Bei Google gefunden werden – Seite 1 ruft!

Google-Suchmaschine-Seite mit Eingabe "search engine"

Die Inter­net­prä­senz ist mitt­ler­wei­le für jedes Unter­neh­men von großer Bedeu­tung. Egal, ob man eher auf der loka­len Ebene erfolg­reich sein möchte oder welt­weit, bei Google gefun­den werden ist ein Muss.

Die Such­ma­schi­ne Google kann Ihnen helfen Ihr Unter­neh­men an die Spitze zu beför­dern, wenn man sie rich­tig für sich nutzt.

Es ist wich­tig auf die vor­ders­ten Plätze der Google Such­ergeb­nis­se zu kommen, im Ide­al­fall auf die erste Seite von Google. Wie Sie das schaf­fen?

Das lesen Sie hier.

 

Anzeige der ersten zehn Seiten der Google Suchmaschine. Erste Seite der Google Suchmaschine angeklickt.

Erste Seite der Google Such­ma­schi­ne

 

Ihre Internetpräsenz

Sie haben bereits eine Web­site Ihres Unter­neh­mens? Super! Dann muss Ihre Web­site nur noch ordent­lich mit Inhal­ten gefüt­tert werden und diese dann rich­tig in Szene gesetzt werden. Doch zuerst stellt sich für Sie natür­lich die Frage, über was Sie auf Ihrer Web­sei­te schrei­ben sollen.

Bis jetzt haben Sie wahr­schein­lich die „gän­gi­gen“ 5 Seiten erstellt: Start­sei­te, Über-uns-Seite, Seite mit Ihren Leis­tun­gen, Seite mit Kon­takt­for­mu­lar und Impres­sum-Seite.

Falls nicht, soll­ten Sie dies unbe­dingt zuerst tun, denn Google prüft, ob Sie diese Stan­dard­kri­te­ri­en erfül­len.

Diese Seiten benö­ti­gen natür­lich Inhalt, darum soll­ten Sie für jede Seite genü­gend Inhalt erstel­len, der auch auf die jewei­li­ge Seite passt.

Dass diese Seiten tra­gend sind, damit Sie bei Google gefun­den werden, zeigt sich darin, dass es eine Viel­zahl von Guides und Anlei­tun­gen gibt, die Ihnen bei der Erstel­lung dieser helfen.

Ver­su­chen Sie es mal, goo­geln Sie “gute über uns seite”. Sie werden stau­nen.

Nutzen Sie ruhig einen sol­chen Guide, um die Inhal­te für diese Seiten anzu­fer­ti­gen. Aber denken Sie daran: Sie kennen Ihr Unter­neh­men am besten.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit Ihre Web­site mit guten Inhal­ten zu füllen ist ein Blog, den man auf der Web­site ein­fü­gen kann. Dieser bietet die Option, regel­mä­ßig neue und inter­es­san­te Texte auf Ihre Web­site zu stel­len.

Genau diese Texte helfen Ihnen extrem dabei auf die erste Seite von Google zu kommen. Aller­dings müssen diese Texte, wie auch der gesam­te Inhalt Ihrer Web­site, die rich­ti­gen Themen anspre­chen und zudem rich­tig auf­be­rei­tet werden, um Ihnen Erfolg in der Such­ma­schi­ne Google zu brin­gen. Wie findet man aber die pas­sen­den Themen?

Themensuche

Die Kunst bei Ihren Web­site-Inhal­ten ist es zum einen, her­aus­zu­fin­den, was Ihre Besu­cher bzw. Kunden gerne lesen möch­ten. Um das her­aus­zu­be­kom­men, müssen Sie vor allem eines:

Ihre Kunden und Besu­cher fragen, was Sie denn inter­es­siert.

Hören Sie Ihren Kunden zu.

Welche Fragen haben Ihre Kunden, woran haben sie Inter­es­se, welche Themen sind für sie wich­tig?

Notie­ren Sie sich von Ihren Kunden gestell­te Fragen oder merken Sie sich diese, um später darauf ein­ge­hen zu können und bei­spiels­wei­se einen Text dar­über schrei­ben zu können. Denn meist haben meh­re­re Kunden die­sel­ben Fragen.

Des Wei­te­ren können Sie sich auch bei der Kon­kur­renz umhö­ren und zum Bei­spiel auf Kon­fe­ren­zen auf­schnap­pen, was Kol­le­gen aus der­sel­ben Bran­che zu sagen haben oder auch für was poten­ti­el­le Kunden, die dort unter­wegs sind, Inter­es­se hegen.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit Ihre Kunden mit einem Thema anzu­spre­chen bietet eine Dis­kus­si­on zu einem kon­tro­ver­sen Thema. Hier können Sie Ihre eigene Mei­nung ein­fü­gen und schon kann ein für Ihre Kunden inter­es­san­ter Text ent­ste­hen.

