term in SEM­Rushs Such­feld ein und kli­cken in der Sei­ten­leis­te auf „Key­word Difficulty“:

Prüfen Sie dann die Spalte „Dif­fi­cul­ty“:

Je höher die Zahl, desto höher der Wett­be­werb für eine orga­ni­sche Suche nach diesem Suchterm.

Wenn der Wett­be­werb um einen bestimm­ten Such­term sehr hoch ist, müssen Sie abwä­gen ob dessen Such­vo­lu­men hoch genug und die Kauf­ab­sicht der Sucher groß genug sind, um dem entgegenzuwirken.

Prüfen Sie daher alle hier genann­ten Kri­te­ri­en für alle Ihre Top Such­ter­me, um her­aus­zu­fin­den welche davon die größte Aus­sicht auf Erfolg haben. Denken Sie daran: Das sind nicht unbe­dingt immer die offen­sicht­lichs­ten Suchterme.

On-Page SEO – Opti­mie­rung auf Seitenebene

Als nächs­tes opti­mie­ren Sie Ihre Kate­go­rien und Pro­dukt­sei­ten. Das ist ein wich­ti­ger Schritt, weil diese zwei Sei­ten­ar­ten den Groß­teil des Traf­fics auf die meis­ten Online­shops ziehen.

Was auch Sinn macht. Ein Nutzer, der „rote Nike Lauf­schu­he Größe 43“ ein­gibt, hat garan­tiert grö­ße­re Kauf­ab­sich­ten als jemand auf der Suche nach „Schuhe online kaufen“.

Um Ihre Pro­dukt­sei­ten so SEO-freund­lich wie mög­lich zu gestal­ten, achten Sie auf fol­gen­de Elemente:

Title Tag

Der Title Tag ist der Sei­ten­ti­tel, also die Bezeich­nung der Pro­dukt­sei­te. Er ist auch die blaue erste Zeile eines Google-Ergeb­nis­ses, die den Besu­cher mit einem Klick auf die Pro­dukt­sei­te bringt:

Fügen Sie den Haupt­such­term des Pro­dukts auf jeden Fall in den Title Tag ein – eine Grund­vor­aus­set­zung für gelun­ge­ne On-Page SEO.

Sie können Ihren Title Tag aber noch weiter opti­mie­ren, indem Sie ihm einen oder meh­re­re „Modi­fier“ für mehr Long-Tail Traf­fic hin­zu­fü­gen. Modi­fier sind Bestim­mungs­wör­ter, die Ihren Such­term weiter ein­gren­zen und Ihren poten­ti­el­len Kunden die Suche erleich­tert. Wir­kungs­vol­le Modi­fier sind beispielsweise:

  • Güns­tig / Billig
  • Ange­bot
  • Beste/r
  • Online
  • Kos­ten­lo­se Lieferung

Ihr Tag Title könnte also bei­spiels­wei­se lauten: „Güns­ti­ge Pfer­de­de­cke mit kos­ten­lo­ser Lieferung“.

Wei­te­re Modi­fier zur Opti­mie­rung Ihres Title Tags sind so genann­te Click Magnet Words, wie „10% Rabatt“ oder „Nied­rigs­ter Preis“. Diese erhö­hen Ihre Click-Through-Rate (CTR). Und höhere CTR = mehr Umsatz.

Click Magnet Words können sein:

  • X% Rabatt
  • Nied­rigs­ter Preis
  • Lie­fe­rung am nächs­ten Tag
  • Bestes Ange­bot
  • Garan­tiert

Mit diesen Click Magnet Words im Ein­satz sieht Ihr Tag Title bei­spiels­wei­se fol­gen­der­ma­ßen aus: „Pfer­de­de­cken: 20% Rabatt und garan­tier­te Lie­fe­rung inner­halb von einem Tag auf jede Bestellung“.

Meta Tag Description

Die Meta Tag Descrip­ti­on ver­liert zwar immer mehr an Bedeu­tung für Such­ma­schi­nen, ist aber für Ihre Click-Through-Rate wei­ter­hin sehr wichtig.

