Mit der 10er Taktik den eigenen Blog bekannter machen

Die Struk­tur und die Inhal­te ste­hen, Sie sind auf­ge­regt und stolz – der Blog ist fer­tig ein­ge­rich­tet. Die ers­ten Bei­trä­ge wer­den ver­fasst, Bil­der hoch­ge­la­den und Schlag­wor­te ver­ge­ben und was pas­siert? Nichts! Es gibt kei­ne Reak­tio­nen, Likes oder Kom­men­ta­re.

Sie sind frus­triert, ver­är­gert und Sie wür­den am liebs­ten die Flin­te ins Korn wer­fen. Damit soll­ten Sie aber noch ein biss­chen war­ten, denn dies ist bei wei­tem kein unlös­ba­res Pro­blem!

Ler­nen Sie, wie Sie Ihren Blog bekann­ter machen.

Vor allem wenn Sie noch ganz am Anfang ste­hen, kann es zu die­sem Pro­blem kom­men. Sie wis­sen nicht so rich­tig über was Sie schrei­ben möch­ten, haben Ihre Ziel­grup­pe viel­leicht noch nicht fest­ge­legt und wis­sen noch nicht was Sie unter­neh­men kön­nen, um den Blog zu pushen. Gleich­zei­tig ist es auch schwie­rig die Selbst­mo­ti­va­ti­on auf­recht zu erhal­ten.

Bei feh­len­der Moti­va­ti­on kann es schnell dazu kom­men, dass Sie früh­zei­tig mit dem Blog­gen auf­hö­ren. Anfangs ist es auch noch schwer zu sagen wen man anspre­chen möch­te und zu wis­sen, was man den Leu­ten eigent­lich sagen möch­te.

Die 10er Taktik

Die bes­te Stra­te­gie, mit der Sie einen neu­en Blog bekann­ter machen, ist die 10er Tak­tik. Sie wur­de von Nathan Bar­ry ent­wi­ckelt und ent­fal­tet ihr Poten­zi­al am bes­ten, wenn der Bekannt­heits­grad Ihres Blogs noch gering ist.

Über­le­gen Sie mal, wie groß Ihr Publi­kum ist, wenn Sie noch ganz am Anfang ste­hen.

Da schrei­ben Sie für ein Publi­kum mit null Leu­ten.

Dies kann sehr frus­trie­rend sein.

Es gilt daher das Ziel­pu­bli­kum mög­lichst schnell von null auf eini­ge Leu­te zu erwei­tern. Bereits eini­ge, weni­ge Leser machen oft den Unter­schied zwi­schen neu­er Moti­va­ti­on und dem schnel­len Auf­ge­ben, da man der Mei­nung ist, dass „es ja sowie­so nichts bringt“.

Ein kleines Publikum ist besser als gar keins

Es ist daher viel bes­ser, wenn man mit einem klei­nen Publi­kum anfängt, anstatt mit gar kei­nem. Genau dafür ist die 10-Tak­tik ide­al.

Bei die­ser Metho­de gehen Sie fol­gen­der­ma­ßen vor:

Zu aller­erst neh­men Sie sich ein Blatt Papier und zie­hen zehn Lini­en dar­auf, in etwa so:

  1. _______________________
  2. _______________________
  3. _______________________
  4. _______________________
  5. _______________________
  6. _______________________
  7. _______________________
  8. _______________________
  9. _______________________
  10. _______________________

Sie über­le­gen sich jetzt, wel­che zehn Men­schen Sie ken­nen, die am The­ma, wor­über Sie schrei­ben, inter­es­siert sein könn­ten.

Es kann sich hier­bei um den eige­nen Bekann­ten­kreis han­deln, soll­te es sogar – Freun­de, Bekann­te- aber auch Geschäfts­part­ner kön­nen auf die Lis­te geschrie­ben wer­den. Wich­tig ist nur, dass Sie sie per­sön­lich ken­nen und dass die­se Leu­te von dem was Sie schrei­ben möch­ten auch einen Mehr­wert haben.

Sie soll­ten sich also vor­her unbe­dingt die Fra­ge stel­len: “Über was kann ich schrei­ben, wovon ande­re pro­fi­tie­ren kön­nen?”

In mei­nem Fall han­delt es sich z.B. um The­men zum Online-Mar­ke­ting. Nach­dem man sich dar­über Klar gewor­den ist, schreibt man alle zehn Leu­te auf die Lis­te und hört auch wirk­lich nicht vor­her auf.

Es ist zwin­gend not­wen­dig, dass Sie auch wirk­lich zehn Leu­te auf der Lis­te haben.

Es geht hier­bei dar­um, dass Ihr Blog anschlie­ßend zumin­dest zehn Leu­ten bekannt ist. Sie kön­nen spä­ter, dar­auf auf­bau­end, Ihren Blog bekann­ter machen.

In drei Schritten zum erfolgreichen Blog

Soll­ten Sie kei­ne zehn Leu­te ken­nen und zusam­men­be­kom­men, wäre es sinn­voll, das The­ma über das Sie schrei­ben möch­ten, noch ein­mal zu über­den­ken.

Es ist näm­lich wich­tig, dass die Leu­te auf der Lis­te aus Ihren Arti­keln einen Nut­zen zie­hen kön­nen. Andern­falls tun Sie Ihrer Ziel­grup­pe kei­nen Gefal­len.

Im zwei­ten Schritt ist es wich­tig, dass man jeden auf der Lis­te per­sön­lich anschreibt.