Neben der Recher­che über Themen, die Ihre Kunden inter­es­sie­ren, soll­ten Sie auch noch eine soge­nann­te Schlag­wort­re­cher­che durch­füh­ren. Es stellt sich also die Frage: Für was möch­ten Sie bei Google gefun­den werden? Schließ­lich haben Sie ja ein spe­zi­el­les The­men­ge­biet und möch­ten in Zusam­men­hang mit diesem bei Google gefun­den werden, nicht wahr?

Ein Geschäft für Schuhe möchte schließ­lich nicht für Such­an­fra­gen wie z.B. „Pols­ter­rei­ni­gung“ gefun­den werden. Und so möch­ten auch Sie nicht bei allen Such­an­fra­gen erschei­nen.

Sie kommen also nur über bestimm­te Schlag­wor­te, auch Key­words genannt, auf die erste Seite von Google. Diese Schlag­wor­te müssen Sie indi­vi­du­ell für sich her­aus­fin­den.

Mit der Schlag­wort­re­cher­che finden Sie Key­words heraus, auf die Sie dann zu ranken ver­su­chen. Zu Beginn sind 10 – 15 Schlag­wör­ter, für die Sie bei Google gefun­den werden möch­ten, aus­rei­chend.

Wich­tig ist auch, sich zu über­le­gen, nach was die Leute wirk­lich suchen, wenn sie diese Schlag­wor­te dann bei Google ein­ge­ben. Nehmen wir an, jemand gibt „Haare schnei­den“ bei Google ein. Diese Person könnte also auf der Suche nach einem Frisör sein, aber ebenso gut auch nach Tipps, wie man sich die Haare am besten selbst schnei­det.

Jemand, der hin­ge­gen „Haare schnei­den lassen“ ein­gibt, sucht sehr wahr­schein­lich einen Profi, also einen Frisör, und nichts ande­res.

Nach­dem Sie sich bei Kol­le­gen und Kunden auf die Suche nach Themen gemacht haben und die Schlag­wort­re­cher­che durch­ge­führt haben, kann es nun an das Schrei­ben gehen.

Das Wichtigste: der Text

Jetzt kommen wir zum wich­tigs­ten Punkt auf dem Weg zur ersten Seite von Google: das Schrei­ben der Web­sei­ten­tex­te. Ihre Texte müssen zum einen gut geschrie­ben sein, sehr gut struk­tu­riert sein, Ihren Lesern einen Mehr­wert bieten und zudem auch einige SEO-Metho­den beinhal­ten.

Achten Sie darauf, dass jeder Text min­des­tens 300 Wörter lang ist. 500 – 1000 Wörter wären besser, aber manch­mal gibt es eben nicht mehr zu sagen und einen Text unnö­tig aus­schmü­cken ist über­haupt nicht nötig und auch nicht von Vor­teil.

Ver­lei­hen Sie Ihrem Text immer eine über­sicht­li­che und logi­sche Struk­tur. Fügen Sie Absät­ze und Unter­über­schrif­ten ein, so dass sich der Text sehr gut und ein­fach lesen lässt. Dar­über freuen sich näm­lich nicht nur Ihre Leser, son­dern auch die Robo­ter, die für Google arbei­ten und jeden Text prüfen.

Fügen Sie Bilder in Ihren Text ein. Opti­mal sind min­des­tens zwei Bilder pro Text. Texte mit Bil­dern werden meist öfter gele­sen. Bei den ein­ge­füg­ten Bil­dern soll­ten der Titel und der Alt-Text unbe­dingt aus­ge­füllt sein. Jedes Bild sollte einen pas­sen­den Namen tragen. So soll ein Bild nicht „596874fgh.jpeg“ heißen, son­dern statt­des­sen bei­spiel­wei­se lieber „Haare-schneiden-mit-Frisörequipment.jpeg.“.

Am Ende des Textes können Sie einen soge­nann­ten „Call-to-Action“ ein­fü­gen. Sie for­dern die Leser bei­spiels­wei­se dazu auf, Ihren Text via ver­schie­de­ner Social Media Kanäle zu teilen oder Ihren Text zu kom­men­tie­ren.

Das Wich­tigs­te beim Schrei­ben ist: Schrei­ben Sie immer für Ihre Kunden und nie für Google! Denken Sie also beim Schrei­ben immer an Ihre Leser als Adres­sa­ten und erst einmal nicht an Google und was die Google-Robo­ter von Ihrem Text halten werden.

