BAFA Bera­tungs­för­de­rung für Unter­neh­mens­be­ra­tung für eCom­mer­ce KMUs

Die “För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows” för­dert Bera­tun­gen klei­ner und mitt­le­rer Unternehmen

Das Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le hat mit dem Pro­gramm “För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows” ein inter­es­san­tes För­der­pro­gramm für Jung- und Bestands­un­ter­neh­men sowie Unter­neh­men, die sich in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten befin­den, auf­ge­legt. Unter­stützt werden all­ge­mei­ne Bera­tun­gen zu allen wirt­schaft­li­chen, finan­zi­el­len, per­so­nel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Fragen der Unter­neh­mens­füh­rung mit bis zu 90% der Beratungskosten.

Das Team von SCHWUNG­VOLL unter­stützt bei der Antrag­stel­lung und berät qua­li­fi­zier­te eCom­mer­ce-Unter­neh­men im Rahmen der “För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows”, zum Bei­spiel bei der Opti­mie­rung der Online­shops oder bei der Auf­stel­lung einer sys­te­ma­ti­schen Marketingstrategie.

BAFA-Berater-Image

Vor­tei­le der Förderung

  • Pro­fes­sio­nel­le Bera­tung zur Unter­neh­mens­füh­rung durch SCHWUNGVOLL
  • Bis zu 90 Pro­zent der Bera­tungs­kos­ten (max. 2.700 € bei einer Bemes­sungs­grund­la­ge von €3.000) werden übernommen
  • Wir unter­stüt­zen bei der Antragsstellung

Wie können Sie von der För­de­rung profitieren?

  • Effi­zi­en­te Kun­den­bin­dung und ‑gewin­nung
  • Ver­bes­ser­te Konkurrenzfähigkeit
  • Opti­mier­te Marketingstrategie
  • Erhö­hung Ihres Umsat­zes und Gewinns

Wer ist antragsberechtigt?

  • Jung­un­ter­neh­men: nicht länger als zwei Jahre am Markt
  • Bestands­un­ter­neh­men: ab dem drit­ten Jahr nach der Gründung
  • Unter­neh­men in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten (unab­hän­gig vom Unternehmensalter)

Was wird von der För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows finanziert?

All­ge­mei­ne Bera­tun­gen zu allen wirt­schaft­li­chen, finan­zi­el­len, per­so­nel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Fragen der Unternehmensführung.

Spe­zi­el­le Bera­tun­gen von Unter­neh­men, die

  • von Frauen geführt werden.
  • von Migran­tin­nen oder Migran­ten geführt werden.
  • von Unternehmern/innen mit aner­kann­ter Behin­de­rung geführt werden.
  • zur bes­se­ren betrieb­li­chen Inte­gra­ti­on von Mit­ar­bei­te­rin­nen oder Mit­ar­bei­tern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund beitragen.
  • zur Arbeits­ge­stal­tung für Mit­ar­bei­te­rin­nen oder Mit­ar­bei­ter mit Behin­de­rung beitragen.
  • zur Fach­kräf­te­ge­win­nung und ‑siche­rung beitragen.
  • zur Gleich­stel­lung und bes­se­ren Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf beitragen.
  • zur alters­ge­rech­ten Gestal­tung der Arbeit beitragen.
  • zur Nach­hal­tig­keit und zum Umwelt­schutz beitragen.

Wie hoch ist die Förderung?

Jung­un­ter­neh­men: nicht länger als zwei Jahre am Markt

  • Bemes­sungs­grund­la­ge: €4.000
  • Neue Bun­des­län­der (ohne Berlin und ohne Region Leip­zig): 80% (max. Zuschuss: €3.200)
  • Region Lüne­burg: 60% (max. Zuschuss: €2.400)
  • Alte Bun­des­län­der (ohne Region Lüne­burg) mit Berlin und Region Leip­zig: 50% (max. Zuschuss: €2.000)

Bestands­un­ter­neh­men: ab dem drit­ten Jahr nach der Gründung

  • Bemes­sungs­grund­la­ge: €3.000
  • Neue Bun­des­län­der (ohne Berlin und ohne Region Leip­zig): 80% (max. Zuschuss: €2.400)
  • Region Lüne­burg: 60% (max. Zuschuss: €1.800)
  • Alte Bun­des­län­der (ohne Region Lüne­burg) mit Berlin und Region Leip­zig: 50% (max. Zuschuss: €1.500)

Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten: Mehr Infos hier, ist unab­hän­gig vom Unternehmensalter

  • Bemes­sungs­grund­la­ge: €3.000
  • Alle Stand­or­te: 90% (max. Zuschuss: €2.700)

Wie funk­tio­niert die Antragsstellung?

