Flash Sales mit Facebook und WooCommerce – Verkaufsaktion mit Zack

Flash Sales sind eine tol­le Sache für eCom­mer­ce Shop­be­trei­ber: meist brin­gen sie näm­lich um den 10-fachen ROAS (Return on Ad Spend) ein!

Und wenn Sie – wie ich – sich schon öfter von die­sen online Ange­bo­ten, die es nur für kur­ze Zeit zu unschlag­bar güns­ti­gen Prei­sen gibt, zum Kauf von etwas über­zeu­gen haben las­sen, wis­sen Sie selbst wie gut die­se Flash Sales funk­tio­nie­ren.

Daher soll­ten Sie als Woo­Com­mer­ce Shop­be­trei­ber unbe­dingt auch dar­über nach­den­ken, Flash Sales durch­zu­füh­ren. Lesen Sie wei­ter um her­aus­zu­fin­den was es damit auf sich hat, wie Sie dabei vor­ge­hen kön­nen oder wann und war­um sich der Auf­wand tat­säch­lich lohnt.

Warum Flash Sales funktionieren

Flash Sales funk­tio­nie­ren, weil jeder ger­ne Geld spart. Vor allem bei Pro­duk­ten auf die man bereits ein Auge gewor­fen hat. Wenn man jetzt als Inter­es­sent noch mit bekommt, dass die­ses Pro­dukt momen­tan güns­ti­ger zu haben ist, noch bes­ser! Man kann gar nicht schnell genug auf „Kau­fen“ kli­cken.

Noch wirk­sa­mer ist es wenn die­ses Ange­bot nur kur­ze Zeit vor­han­den ist. Die­se Dring­lich­keit bringt den poten­ti­el­len Käu­fer dazu, jetzt eine Ent­schei­dung zu tref­fen anstatt erst in ein paar Tagen oder Wochen – oder oft sogar: nie.

Kun­den, die bereits ein oder meh­re­re Pro­duk­te der glei­chen Mar­ke gekauft haben und zufrie­den waren, die­se also schon ken­nen und ihr ver­trau­en, kli­cken außer­dem noch­mal schnel­ler auf „Kau­fen“ wenn ihnen ein Flash Sale über den Weg läuft.

Wann Flash Sales eingesetzt werden können

Flash Sales funk­tio­nie­ren also – aber wann machen sie Sinn? Wann kön­nen oder gar soll­ten Sie sie für Ihren eige­nen Woo­Com­mer­ce Shop und Ihre Pro­duk­te ein­set­zen?

Es gibt durch­aus spe­zi­el­le Situa­tio­nen, in denen Flash Sales für eCom­mer­ce Shop­be­trei­ber ein Segen sein kön­nen:

Überschüssiges Inventar verkaufen

Flash Sales sind eine effek­ti­ve Metho­de um über­schüs­si­ges Inven­tar an den Käu­fer zu brin­gen. Es ist schier unmög­lich als Woo­Com­mer­ce Shop­be­trei­ber die Nach­fra­ge immer rich­tig ein­zu­schät­zen. Flash Sales kön­nen nega­ti­ve Ver­kaufs­zah­len inner­halb von ein paar Stun­den in posi­ti­ve ver­wan­deln.

Eine Stu­die aus 2012 zeig­te, dass eCom­mer­ce Shops, die Flash Sales anwand­ten, dop­pelt so schnell wuch­sen wie Shops, die die­se Tak­tik nicht ein­setz­ten.

Saisonware verkaufen

Flash Sales sind auch eine super Tak­tik um Pro­duk­te außer­halb ihrer Sai­son­zeit oder aus der Mode gekom­me­ne Pro­duk­te zu ver­kau­fen.

Dies führt im Backend zu nied­ri­ge­ren Betriebs- und Lage­rungs­kos­ten. Wenn Sie Pro­duk­te, die schon eine Wei­le Platz in Ihren Rega­len ein­neh­men, ver­kau­fen kön­nen haben Sie auch wie­der mehr Raum für neu­es, schnel­ler ver­kauf­tes Inven­tar.

Brand Awareness erhöhen

Wol­len Sie mehr Kun­den auf Ihre Mar­ke auf­merk­sam machen? Flash Sales kön­nen das Mar­ken­be­wusst­sein poten­ti­el­ler Neu­kun­den für Ihre Mar­ke und Pro­duk­te erhö­hen.

Durch Flash Sales taucht Ihr Shop zum Bei­spiel auf Ange­bots­sei­ten und -blogs, aber auch bei Ihren Ziel­kun­den in Face­book auf, was Ihre Sicht­bar­keit im Netz erhöht. Klar, sie sind nur von kur­zer Dau­er, bie­ten dabei aber die Chan­ce den Kun­den auch Ihre ande­ren Pro­duk­te und Ihr Leis­tungs­ver­spre­chen ken­nen zu ler­nen.

So setzen Sie Flash Sales für Ihren WooCommerce Shop um

Auch die Umset­zung und Wer­bung sol­cher Flash Sales ist kein Hexen­werk, vor allem wenn Sie sich bereits mit dem Face­book Wer­be­an­zei­gen­ma­nage­ment aus­ken­nen.

Gutscheincode im Shop anlegen

Legen Sie den gewähl­ten Gut­schein­code in Ihrem Woo­Com­mer­ce Shop für die im Flash Sale zu ver­kau­fen­de Ware an, zum Bei­spiel mit 10% oder 15% Rabatt.

Hin­ter­le­gen Sie hier­bei auf jeden Fall ein Gül­tig­keits­da­tum. Flash Sales brin­gen den größ­ten Erfolg wenn sie nur einen oder zwei Tage lau­fen, die Dring­lich­keit also beim Kun­den sehr hoch gesetzt wird.