Die oben bereits genann­ten Click Magnet Words funk­tio­nie­ren auch für die Meta Tag Descrip­ti­on. Mit dem ein­zi­gen Unter­schied, dass in der Meta Tag Descrip­ti­on für mehr Wörter Platz ist. Sie können daher Sätze statt ein­zel­ner Such­ter­me ein­ge­ben, wie beispielsweise:

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Con­tent der Produktseite

Der Con­tent – also in diesem Fall die Pro­dukt­be­schrei­bung – einer Pro­dukt­sei­te hat für eCom­mer­ce andere Schwer­punk­te als für Blog­ar­ti­kel oder „About“-Pages. Ja, Sie brau­chen hoch­qua­li­ta­ti­ven Inhalt. Sie müssen dabei aber auch Ihre Kon­ver­si­on im Blick behalten.

Exper­ten emp­feh­len daher vier wich­ti­ge On-Page SEO-Tak­ti­ken für die Pro­dukt­sei­ten Ihres Woo­Commerce Shop.

Taktik 1: Beschrei­bun­gen von 1.000+ Wörtern

Stu­di­en bewei­sen, dass län­ge­re Inhal­te auf Google besser ranken als kür­ze­re. Das gilt auch für eCom­mer­ce-Seiten. Denn je mehr Inhalt Sie Google zur Durch­sicht bieten, desto besser ver­steht die Such­ma­schi­ne, worum es auf Ihrer Seite geht – und desto “lieber” hat sie die Seite.

Mal von Google abge­se­hen ver­steht natür­lich auch Ihr poten­ti­el­ler Kunde besser, was es genau mit Ihrem Pro­dukt auf sich hat.

Klar, 1.000 Wörter für jedes Ihrer Pro­duk­te zu schrei­ben kann schier unmög­lich sein; ent­we­der weil Sie zu viele unter­schied­li­che Pro­duk­te anbie­ten oder Ihre Pro­duk­te so viel Beschrei­bung ein­fach nicht her­ge­ben. In diesem Fall emp­feh­len Exper­ten aus­führ­li­che Beschrei­bun­gen für Ihre 50–100 Top-Pro­dukt­sei­ten anzulegen.

Taktik 2: Streu­en Sie die Such­ter­me drei- bis fünf­mal in den Text

Stel­len Sie bei der Pro­dukt­be­schrei­bung sicher, dass Sie den Haupt­such­term drei- bis fünf­mal im Text ein­ge­fügt haben.

Auch hier­bei geht es darum, dass Google ver­steht, worum es auf Ihrer Pro­dukt­sei­te geht. Lautet Ihr Long-Tail Such­term bei­spiels­wei­se „blaue Pfer­de­de­cke für Kalt­blü­ter“, sollte diese Phrase min­des­tens drei­mal in Ihrer Pro­dukt­be­schrei­bung ver­wen­det werden.

Vor­sicht! Mehr als fünf­mal ist nicht not­wen­dig. Google bestraft Seiten, die einen Such­term oder ‑phrase offen­sicht­lich zu oft benut­zen, mit schlech­te­rem Ran­king. Der Gedan­ke dahin­ter: Dem Ver­fas­ser ging es nur darum, gefun­den zu werden, nicht um dem Leser wert­vol­len Inhalt zu bieten.

Taktik 3: Nutzen Sie kurze, Such­term-reiche URLs

Eine Ana­ly­se von 1 Mil­lio­nen Google Such­ergeb­nis­sen ergab einen ein­deu­ti­gen Zusam­men­hang zwi­schen der Länge von URLs und dessen Ran­kings. Kurze URLs neigen dazu, höher auf der ersten Seite der Google Ergeb­nis­lis­ten zu landen als lange URLs.

Als eCom­mer­ce-Shop werden Ihre Pro­dukt­sei­ten-URLs etwas länger sein als auf her­kömm­li­chen Web­sei­ten, da Sie wahr­schein­lich die Pro­dukt­ka­te­go­rie und even­tu­el­le Sub­ka­te­go­rien mit ein­be­zie­hen. Das sieht bei­spiels­wei­se so aus: https://muster.de/kategorie/subkategorie/produkt.html.

Das ist voll­kom­men in Ord­nung, so lange Sie die Such­ter­me Ihrer Kate­go­rien und Sub­ka­te­go­rien so kurz und gezielt wie mög­lich halten.