Fra­gen Sie Ihre 10 poten­zi­el­len Leser, jeden im Ein­zel­nen:

Was ist die größ­te Frus­tra­ti­on, die du hast, wenn du über [The­ma] ler­nen willst?

Das The­ma ist hier natür­lich das The­ma, was Sie sich aus­ge­sucht haben.

Da es sich hier um eine offe­ne Fra­ge han­delt, kann man so auch gleich mehr über die poten­zi­el­le Ziel­grup­pe erfah­ren.

Die zwei­te Fra­ge, die man stel­len soll­te, lau­tet:

Wel­che Web­sei­ten, Foren und Blogs besuchst du, wenn du über die­ses The­ma ler­nen willst?

Bekommt man auf die­se Fra­gen eine Ant­wort, so kann man sich dafür bedan­ken und die letz­te Fra­ge stel­len, die so ähn­lich klin­gen soll­te wie:

Ich star­te einen Blog über das und das The­ma und suche Pro­be­le­ser. Bist Du dar­an inter­es­siert?“

Fra­gen Sie ruhig mehr­fach nach, Ihr Publi­kum wird es Ihnen nicht ver­übeln.

Wenn man auf die letzt Fra­ge ein „Ja“ als Ant­wort erhält, so hal­ten Sie Ihren neu­en Leser dazu an, Ihnen auf face­book und Twit­ter zu fol­gen. Vor allem aber soll­ten Sie Ihn in Ihre Email-News­let­ter-Lis­te ein­tra­gen.

Nach einer posi­ti­ven Ant­wort ist es auch okay, wenn man die Per­son selbst­stän­dig in den Ver­tei­ler für den News­let­ter ein­trägt.

Für einen erfolgreichen Blog ist die Zielgruppe entscheidend.

Für einen erfolg­rei­chen Blog ist die Ziel­grup­pe ent­schei­dend.

Auf die Zielgruppe und den Inhalt kommt es an

Die Ergeb­nis­se die­ser Akti­on waren bis­her immer groß­ar­tig.

Sie wis­sen danach ganz genau, ob Sie wenigs­tens eine klei­ne Ziel­grup­pe errei­chen kön­nen.

Wer näm­lich schon Schwie­rig­kei­ten hat zehn Per­so­nen zu fin­den, die das The­ma inter­es­sant fin­den, wird es auch im wei­te­ren Ver­lauf schwie­rig haben eine pas­sen­de Ziel­grup­pe für sei­nen Blog zu fin­den.

Mit die­ser Tak­tik schrei­ben Sie von Anfang an für ein Publi­kum von 10 Leu­ten.

Sie wis­sen, dass die Bei­trä­ge jeman­den errei­chen und bekom­men sehr schnell eine Rück­mel­dung in Form von Kom­men­ta­ren und Likes.

Auch das Schrei­ben fällt deut­lich leich­ter, da man sein Publi­kum per­sön­lich kennt und eine genaue Vor­stel­lung hat, für wenn man denn eigent­lich schreibt.

Wenn es um das The­ma Con­tent geht ist es immer ein guter Tipp, die The­men erst ein­mal per­sön­lich Bekann­ten oder Kol­le­gen zu erklä­ren.

Sie erhal­ten so schnel­les Feed­back und ver­fal­len beim Erzäh­len nicht in tech­ni­schen Jar­gon oder wir­ken auf­ge­setzt. Mit die­sen Ergeb­nis­sen kann man die ers­ten gro­ßen Schrit­te für sei­nen eige­nen Blog machen.

Die Wichtigkeit von Blog-Inhalten

Der Con­tent ist für einen erfolg­rei­chen Blog essen­ti­ell. Häu­fig fin­det man 1:1 kopier­te Nach­rich­ten in einem Blog­ar­ti­kel. Sol­che Arti­kel braucht nie­mand und die­se wer­den schnell äußerst lang­wei­lig.

Ein Tipp: Pep­pen Sie aktu­el­le Ereig­nis­se mit Ihrer eige­nen, fun­dier­ten Mei­nung auf. Stu­di­en, Umfra­gen und Ver­glei­che kön­nen hier­bei ergän­zend ein­ge­setzt wer­den. Die eige­ne Mei­nung regt stets wei­te­re Kom­men­ta­re an und eine klei­ne Debat­te kann gestar­tet wer­den.

Aber auch mit Hil­fe die­ser Tipps wird es eini­ge Zeit dau­ern, bis ihr Blog bekannt ist. In Zei­ten der schnell­le­bi­gen Welt des Inter­nets ist es wich­tig, kon­stant zu sein.

Für eine lang­fris­ti­ge, digi­ta­le Repu­ta­ti­on ist es wich­tig, dass Sie auf guten Inhal­ten bau­en und dafür müs­sen Sie Ihre Ziel­grup­pe ken­nen.

Wie die 10er-Tak­tik zeigt, ist es wich­tig, dass man über ein gutes Netz­werk ver­fügt.

Gera­de Soci­al Media Kanä­le kön­nen hier zusätz­lich hel­fen. Dafür ist aller­dings eine gewis­se Fan­ba­se von Bedeu­tung.

Sie kön­nen auch als Inspi­ra­ti­ons­quel­le die­nen, um aktu­ell belieb­te The­men auf­zu­grei­fen.

Wer­den Sie die 10er-Tak­tik ein­set­zen und so Ihren Blog bekann­ter machen? Set­zen Sie uns ger­ne auf Ihre Lis­te und berich­ten Sie uns von Ihrem Ergeb­nis!

Fotos von manoftaste.de und Mad Hat­te Bad­ges.