Werbeanzeige bei Facebook schalten

Als nächs­ten Schritt müs­sen Sie für Ihren Flash Sale Wer­bung schal­ten, um poten­ti­el­le Kun­den dar­auf auf­merk­sam zu machen.

Face­book ist hier­für auf­grund sei­ner Reich­wei­te und Mil­li­ar­den von Nut­zern eine her­vor­ra­gen­de Platt­form, auf die wir daher im Fol­gen­den ein­ge­hen.

Flash Sale Kampagne anlegen

Im Face­book Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger legen Sie zunächst eine neue Kam­pa­gne an und defi­nie­ren das Ziel „Brin­ge Men­schen dazu, dein Ange­bot in Anspruch zu neh­men“.

Nun wer­den Sie gebe­ten, Ihre Ziel­grup­pe zu defi­nie­ren.

Zielgruppe festlegen

Je genau­er Sie Ihre Ziel­grup­pe mit Ihrer Face­book Ad anvi­sie­ren, des­to höher die Wahr­schein­lich­keit, dass Ihr Flash Sale die­se anspricht und zum Kauf anregt. Face­book Ads ermög­licht eine sehr ziel­ge­naue Anspra­che.

Erstel­len Sie für Ihren Flash Sale eine neue Custom Audi­ence mit Besu­chern Ihrer Web­sei­te der letz­ten 5, 14, 30, 90 und 180 Tage; dafür legen Sie meh­re­re Ziel­grup­pen mit der jewei­li­gen Anzahl Tage an. Durch die Dif­fe­ren­zie­rung erhal­ten Sie mit Face­book Ana­ly­se­werk­zeu­gen des Wer­be­an­zei­gen­ma­na­gers unter­schied­li­che Ergeb­nis­se, mit denen Sie den nächs­ten Flash Sale opti­mie­ren kön­nen.

Sie kön­nen die Ziel­grup­pe auf der Grund­la­ge ver­schie­de­ner Sei­ten Ihrer Web­sei­te erstel­len, anstatt auf der Grund­la­ge der gesam­ten Domain. Aus­wäh­len kön­nen Sie bei­spiels­wei­se „Per­so­nen, die bestimm­te Web­sei­ten besu­chen“ oder „Per­so­nen, die nur bestimm­te Web­sei­ten besu­chen und kei­ne ande­ren“. Damit kön­nen Sie gezielt Per­so­nen anspre­chen, die sich Ihr Flash Sale Pro­dukt bereits ange­se­hen, aber nicht gekauft haben.

Wich­tig: Schlie­ßen Sie beim Anle­gen der Anzei­ge Per­so­nen aus, die in den letz­ten 14 Tagen etwas gekauft haben, um die­se nicht zu ver­är­gern weil sie ein Ange­bot ver­passt haben. Das klappt zum Bei­spiel indem Sie via Face­book Pixel URLs mit „order-recei­ved“ aus­schlie­ßen.

Anzeigentext und -medium erstellen

Als nächs­tes fügen Sie Ihren Anzei­gen­text und das gewähl­te Medi­um in Ihre Kam­pa­gne ein – also die Ele­men­te, die Ihr poten­ti­el­ler Kun­de in Face­book als aller­ers­tes von Ihrem Flash Sale zu sehen bekommt.

Ihr Text könn­te zum Bei­spiel so aus­se­hen:

Unse­re Ange­bo­te sind limi­tiert. Ver­pas­sen Sie daher nicht die­se ein­ma­li­ge Chan­ce für 15% Rabatt auf [PRO­DUKT NAME]. Nut­zen Sie den Rabattcode FLASH15 um 15% zu spa­ren. JETZT HIER KAU­FEN: bei­spiel.com“

Anzei­ge­me­di­um kön­nen zum Bei­spiel Bil­der oder Vide­os sein, die auf Face­book mit dem Text gezeigt wer­den. Am Bes­ten sind sol­che, die das Pro­dukt „in Action“, also in Benut­zung, zei­gen.

Auch mit Ihrem Medi­um kön­nen Sie spie­len und tes­ten, wel­ches die meis­ten Besu­cher und Käu­fer anlockt. Tes­ten Sie zum Bei­spiel fünf ver­schie­de­ne Bil­der oder ein paar unter­schied­li­che Vide­os, um die erfolg­reichs­ten dar­un­ter aus­zu­lo­ten.

Hier ein paar Bei­spie­le, wie Ihre Flash Sale Ad in Face­book beim poten­ti­el­len Kun­den aus Ihrer defi­nier­ten Ziel­grup­pe gezeigt wer­den könn­te:

Denken Sie an die nachfolgende Analyse

Mit jeder Flash Sale sam­meln Sie Daten, Ergeb­nis­se und Erfah­rung, und kön­nen somit jede fol­gen­de opti­mie­ren. Pro­bie­ren Sie unter­schied­li­che Bil­der oder Vide­os aus, spre­chen Sie die Besu­cher Ihrer Web­sei­te der letz­ten fünf, zehn, drei­ßig oder neun­zig Tage an, und legen Sie die rich­ti­gen URLs fest.

Sie wer­den schnell mer­ken, wel­ches die rich­ti­gen Hebel sind, um die maxi­ma­len Ver­kaufs­zah­len aus Ihrer Flash Sale her­aus­zu­ho­len, sofern Sie sich nach jedem Sale die Zeit neh­men, Ana­ly­se zu betrei­ben.

Dann steht der Ver­dopp­lung auch Ihres Wachs­tums nichts mehr im Weg!

 

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