Wir unter­stüt­zen Sie gerne bei der Antrags­stel­lung. Die groben Schrit­te sehen fol­gen­der­ma­ßen aus:

  1. Auf dem Online-Portal zur Antrags­stel­lung tragen Sie erst Ihre Daten ein, um einen Zugang zum Portal zu erhalten. 
    1. Unter­neh­mens­art: Setzen Sie hier das pas­sen­de Häk­chen zu Jung‑, Bestands­un­ter­neh­men oder Unter­neh­men in Schwierigkeiten.
    2. Bera­tungs­art: All­ge­mei­ne Beratung
    3. Unter­neh­men: Tragen Sie hier Ihre Unter­neh­mens­da­ten ein.
    4. Geschäfts­füh­rer / Inha­ber: Tragen Sie hier Ihre Daten ein.
    5. Anga­ben zum Stand­ort / Betriebs­stät­te der Maß­nah­me, falls abweichend.
    6. Leit­stel­le: Für unsere eCom­mer­ce-Kunden sollte das in den aller­meis­ten Fällen die “DIHK-Ser­vice GmbH” – Ihre lokale Indus­trie- und Hand­werks­kam­mer – sein; daher bitte diese Mög­lich­keit auswählen.
    7. Unsere BAFA-ID bekannt: 190680 (Das Unter­neh­men sollte mit Ein­ga­be der Nummer auto­ma­tisch ein­ge­tra­gen werden. Falls nicht: bitte “Schwung­voll” eingeben).
    8. Regio­na­ler Ansprech­part­ner (Pflicht­an­ga­be für Jung­un­ter­neh­men und Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten): Diese finden Sie hier für die IHK. Vor Aus­fül­len dieses Antrags müssen Sie ein Vor­ge­spräch mit dem regio­na­len Ansprech­part­ner führen.
    9. Durch­füh­ren­de Bera­te­rin / durch­füh­ren­der Bera­ter Vor­na­me: Franz
    10. Durch­füh­ren­de Bera­te­rin / durch­füh­ren­der Bera­ter Nach­na­me: Sauerstein
    11. Wirt­schafts­zweig­klas­si­fi­ka­ti­on: Bitte schau­en Sie dafür hier unter diesem Link ins PDF “glie­de­rung-klas­si­fi­ka­ti­on-wz-3100130089004” und geben die zu Ihrem Unter­neh­men pas­sen­de Klas­si­fi­zie­rung ein.
    12. Daten­schutz­recht­li­che Beleh­rung + Per­sön­li­che Erklä­run­gen lesen und Häk­chen setzen.
    13. Weiter” kli­cken. Danach werden Sie weiter durch den Antrag geführt; bitte kurz Bescheid geben, falls Sie irgend­wo hängen blei­ben – wir helfen gerne weiter!
  2. Die ein­ge­schal­te­te Leit­stel­le sowie das BAFA prüfen vorab die for­ma­len För­der­vor­aus­set­zun­gen sowie das Vor­lie­gen der not­wen­di­gen Berater­ei­gen­schaft im Sinne der Richt­li­nie Ihres gewähl­ten Bera­ters und infor­miert das Unter­neh­men über das Ergeb­nis, die Bedin­gun­gen der För­de­run­gen sowie die Vor­la­ge­fris­ten für den Verwendungsnachweis.
  3. Erst nach Erhalt dieser unver­bind­li­chen Inaus­sicht­stel­lung der För­de­rung können wir mit der Bera­tung begin­nen; ansons­ten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rück­wir­ken­de För­de­rung ist aus­ge­schlos­sen. Als Beginn der Bera­tung zählt auch der Abschluss eines Ver­tra­ges über die zu erbrin­gen­de Maßnahme.
  4. Spä­tes­tens sechs Monate nach Erhalt des Infor­ma­ti­ons­schrei­bens müssen der Leit­stel­le fol­gen­de Unter­la­gen im elek­tro­ni­schen Ver­fah­ren voll­stän­dig vor­ge­legt werden (das erle­di­gen wir dann gemeinsam): 
    1. Aus­ge­füll­tes und vom Antrag­stel­len­den eigen­hän­dig unter­schrie­be­nes Verwendungsnachweisformular
    2. Vom Antrag­stel­len­den aus­ge­füll­tes und unter­schrie­be­nes For­mu­lar zur EU-KMU und EU-KMU und De-mini­mis Erklärung
