Die 5 Top-Quellen für wertvollen WooCommerce-Traffic

Was ist das Zau­ber­wort für den Erfolg eines jeden Woo­Com­mer­ce Shops?

Sie denken es sich bestimmt schon – und ja, so ist es: Traf­fic.

Immer dieser Traf­fic. Ist er denn wirk­lich so wich­tig?

Wir sagen ja. Je mehr Traf­fic Sie auf Ihre Web­site leiten und je mehr Sie diesen Traf­fic dazu brin­gen sich mit Ihrer Web­site aktiv zu enga­gie­ren, desto mehr können Sie auch an diesen Traf­fic ver­kau­fen.

Das bestä­tigt auch mein Kumpel Kurt Elster, Grün­der von ether­cy­cle, einer eCom­mer­ce Bera­tungs­fir­ma für Sho­pi­fy-Unter­neh­men, die sich auf Ver­kaufs­stra­te­gi­en spe­zia­li­siert. In 2013 mach­ten deren Top 3 Kunden über 10 Mil­lio­nen Dollar Umsatz durch Online-Ver­käu­fe.

Laut Kurt Elster war das weder Zufall noch Glück, son­dern viel harte Arbeit, Risi­ko­be­reit­schaft, sowie geziel­tes Aus­pro­bie­ren – und zwar von unter­schied­li­chen Arten und Weisen um Traf­fic zu gene­rie­ren. Wir eru­ier­ten diese in einem gemein­sa­men Gespräch und kamen dabei auf  fünf Traf­fic­quel­len, die zu den größ­ten Umsät­zen führ­ten. Lesen Sie weiter um her­aus­zu­fin­den um welche Quel­len es sich han­delt und was es damit auf sich hat.

Product Listing Ads mit Google AdWords

Pro­duct Lis­ting Ads – zu deutsch: Pro­dukt­au­flis­tungs­an­zei­gen – sind cost-per-click (CPC) Anzei­gen, die Sie als Woo­Com­mer­cler bei­spiels­wei­se über AdWords kaufen können. Diese Anzei­gen tau­chen auf der Google Such­sei­te oben links auf, wie hier im Bei­spiel der Ein­ga­be „Laptop“ in die Such­leis­te:

Ein Klick auf eine der Anzei­gen führt den Besu­cher direkt zur anbie­ten­den – Ihrer Woo­Com­mer­ce – Seite, wo er sich näher über das Pro­dukt infor­mie­ren und es kaufen kann.

Pro­duct Lis­ting Ads erhö­hen den Traf­fic auf Ihrer Web­sei­te und damit Ihre Ver­kaufs­chan­cen durch

  • die pro­mi­nen­te Plat­zie­rung auf der Google Such­sei­te
  • die Dar­stel­lung mit einer Abbil­dung des Pro­dukts
  • die Abru­fung nach Art des Pro­dukts und der zuge­hö­ri­gen Kate­go­ri­en

CPC-Anzei­gen sind zwar nicht so sexy und unter­halt­sam wie Wer­bung in sozia­le Medien, aber dafür am effek­tivs­ten um Umsatz zu gene­rie­ren. Unsere Kunden geben 50–75% ihres Mar­ke­ting-Bud­gets für CPC-Anzei­gen aus, wodurch sich 33% ihrer Ver­käu­fe durch Google AdWords Pro­duct Lis­ting Ads erge­ben. Daher soll­ten Sie Ihre Zeit und Ihr Geld vor allem in Pro­duct Lis­ting Ads hin­ein­ste­cken.

Das Beste daran: Pro­duct Lis­ting Ads sind ein­fach zu imple­men­tie­ren. Jeder kann mit AdWords eine Basic Kam­pa­gne auf­set­zen. Sie können also gleich heute noch damit los­le­gen und mehr Umsatz mit Ihrem Woo­Com­mer­ce Shop machen.

Facebook Remarketing

Face­book hat auf bril­lan­te Art und Weise die Inter­es­sen, Demo­gra­fi­en und Ver­hal­tens­wei­sen von 1.4 Mil­li­ar­den Usern kata­lo­gi­siert – Ten­denz stei­gend. Das können Sie als Woo­Com­mer­ce Shop­be­trei­ber sich wun­der­bar zu Nutze machen.