Schrei­ben Sie regel­mä­ßig Texte und lassen Sie das nicht schlei­fen. Ihre Leser freuen sich immer über neuen, inter­es­san­ten Inhalt und Google wertet Ihre Seite besser, wenn es regel­mä­ßi­ge Updates gibt.

SEO: Ihren Text für Google optimieren

 

Das Wort SEO wird als Ziel gekennzeichnet. Um das Wort SEO stehen noch viele andere Worte.

SEO als Ziel

 

Das Schrei­ben bzw. der Text­in­halt ist zwar am wich­tigs­ten, ein paar kleine SEO-Metho­den soll­ten den­noch ange­wen­det werden.

On-Page-Suchmaschinenoptimierung

Das Key­word sollte in Ihrem ver­fass­ten Text einige Male vor­kom­men. Am besten nicht zu oft, eine Key­word­dich­te (wie oft das Key­word im Text auf­taucht) von 1 – 3% ist ange­mes­sen. Die Schlag­wör­ter soll­ten am besten meist am Anfang des Textes stehen und außer­dem natür­lich in den Text ein­ge­fügt werden. Sind sie das nicht und befin­den sich zudem zu viele Key­words im Text, wird der Text unle­ser­lich und kommt nicht gut an.

Wie oben bereits erwähnt ist eine gute Struk­tur extrem wich­tig und gehört auch zu den not­wen­di­gen SEO-Maß­nah­men.

Inter­ne Ver­lin­kun­gen gehö­ren eben­falls zu den On-Page-SEO-Maß­nah­men. Sie setzen in Ihre Texte einen Link, der auf einen ande­ren Bei­trag in Ihrem Blog oder Ihrer Web­site ver­linkt. Natür­lich muss der Bei­trag zum ver­lin­ken­den Bei­trag vom Thema her passen.

Nun soll­ten Sie unbe­dingt noch die Meta­in­for­ma­tio­nen für Google anpas­sen. Geben Sie also auf jeden Fall einen SEO-Titel (meta title) und eine Beschrei­bung (meta descrip­ti­on) ein. Achten Sie dabei auf die Länge. Der Titel sollte nicht länger als 70 Zei­chen (mit Leer­zei­chen) und die Beschrei­bung nicht länger als 156 Zei­chen sein. Blei­ben Sie in diesem Rahmen, können Titel und Beschrei­bung opti­mal in Google ange­zeigt werden.

Am besten ver­wen­den Sie für die Ein­ga­ben der Meta­in­for­ma­tio­nen eine Hilfe: das SEO-Plugin von Yoast. Das ist kos­ten­los und zeigt Ihnen genau, was Sie wo ein­ge­ben müssen. Damit können Sie das direkt nach dem Schrei­ben Ihres Textes erle­di­gen und sind abge­si­chert.

Off-Page-Suchmaschinenoptimierung

Neben den SEO-Maß­nah­men, die man direkt am Inhalt anwen­den kann, gibt es auch noch einige ande­ren Metho­den außer­halb des Web­sit­ein­hal­tes.

Das Gene­rie­ren von Links, die auf Ihre Web­site ver­wei­sen, ist die andere wich­ti­ge Maß­nah­me, welche auf jeden Fall beach­tet werden muss.

Sie müssen Ihre Inhal­te teilen, zum Bei­spiel indem Sie auf ande­ren Seiten, auf Blogs (in Form eines Kom­men­tars), in Foren und Ver­zeich­nis­sen einen Link hin­ter­las­sen, der auf Ihre Start­sei­te, auf eine Unter­sei­te von Ihnen oder auf einen bestimm­ten Bei­trag ver­weist. Diese Maß­nah­me sollte jedoch sehr gezielt ein­ge­setzt und kei­nes­falls miss­braucht werden. Google bestraft soge­nann­tens “Link Spamming” mit schlech­ten Ran­kings.

Ab und zu kann es auch einmal pas­sie­ren, dass Leser so begeis­tert von einem Ihrer Texte sind, dass sie auf diesen auf­merk­sam machen möch­ten und irgend­wo mit einem Link darauf ver­wei­sen. Solche Links nennt man übri­gens Backlinks. Backlinks sind ein äußerst wich­ti­ger Faktor, wenn es darum geht, dass Sie auf den vor­ders­ten Plät­zen bei Google gefun­den werden wollen. Diese sind viel wert­vol­ler als selbst gesetz­te Links, wes­halb es sich lohnen kann, mit den Betrei­bern the­men­ver­wand­ter Blogs und Seiten in Kon­takt zu treten, und diese um Backlinks zu bitten, wenn sie von der Qua­li­tät der Inhal­te über­zeugt sind.

