So gewin­nen Sie mehr Kunden für Ihren Onlineshop

Mehr Umsatz mit dem Online­shop – das ist das Ziel eines jeden Online­händ­lers. Dabei scheint es schier unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten zu geben, genau dies zu bewerk­stel­li­gen. Wer bei­spiels­wei­se in Onkel Google “mehr Umsatz im Online­shop” ein­gibt, der bekommt unzäh­li­ge Listen mit unzäh­li­gen Arten und Weisen, um dies zu bewerk­stel­li­gen: Traf­fic erhö­hen, Bewer­tun­gen ein­ho­len, Cross- und Upsel­ling, Wer­bung schal­ten, Treue­pro­gram­me ein­rich­ten, und und und… 

Die Listen sind oft lang und obwohl die Tipps an sich tat­säch­lich gut sind, werden sie meist nicht sys­te­ma­tisch dar­ge­stellt und sorgen somit oft eher für Ver­wir­rung oder für eine plan­lo­se, unzu­sam­men­hän­gen­de Opti­mie­rungs­wel­le. Schade, denn eigent­lich macht alles viel mehr Sinn sobald man eine Sache über die Umsatz­ge­ne­rie­rung in Online­shops versteht: 

Es gibt letzt­end­lich nur drei Fak­to­ren, auf die Sie Ein­fluss nehmen können, um Shopum­sät­ze anzukurbeln. 

Das sind die 3 Hebel für mehr Wachs­tum im eCom­mer­ce

  1. Anzahl der Kunden
  2. Durch­schnitt­li­che Warenkorbgröße
  3. Stamm­kun­den­ra­te

In diese drei Kate­go­rien können Sie sämt­li­che Vor­ge­hens­wei­sen ein­ord­nen, die Ihnen in den typi­schen Listen zum Thema genannt werden. Mehr Traf­fic kur­belt bei­spiels­wei­se die Anzahl der Kunden an. Treue­pro­gram­me erhö­hen die Stamm­kun­den­ra­te. Cross- und Upsel­ling kann sowohl die durch­schnitt­li­che Waren­korb­grö­ße als auch an die Stamm­kun­den­ra­te erhö­hen, ist aber für die Erhö­hung der Kun­den­an­zahl ineffektiv. 

In diesem Arti­kel gehen wir darauf ein, wie Sie die Anzahl der Kunden in Ihrem Shop erhö­hen können; den ersten Hebel, also. 

Ist das jedoch der rich­ti­ge Hebel, an dem Sie für Ihren Shop aktu­ell ziehen soll­ten? Viel­leicht ist einer der ande­ren Hebel sinn­vol­ler. Unser Chan­cen­rech­ner gibt Ihnen ein genau­es Bild dar­über, mit wel­chem der drei Hebel Sie aktu­ell mehr Umsatz erzie­len werden. Kli­cken Sie hier, um Ihre Eck­da­ten in den Chan­cen­rech­ner ein­ge­ben, und wir senden Ihnen die Ergeb­nis­se und unsere Emp­feh­lung zu. 

Wenn her­aus­kommt, dass die Erhö­hung der Kunden tat­säch­lich der effek­tivs­te Hebel für Ihren Shop ist, lesen Sie direkt hier weiter. Wir gehen detail­liert darauf ein, wie Sie die Anzahl Kunden in Ihrem Shop stei­gern können. 

Falls der Chan­cen­rech­ner das Ergeb­nis lie­fert, dass Sie lieber an ande­ren Hebeln ziehen soll­ten, kli­cken Sie hier für die Details zur Stei­ge­rung Ihrer durch­schnitt­li­chen Waren­korb­grö­ße oder hier zur Erhö­hung Ihrer Stamm­kun­den­ra­te

Schritt 1: So helfen Sie Frem­den, Ihren Shop zu finden

Stel­len Sie sich das Inter­net vor wie eine große Stadt und ihren Online­shop wie ein Laden­ge­schäft in dieser Stadt. Ein Laden, der in einer klei­nen Sei­ten­stra­ße mit wenig Fuß­gän­ger­ver­kehr posi­tio­niert ist, hat es viel schwe­rer, von seinem Kli­en­tel ent­deckt zu werden als ein Geschäft auf der belieb­tes­ten Shop­ping­mei­le der Stadt – egal wie sinn­voll, begehrt oder qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig die ange­bo­te­ne Ware. 

Das glei­che gilt für Ihren Online­shop. Wenn Sie ihn nicht sicht­bar vor die Augen Ihrer Ziel­grup­pe setzen, wird kein Mensch zufäl­lig dar­über stol­pern. Dafür gibt es zu viele andere ver­gleich­ba­re Ange­bo­te in den Weiten des World Wide Web.

Es gibt aber genug Mög­lich­kei­ten, um Ihre idea­len Kunden auf sich auf­merk­sam zu machen. Sie müssen es Ihren idea­len Kunden nur so ein­fach wie mög­lich machen, Ihren Shop zu ent­de­cken. Wenn wir beim Ver­gleich des Laden­ge­schäfts blei­ben, wollen Sie ihn gut sicht­bar auf der Shop­ping­mei­le posi­tio­nie­ren, davor Flyer ver­tei­len und auf den Pla­ka­ten der Stadt dafür Wer­bung schal­ten. Nur dann ent­deckt ein Frem­der, der noch nie von Ihrem Laden gehört hat, dass Sie etwas Inter­es­san­tes anbie­ten. Frü­hes­tens dann tritt er in Ihren Laden ein und wird zum Besu­cher

Dieses auf-sich-auf­merk­sam-machen sieht online natür­lich etwas anders aus als in der phy­si­schen Welt. Gehen wir also zwei­ein­halb gute Mög­lich­kei­ten durch, um Ihre Ziel­grup­pe dabei zu unter­stüt­zen Ihren Shop über­haupt zu finden: Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und Con­tent Mar­ke­ting und bezahl­te Werbung.