Geschäfts­in­ha­ber hatten bisher nie die abso­lu­te Kon­trol­le dar­über wer ihre Wer­bung und Pro­duk­te zu Gesicht bekommt. Basie­rend auf den von Face­book gesam­mel­ten und ana­ly­sier­ten Schlüs­sel­da­ten Alter, Geschlecht, Stand­ort und Inter­es­sen ist dies heut­zu­ta­ge aber mög­lich. Im Gegen­satz zu Fern­se­hen, Radio oder Print­me­di­en sind Face­book-Wer­be­an­zei­gen eine abso­lut erschwing­li­che Art und Weise Ihr Unter­neh­men aus­zu­bau­en. Sie müssen es nur rich­tig anstel­len.

Remar­ke­ting ver­folgt mit Hilfe von Coo­kies die Surf­ge­wohn­hei­ten von Inter­net­nut­zern. Die Coo­kies merken sich über einen im Brow­ser hin­ter­leg­ten Code die vom Nutzer besuch­ten Seiten. Face­book (sowie auch andere Social Media Platt­for­men oder Drittsei­ten) ruft diesen Code ab wenn der Nutzer in seinem Face­book-Profil vor­bei­schaut und prä­sen­tiert ihn mit pas­sen­den Ange­bo­ten zum gespei­cher­ten Cookie.

Ein Besu­cher landet hier­bei auf Ihrer Web­site oder einer Pro­dukt­sei­te Ihres Woo­Com­mer­ce Shops, fängt sich Ihr Cookie und wird somit mar­kiert. Wenn dieser Besu­cher nun durch seinen eige­nen Face­book-Feed scrollt, sieht er Ihre Anzei­ge und wird an sein Inter­es­se an Ihren Pro­duk­ten erin­nert.

Face­book bezieht sich hier­bei auf Ihre „Custom Audi­ence“. Bei der Erstel­lung Ihrer Custom Audi­ence können Sie zwi­schen unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen­ar­ten wie bei­spiels­wei­se Kun­den­lis­ten, Besu­cher­zah­len (also Traf­fic) Ihrer Web­site oder App-Akti­vi­tät aus­wäh­len. Das ermög­licht eine so ziel­ge­naue Erken­nung und Anvi­sie­ren Ihrer bereits bestehen­den Inter­es­sen­ten wie es vor Face­book und seinem umfang­rei­chen User-Kata­log nie mög­lich war.


Face­book Wer­be­an­zei­gen sind eine Wis­sen­schaft für sich. Das Lernen und Expe­ri­men­tie­ren kann als Unter­neh­mer zu zeit­rau­bend sein.

Die Lösung: Wir rich­ten Ihren Face­book Ver­triebs­ka­nal so ein, dass dieser Ihre Ziel­grup­pe und Kunden seg­men­tiert und mit der rich­ti­gen Nach­richt zur rich­ti­gen Zeit bespielt.

Kli­cken und erfah­ren Sie hier mehr!


Facebook Lookalike Kampagnen

Eine Loo­ka­li­ke Audi­ence – zu deutsch: Zwil­lings­ziel­grup­pe – ist eine neue Mög­lich­keit für Sie, neue poten­ti­el­le Inter­es­sen­ten Ihres Shops zu errei­chen. Sie visie­ren Per­so­nen an die Ihren besten bestehen­den Kunden ähneln. Damit eignen sich Loo­ka­li­ke Kam­pa­gnen bes­tens für die Neu­kun­den­ge­win­nung. Lesen Sie hier wie Loo­ka­li­ke Kam­pa­gnen außer­dem ein­ge­setzt werden können, um ver­steck­te Poten­tia­le mit sys­te­ma­ti­schem Mar­ke­ting zu nutzen. 

Um eine Face­book Loo­ka­li­ke Audi­ence zu erstel­len benö­ti­gen Sie eine so genann­te „Source Audi­ence“, also eine Aus­gangs­ziel­grup­pe. Face­book ana­ly­siert diese Source Audi­ence, bei­spiels­wei­se die bereits bestehen­den Kunden Ihres Woo­Com­mer­ce Shops, anhand hun­der­ter Merk­ma­le bei der Erstel­lung einer Loo­ka­li­ke Audi­ence. Es nutzt dazu das gesam­mel­te Wissen über die eige­nen User.