Taktik 4: Setzen Sie Links zu wich­ti­gen inter­nen Seiten

Stra­te­gi­sches inter­nes Ver­lin­ken ist ein Best Prac­ti­ce im eCom­mer­ce, für das Sie sich durch­aus Zeit nehmen soll­ten. Sie wollen dabei vor allem von leicht zu fin­den­den Seiten Ihres Shops auf Seiten mit hoher Prio­ri­tät verlinken.

Tech­ni­sches SEO

Tech­ni­sches SEO ist für alle Web­sei­ten wich­tig – aber dop­pelt wich­tig für eCom­mer­ce-Seiten. Diese bestehen näm­lich meist aus sehr vielen Seiten. Ein „klei­ner“ eCom­mer­ce Shop kann schon aus meh­re­ren tau­send Seiten bestehen. Und je mehr Seiten, desto höher die Chan­cen auf tech­ni­sche Probleme.

Eine regel­mä­ßi­ge Prü­fung der tech­ni­schen SEO Ihres Online­shops ist daher Best Prac­ti­ce im eCom­mer­ce SEO. SCHWUNG­VOLL kann Sie dabei mit unse­rer Web­site Kern­sa­nie­rung pro­fes­sio­nell unter­stüt­zen. Reser­vie­ren Sie hier gleich Ihren Termin.

Sie können aber auch selbst einige Pro­ble­me erken­nen und beseitigen.

Pro­blem 1: Zu viele Seiten

Tau­sen­de Seiten in Ihrem Shop kann zu einem tech­ni­schen SEO-Alb­traum werden. Aber manche Shops haben eben sehr viele Pro­duk­te und dem­entspre­chend viele Pro­dukt­sei­ten. Manch­mal hat sogar jede Pro­duktvari­an­te eine eigene URL.

Die Lösung

Iden­ti­fi­zie­ren Sie die Seiten, die gelöscht werden können. Übli­cher­wei­se kommen 80% eines eCom­mer­ce-Shops von 20% der Pro­duk­te – ganz nach dem alt-bekann­ten 8020 Prin­zip. Und 60% der Pro­duk­te haben über das letzte Jahr gese­hen meist gar keinen Umsatz gemacht.

Statt hier den Auf­wand zur Ver­bes­se­rung und Opti­mie­rung dieser Pro­dukt­sei­ten zu betrei­ben, ist es meist besser, sie ein­fach zu löschen, sie mit einem „noin­dex“ zu ver­se­hen, oder sie in einer Über­sichts­sei­te zu kombinieren.

Für viele eCom­mer­ce Shops macht dieses „Tot­ge­wicht“ bis zu 10% der Web­sei­te aus. In man­chen Fällen ist es sogar bis zu 50%. Solche Pro­dukt­sei­ten hängen wie ein Klotz am Bein und machen effek­ti­ves SEO schwierig.

Wenn Sie solche Pro­blem­sei­ten einmal im Griff – also idea­ler­wei­se gelöscht oder mit noin­dex getaggt – haben, können Sie sich an die Repa­ra­tur und Opti­mie­rung der übri­gen Seiten machen.

Pro­blem 2: Dop­pel­te Inhalte

Dop­pel­te oder gar mehr­fa­che Inhal­te ist eines der häu­figs­ten eCom­mer­ce SEO-Pro­ble­me – und eines, dass Ihr Shop sein Ran­king auf den Google Ergeb­nis­sei­ten kosten kann.

Es kann viele Gründe für dop­pel­te Inhal­te geben:

  • Es wird eine eigene URL für jede Vari­an­te des Pro­dukts oder der Kate­go­rie angelegt.
  • Glei­che Text­bau­stei­ne mit mehr als 100 Wör­tern tau­chen auf meh­re­ren Seiten auf.
  • Die glei­che Pro­dukt­be­schrei­bung wird für meh­re­re Seiten genutzt, bei­spiels­wei­se wenn je Pro­dukt­va­ria­ti­on eine neue Pro­dukt­sei­te erstellt wird.