    3. Das Bestä­ti­gungs­schrei­ben des regio­na­len Ansprech­part­ners über die Füh­rung des Infor­ma­ti­ons­ge­sprächs – nur bei Jung­un­ter­neh­men und Unter­neh­men in Schwierigkeiten
    4. Bera­tungs­be­richt (erstellt SCHWUNGVOLL)
    5. Rech­nung des Bera­tungs­un­ter­neh­mens (senden wir Ihnen nach nach Erhalt dieser unver­bind­li­chen Inaus­sicht­stel­lung der Förderung)
    6. Kon­to­aus­zug oder Bank­be­stä­ti­gung des Antrag­stel­len­den über die Zah­lung des Hono­rars. Dies muss ein den För­der­vor­aus­set­zun­gen ent­spre­chen­den Zah­lungs­nach­weis sein: Die Zah­lung kann grund­sätz­lich durch einen bank­üb­li­chen Kon­to­aus­zug nach­ge­wie­sen werden. Auch im Rahmen des Online-Ban­king werden Kon­to­aus­zü­ge von der Bank zur Ver­fü­gung gestellt. Aner­kannt werden nur Nach­wei­se, die als Kon­to­aus­zug bezeich­net sind, unab­hän­gig davon, ob sie in Papier­form oder online von der Bank erstellt wurden. Im Gegen­satz hierzu können sog. Umsatz­auf­stel­lun­gen/-anzei­gen nicht aner­kannt werden. Diese werden vom Kon­to­in­ha­ber erstellt und sind belie­big, je nach Abfra­ge­mo­da­li­tä­ten änder­bar. Alter­na­tiv zum Kon­to­aus­zug kann eine Bank­be­stä­ti­gung hoch­ge­la­den werden. Hier­bei müssen alle Anga­ben, die ein Kon­to­aus­zug doku­men­tiert, von der Bank unter­schrift­lich und mit Stem­pel bestä­tigt werden. Bei Sam­mel­über­wei­sun­gen sind der Kon­to­aus­zug sowie die dazu­ge­hö­ren­de Samm­ler­lis­te vor­zu­le­gen. Anhand der Samm­ler­lis­te muss erkennt­lich sein, dass im Gesamt­be­trag die Bera­tungs­kos­ten ent­hal­ten sind. Hier muss ein ein­deu­ti­ger Bezug nach­voll­zieh­bar her­ge­stellt werden können. Dies erfolgt in der Regel über den Abgleich der End­sum­me des Samm­lers mit dem Betrag auf dem Kon­to­aus­zug. Bei Sam­mel­über­wei­sun­gen dürfen auf der Samm­ler­lis­te die Ein­zel­be­trä­ge und der End­be­trag nicht abgedeckt/geschwärzt werden. Mög­lich ist – abge­se­hen von der Über­wei­sung an den Bera­ter – den Emp­fän­ger und den Ver­wen­dungs­zweck zu schwär­zen. Bitte beach­ten Sie bei der Ein­rei­chung des Kon­to­aus­zu­ges, dass Sie ggf. auch die erste Seite des Kon­to­aus­zu­ges hoch­la­den, auf der Sie oder Ihr Unter­neh­men nament­lich auf­ge­führt sind. Es ist dabei mög­lich, die Anga­ben ohne Bezug zu der BAFA-För­de­rung zu schwär­zen. Eine Kopie der EC-Karte wäre auch möglich.
  5. Die Leit­stel­le prüft im Anschluss die vor­ge­leg­ten Unter­la­gen auf Über­ein­stim­mung mit der Rah­men­richt­li­nie vor, führt not­wen­di­ge Sach­ver­halts­auf­klä­run­gen durch und leitet diese mit einem Votum ver­se­hen an die Bewil­li­gungs­be­hör­de zur Ent­schei­dung weiter. Die Bewil­li­gung und Aus­zah­lung des Zuschus­ses erfolgt nach abschlie­ßen­der Prü­fung der Antrags- und Ver­wen­dungs­nach­weis­un­ter­la­gen durch das BAFA.

Für die Erstel­lung des gefor­der­ten, vom Bera­ter zu erstel­len­den BAFA Bera­tungs­be­richts, rech­net SCHWUNG­VOLL 800 € netto pau­schal ab. Aber auch diese Summe ist förderfähig.

Ihren Auf­wand für sämt­li­che Schrit­te in diesem Vor­gang schät­zen wir auf ins­ge­samt 3–4 Stun­den. Dafür erhal­ten Sie einen Zuschuss für eine Unter­neh­mens­be­ra­tung von bis zu €2.700 – lohnt sich also.

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