Marketing

Social Media Marketing

Natür­lich ist auch Social Media nicht außer Acht zu lassen. Wenn Sie bereits ein Profil in ver­schie­de­nen Social-Media-Kanä­len haben, ist das gut, diese müssen aber auch gut gepflegt werden. Sie können dort regel­mä­ßig Ihre Inhal­te teilen, mit Ihren Kunden kom­mu­ni­zie­ren und diese so bei Laune halten.

E-Mail Marketing

Es bietet sich eben­falls die Mög­lich­keit für Sie News­let­ter zu ver­sen­den. So können Sie span­nen­de Inhal­te direkt an Kunden schi­cken, Neu­ig­kei­ten Ihrer­seits ver­brei­ten und Ihre Dienst­leis­tun­gen oder Ihr Pro­dukt anbie­ten.

Beide Mar­ke­ting­maß­nah­men ver­hel­fen Ihnen durch Emp­feh­lun­gen zu einer grö­ße­ren Reich­wei­te, es wird öfter auf Ihre Web­site ver­wie­sen und Sie rücken in den Google Such­ergeb­nis­sen weiter nach vorne.

Ein guter Text ist zwar aller Ehren wert, aber wenn er nicht durch Teilen, Kom­mu­ni­ka­ti­on und SEO ver­brei­tet wird, wird ihn auch nie­mand lesen und dann bringt dieser gute Text leider nichts. Genau des­halb sind auch diese Fak­to­ren unbe­dingt zu beach­ten.

Ereignisse analysieren

Nach dem Schrei­ben, dem Ver­öf­fent­li­chen und dem Ver­brei­ten eines Textes oder meh­re­rer Texte, soll­ten Sie auch einen Blick auf Ihre ganzen Bemü­hun­gen werfen und diese ana­ly­sie­ren, um zu sehen was gut ist und so belas­sen werden kann und was ver­än­dert oder weg­ge­las­sen werden muss.

Schau­en Sie sich Ihre Besu­cher­zah­len an. Sie zeigen Ihnen, wie viele Besu­cher durch einen Text bzw. Arti­kel auf Ihre Web­site gekom­men sind und wie viele ihn wirk­lich gele­sen haben. Beob­ach­ten Sie, wie viele Leute von ande­ren Web­sites auf Ihren Arti­kel kommen und wie viele Kon­ver­sio­nen Sie haben.

Prüfen Sie auch den Social-Media- und den News­let­ter­be­reich. Schau­en Sie, wie viele Leute bei Ihrem Arti­kel auf Face­book „gefällt mir“ geklickt haben, wie viele geteilt und kom­men­tiert haben, etc.

Suchen Sie sich auch die Werte Ihres E-Mail-Mar­ke­tings heraus. Diese sagen Ihnen, wie oft ein News­let­ter mit einem Ihrer Arti­kel geöff­net wurde und wie oft die Links in einem News­let­ter ange­klickt wurden.

Werten Sie alle mög­li­chen Inter­ak­tio­nen und Gescheh­nis­se aus. So wissen Sie am Ende, was Sie genau­so bei­be­hal­ten und was Sie ver­än­dern oder ver­wer­fen soll­ten.

Zum Aus­wer­ten der gesam­ten Daten eignet sich Google Ana­ly­tics am besten. Wenn Sie einen Email-News­let­ter ver­sen­den, soll­ten Sie dies über einen Email Ser­vice Pro­vi­der, wie z.B. Mail­chimp tun. Diese bieten oft eigene Ana­ly­se-Tools oder lassen sich mit Google Ana­ly­tics kop­peln.

Jetzt starten und Erfolge einfahren

Begin­nen Sie genau jetzt mit Ihren ersten Texten und wenden Sie alle genann­ten Maß­nah­men an. Warten Sie nicht länger, son­dern star­ten Sie und erzie­len Sie Ihre ersten Erfol­ge. Haben Sie vor allem Spaß an Ihrer Arbeit, denn mit Begeis­te­rung und Lei­den­schaft kann so viel mehr erreicht werden!

Hat Sie der Arti­kel Ihrem Ziel näher gebracht? Haben Sie die Maß­nah­men umge­setzt und können nun besser bei Google gefun­den werden?

Dann span­nen Sie Ihre Freun­de und Kol­le­gen nicht länger auf die Folter und teilen Sie diesen Arti­kel mit ihnen!