Die Lösung

Sie können Seiten, die als dop­pel­te Seite auf­tau­chen, „noin­de­xen“. Wenn Ihre Kate­go­rie­fil­ter bei­spiels­wei­se unique URLs erzeu­gen, noin­de­xie­ren Sie diese URLs – Pro­blem gelöst.

Zusätz­lich können Sie „Cano­ni­cal Tags“ ver­wen­den. Diese teilt einer Such­ma­schi­ne mit, dass bestimm­te Seiten Kopien einer ande­ren Seite sind. Wenn eine Such­ma­schi­ne diesen Cano­ni­cal Tag erkennt, betrach­tet sie diese Seite nicht als eine „unique“, also ein­zig­ar­ti­ge, Seite.

Zu guter Letzt müssen Sie nun 100%ig ein­zig­ar­ti­gen Con­tent für alle inde­xier­ten Seiten, die nicht mit einem Cano­ni­cal Tag ver­se­hen sind, erzeugen.

Ja, das ist viel Arbeit, vor allem für große eCom­mer­ce-Shops. Aber es ist not­wen­dig, wenn Sie mit Gigan­ten wie Amazon kon­kur­rie­ren wollen, die mehr oder weni­ger auto­ma­tisch auf den ersten Plät­zen der Ergeb­nis­lis­ten landen.

Pro­blem 3: Site-Geschwindigkeit

Die Geschwin­dig­keit Ihrer Web­sei­te ist nicht nur für Ihr eCom­mer­ce-SEO wich­tig: Sie wirkt sich auch direkt auf Ihren Umsatz aus. Sind die Lade­zei­ten Ihres Shops länger als drei – 3! – Sekun­den, schlie­ßen bereits 50 % der Nutzer das Fens­ter und wenden sich an einen ande­ren Shop. Das kostet Sie bares Geld.

Lange Lade­zei­ten können unter­schied­li­che Gründe haben:

  • Die Nut­zung von hoch­auf­lö­sen­den Bildern
  • Lang­sa­mes Hos­ting und Server

Die Lösung

Beide Pro­ble­me bekom­men Sie mit ein paar Knif­fen recht ein­fach und rela­tiv kos­ten­güns­tig in den Griff:

  • Opti­mie­ren Sie die Bilder-Datei­grö­ßen durch Kom­pri­mie­rung. Nutzen Sie webp-Datei­en statt png-Dateien.
  • Kur­beln Sie die Lade­zei­ten mit einem Con­tent Deli­very Net­work an (und machen Ihren Shop damit gleich­zei­tig siche­rer vor Angrif­fen und Hackern).
  • Inves­tie­ren Sie in ein Upgrade Ihres Hosting-Anbieters.

Oder Sie lassen mich Ihnen drei Metho­den zeigen, mit denen Sie die Lade­zei­ten Ihrer Web­sei­te dra­ma­tisch ver­bes­sern können. Wir setzen Goo­g­les Best Prac­ti­ce Emp­feh­lun­gen auf Ihrem Shop um und arbei­ten uns durch einen Opti­mie­rungs­plan mit 26 Schrit­ten. Mehr Infos zu unse­rer Lade­zei­ten­op­ti­mie­rung finden Sie hier.

Mar­ke­ting

Con­tent Mar­ke­ting – Lösun­gen und Ant­wor­ten rund ums Produkt

Wie jede „nor­ma­le“ Web­sei­te, können auch Online­shops ihren Traf­fic und Umsatz durch gutes Con­tent Mar­ke­ting wesent­lich erhö­hen. Wir haben hier eine Schritt für Schritt Anlei­tung, wie Sie das auch für Ihren Woo­Commerce Shop umset­zen können.

  • Schritt 1: Finden Sie heraus wo Ihre Ziel­kun­den online abhängen
  • Schritt 2: Lernen Sie häufig genutz­ten Wörter und Phra­sen kennen
  • Schritt 3: Ver­fas­sen Sie um diese Such­ter­me herum aus­ge­zeich­ne­ten Content
  • Schritt 4: Ver­tei­len Sie Ihren aus­ge­zeich­ne­ten Content

Hier erfah­ren Sie alles über pro­fi­ta­bles Con­tent Mar­ke­ting für eCom­mer­ce – im kom­plet­ten Leit­fa­den.