Ihre Custom Audi­ence bietet auch hier in erster Linie die Quelle für Loo­ka­li­ke Audi­en­ces. Aktu­ell mög­li­che Quel­len für Source Audi­en­ces sind:

  • Web­site Custom Audi­en­ces
  • Custom Audi­en­ces auf Basis von bestehen­den Kun­den­da­ten
  • Mobile App Custom Audi­en­ces
  • Video Custom Audi­en­ces
  • Custom Audi­ence aus einer Lead Ad
  • Canvas Custom Audi­en­ces
  • Custom Audi­en­ces auf Basis von Bei­trags­in­ter­ak­tio­nen
  • Fans Ihrer Fan­page

Dabei wird zwi­schen sta­ti­schen und dyna­mi­schen Loo­ka­li­ke Audi­en­ces unter­schie­den. Sta­ti­sche Loo­ka­li­ke Audi­en­ces aktua­li­sie­ren sich nur wenn Sie die sta­ti­sche Aus­gangs­quel­le aktua­li­sie­ren. Dies sind bei­spiels­wei­se Ziel­grup­pen auf Basis von Kun­den­da­ten, wie Email-Adress­lis­ten.

Dyna­mi­sche Loo­ka­li­ke Audi­en­ces, die bei­spiels­wei­se auf Ihrer Web­site oder App basie­ren, aktua­li­sie­ren sich auto­ma­ti­sche alle drei bis sieben Tage. Das macht sie lang­le­bi­ger, da sie stän­dig mit neuen Usern auf­ge­frischt werden.

Um eine Loo­ka­li­ke Kam­pa­gne zu erstel­len, wählen Sie im Face­book Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger unter „Ziel­grup­pe erstel­len“ ein­fach „Loo­ka­li­ke Audi­ence“.

Im nächs­ten Schritt können Sie per Drop-Down-Menü die Aus­gangs­quel­le für Ihre Loo­ka­li­ke Audi­ence aus­wäh­len.

Der wei­te­re Vor­gang ent­spricht dem einer her­kömm­li­chen Face­book Wer­be­kam­pa­gne.

Face­book Wer­be­kam­pa­gnen via Remar­ke­ting und Loo­ka­li­ke Audi­en­ces sind eine tief­hän­gen­de Frucht, denn allein in Deutsch­land nutzen 22 Mil­lio­nen Men­schen diese Platt­form. Lassen Sie dieses Poten­ti­al für ver­gleichs­wei­se kos­ten­güns­ti­gen Traf­fic und Umsatz nicht auf dem Baum hängen, son­dern schau­en Sie gleich was es mit Face­book Wer­be­an­zei­gen auf sich hat.

Cart Recovery

Cart Aban­don­ments – zu deutsch: Waren­korb­ab­brü­che – sind im Online-Handel Stu­di­en zufol­ge in einer Höhe von 40 – 80% keine Sel­ten­heit. Sie können aber als Woo­Com­mer­ce Shop­be­trei­ber darauf reagie­ren und einen höhe­ren Umsatz gene­rie­ren.

Mit der Fül­lung des Waren­korbs signa­li­siert der Kunde sein akutes Kauf­in­ter­es­se. Bricht er den Kauf jedoch ab, so geschieht dies häufig aus fol­gen­den Grün­den:

  • Rück­fra­gen und Unklar­hei­ten
  • Ver­sand­kos­ten werden als zu hoch wahr­ge­nom­men
  • der Kunde ist noch nicht bereit für den Kauf, möchte bei­spiels­wei­se andere Anbie­ter und Preise ver­glei­chen
  • die gewünsch­te Zah­lungs­op­ti­on wird nicht ange­bo­ten

Mit geziel­ten Emails an den Kunden können Sie die so genann­te Cart Reco­very – also Waren­korb­re­ak­ti­vie­rung – nach einer Cart Aban­don­ment ansto­ßen. Unent­schlos­se­ne Inter­es­sen­ten können häufig doch noch zum Kauf bewegt werden wenn Sie ihnen eine Email mit fol­gen­den mög­li­chen Inhal­ten schi­cken:

  • Email mit Erin­ne­rung an den vollen Waren­korb
  • Frage nach dem Grund des Abbruchs, mit Hin­weis auf den Kunden-Sup­port
  • Gut­schei­ne oder Nach­lass der Ver­sand­kos­ten für einen bestimm­ten Zeit­raum

Cart Reco­very dient zwei wich­ti­gen Zwe­cken. Der erste ist pas­si­ve Umsatz­ge­ne­rie­rung, der zweite Kun­den­be­treu­ung. Sie eta­blie­ren mit dem Kunden einen Aus­tausch und fragen ihn “Hey, warum haben Sie das nicht gekauft?” Sie werden schnell her­aus­fin­den, dass viele Kunden ant­wor­ten und ihre Bar­rie­ren für den Kauf nennen.

So finden Sie zum einen heraus und können ana­ly­sie­ren warum Inter­es­sen­ten den Kauf­pro­zess in Ihrem Shop abbre­chen. Zum ande­ren fangen Sie den Kunden wieder ein und leiten ihn zurück auf Ihre Web­site, wo Sie noch­mals die Gele­gen­heit haben ihn von Ihren Pro­duk­ten und Ihrem Ser­vice zu über­zeu­gen.

Email-Marketing

Email-Mar­ke­ting ist ein­fach und super güns­tig. Nein, es gene­riert meist keine Unmen­gen an Traf­fic – aber der ROI ist massiv. Wenn Sie mit Ihrem Woo­Com­mer­ce Shop mehr Umsatz machen möch­ten, senden Sie Emails an Ihre bestehen­den Kunden. Es ist näm­lich viel ein­fa­cher an bestehen­de Kunden zu ver­kau­fen als an neue Besu­cher auf Ihrer Web­site.

In Emails an Ihre bestehen­den Kunden (die dazu ihr Ein­ver­ständ­nis gege­ben haben müssen), können Sie Ihren Shop, Marke oder Pro­duk­te in deren Erin­ne­rung regel­mä­ßig auf­fri­schen, bei­spiels­wei­se durch:

  • Ankün­di­gung neuer Pro­duk­te
  • Rabatt­an­ge­bo­te
  • Gut­schein­codes
  • Neu­ig­kei­ten aus Ihrem Shop

Durch in diesen Emails ein­ge­bau­te Links leiten Sie den Leser direkt zur gewünsch­ten Pro­dukt­sei­te oder Ihrer Web­site weiter.

Der Ver­sand dieser Emails kann über beson­de­re Soft­ware oder exter­ne Anbie­ter ver­sen­det werden, wie bei­spiels­wei­se:

 

Viel­leicht ist Ihnen schon auf­ge­fal­len: Social Media Mar­ke­ting fehlt in dieser Liste. Das liegt daran, dass es unse­rer Erfah­rung nach weni­ger als 1% der Wei­ter­lei­tun­gen zum Ver­kauf aus­ma­chen. Mit Social Media geht es näm­lich nicht darum direkt an Kon­su­men­ten zu ver­kau­fen, son­dern seine Marke auf­zu­bau­en. Es ergänzt eine inte­grier­te Mar­ke­ting-Stra­te­gie, ver­kauft aber an sich nichts.

Wenn Sie limi­tier­te Res­sour­cen zur Ver­fü­gung haben, emp­fiehlt es sich keine Zeit auf Social Media zu ver­geu­den. Ver­brin­gen Sie die Zeit lieber mit dem urty­pi­schen sozia­len Medium: Email. Denn Email-Mar­ke­ting schlägt Social Media Mar­ke­ting in allen wich­ti­gen Punk­ten: Traf­fic, Reich­wei­te, Kosten und Umsatz.

Rich­tig umge­setzt wird Email-Mar­ke­ting somit zu einem der traf­fic- und umsatz­stärks­ten Instru­men­te Ihres Online-Mar­ke­tings.

Wir haben noch mehr Ideen für mehr Umsatz in Ihrem Woo­Com­mer­ce Shop – gleich 23 davon! Kli­cken Sie ein­fach auf das Bild oder hier, um sie her­un­ter­zu­la­den:

Mit ein biss­chen Ein­satz und viel Moti­va­ti­on können Sie all diese genann­ten Stra­te­gi­en inner­halb von drei­ßig Tagen imple­men­tie­ren und machen mehr Umsatz mit Ihrem Online-Shop als vorher.