Orga­nic Social

Unter “Orga­nic Social” ver­steht man Bei­trä­ge, die Sie auf Ihren eige­nen Social Media Kanä­len ver­tei­len, damit Ihre Fol­lower sie sehen. Sie bezah­len also nicht dafür, son­dern setzen Ihren Con­tent vor die Augen Ihrer bereits vor­han­de­nen Leser, bei­spiels­wei­se auf

  • Face­book,
  • Twit­ter,
  • Lin­kedIn, und/oder
  • Pin­te­rest

Mehr zum Thema Orga­nic Social erfah­ren Sie hier.

Orga­nic Social ist super, um Ihre Fol­lower über neue Bei­trä­ge zu infor­mie­ren. Sie errei­chen damit aber selten neue oder poten­ti­el­le Kunden. Dafür gibt es Paid Social.

Mit “Paid Social” schal­ten Sie kos­ten­pflich­ti­ge Wer­ben­azei­gen, die auch neue Leser errei­chen, die noch nicht mit Ihrem Shop in Berüh­rung gekom­men sind.

Der Witz dabei? Face­book kennt seine Nutzer extrem gut und kann Anzei­gen extrem gezielt an poten­ti­el­le Inter­es­sen­ten aus­spie­len. Sie müssen nur fest­le­gen, welche Inter­es­sen­ten das sind (und dafür Ihre Ziel­grup­pe ganz genau kennen).

Mehr Infos zu Paid Social erhal­ten Sie hier.

Google Ads sind einer der wich­tigs­ten Mar­ke­ting­ka­nä­le für Online­shops und machen laut Stu­di­en bis zu 18 % aller eCom­mer­ce-Ein­nah­men aus. Doch Google Ads sind nicht unbe­dingt für jeden Online­shop geeig­net. Ein paar Vor­aus­set­zun­gen müssen erfüllt werden, um mit Google Ads erfolg­reich zu sein:

  • Haben Sie das Budget, um Google Ads auszutesten?
  • Hat Ihr Shop eine sta­bi­le Infrastruktur?
  • Haben Sie eine fun­dier­te Pro­dukt­kennt­nis, inkl. Nische, Ziel­grup­pe, Such­ter­me und deren Rankings?

Da Google Ads eine große Platt­form mit vielen ver­schie­de­nen Optio­nen ist, kann es manch­mal schwie­rig sein, die für Sie rele­van­ten Funk­tio­nen zu bestim­men. In diesem Google Ads-Leit­fa­den für eCom­mer­ce führen wir Sie daher durch die gesam­te Platt­form und zeigen Ihnen worauf Sie sich kon­zen­trie­ren soll­ten, um maxi­ma­le Erfol­ge und Umsatz zu erzielen.

Lau­fen­de SEO-Ana­ly­se und Optimierung

Werfen Sie beim Ver­fas­sen, Ver­öf­fent­li­chen und Ver­brei­ten der Inhal­te Ihrer Web­sei­te, Pro­dukt- und Kate­go­rie­sei­ten immer einen Blick auf Ihre SEO-Akti­vi­tä­ten und ana­ly­sie­ren Sie diese wie hier beschrie­ben. So finden Sie heraus, welche Maß­nah­men gut funk­tio­nie­ren und belas­sen werden kann, und welche ver­än­dert oder weg­ge­las­sen werden müssen, um bei Google & Co. hoch zu ranken.

Werten Sie lau­fend Ihre SEO-Daten aus, bei­spiels­wei­se mit Google Ana­ly­tics. So wissen Sie, was Sie genau­so bei­be­hal­ten und was Sie ver­än­dern oder ver­wer­fen soll­ten – also welche SEO-Akti­vi­tä­ten Sie wie opti­mie­ren müssen.

So ranken Sie bei Google auf Seite 1

Das war jetzt ganz schön viel Info auf einmal, nicht wahr? Und alles umzu­set­zen wird Sie durch­aus etwas Zeit und Auf­wand kosten. Aber es lohnt sich! Rich­tig ange­stellt erhö­hen die erläu­ter­ten SEO-Stra­te­gien Ihr Ran­king auf Google & Co und damit den Traf­fic auf Ihrem Woo­Commerce Shop. Und somit auch Ihren Umsatz.