Mit SEO die Sicht­bar­keit Ihres Shops auf Google & Co. erhöhen

Mit der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ver­su­chen Sie sowohl die Qua­li­tät als auch die Quan­ti­tät Ihres Web­site Traf­fics via orga­ni­schen – also nicht-bezahl­ten – Ergeb­nis­sen in Such­ma­schi­nen wie Google zu erhö­hen. Denn wer in diesen Ergeb­nis­lis­ten für seine Schlüs­sel­wör­ter auf den ersten drei Posi­tio­nen der ersten Seite steht, wird ange­klickt: Web­sites an Posi­ti­on 1 erhal­ten 42% des Traf­fics; Posi­ti­on 2 erhält 11% und Posi­ti­on 3 nur noch 8% des Traffics. 

Um bei unse­rem Bei­spiel aus der phy­si­schen Welt zu blei­ben: Mit SEO bewir­ken Sie das, was ein Laden­ge­schäft durch eine Plat­zie­rung am Anfang der Shop­ping­mei­le direkt am Bahn­hof, erreicht – Sicht­bar­keit durch die beste Posi­tio­nie­rung. Am Anfang der Shop­ping­mei­le, frisch aus der Bahn, hat der poten­ti­el­le Käufer ers­tens noch Lust ein­zu­kau­fen und zwei­tens ist der Laden so bequem für ihn zu errei­chen wie nur mög­lich. Er kommt auf die Shop­ping­mei­le, weil er ein bestimm­tes Pro­dukt sucht – da wird er nicht am ersten Laden vor­bei­lau­fen, der dieses Pro­dukt anbie­tet, son­dern in freu­di­ger Erwar­tung direkt eintreten. 

Genau das ist der Effekt, den Sie mit einer ersten Posi­tio­nie­rung für Ihre Schlüs­sel­wör­ter auf den Such­ma­schi­nen errei­chen: der poten­ti­el­le Käufer tritt als erstes bei Ihnen ein und wird zum Besu­cher Ihres Shops. 

Mehr Infos zum Thema SEO finden Sie mit einem Klick hier oder in fol­gen­den wei­ter­füh­ren­den Artikeln: 

Nutzen Sie Unique Con­tent, um Fremde auf Ihren Shop zu locken

Was tun Sie heut­zu­ta­ge als Erstes, wenn Sie ein Pro­blem haben, dass Sie nicht selbst lösen können? Rich­tig, Sie fragen Onkel Google. Der spuckt Ihnen eine Reihe an Arti­keln aus, die erklä­ren, wie Sie das Pro­blem lösen können. 

Viel­leicht wollen Sie bei­spiels­wei­se Ihr Wohn­zim­mer neu ein­rich­ten, haben aber kein Auge für Design und wollen sich des­halb infor­mie­ren, was gerade “in” ist. Sie finden auf Google den Arti­kel “10 Tipps für Inte­rior Design 2021”, der Ihnen ein paar Aha-Momen­te für Ihr neues Wohn­zim­mer beschert. Der Ver­fas­ser des Arti­kels ist offen­sicht­lich Exper­te auf seinem Gebiet – schwupps haben Sie sich für seinen News­let­ter ange­mel­det, um regel­mä­ßig wei­te­re coole Tipps zu erhalten. 

Oder Sie ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, was die beste Art und Weise ist, den Rosen­baum im Garten von Blatt­läu­sen zu befrei­en. Die Such­ma­schi­ne Ecosia spuckt an erster Posi­ti­on den Arti­kel mit “5 Haus­frau­en­re­zep­te gegen Blatt­läu­se” aus, der darin unter ande­rem eine Tink­tur aus dem eige­nen Shop anpreist. Selbst wenn Sie die Tink­tur nicht sofort kaufen wollen, kli­cken Sie zumin­dest auf die Pro­dukt­sei­te und lesen sich die Beschrei­bung und Bewer­tun­gen durch

Mög­li­cher­wei­se sind Sie auf der Suche nach dem besten Dru­cker, der sowohl Ihre schwarz-weißen Arbeits­do­ku­men­te als auch wun­der­schö­ne Din-A3 Fotos dru­cken kann. Such­ma­schi­ne Start­Pa­ge listet an erster Stelle einen Arti­kel von einem Elek­tronik­shop mit dem Titel “Die 5 Alles­kön­ner unter den Dru­ckern im Ver­gleich” und zeigt Ihnen genau, wel­cher Dru­cker für Sie der sinn­volls­te ist. Sie fühlen sich gut bera­ten und bestel­len den Dru­cker direkt in diesem Shop

Genau das – diese drei Arti­kel, die jeweils eine bestimm­te Aktion beim Leser her­vor­ge­ru­fen haben – ist Con­tent. Guter Con­tent ist der beste Ver­trieb­ler Ihres Shops, denn er lockt Kunden direkt auf Ihre Web­site und ver­kauft Ihre Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen nicht nur einmal, son­dern poten­ti­ell hun­dert oder gar tau­send Mal.

Kli­cken Sie hier, um Alles über pro­fi­ta­bles Con­tent Mar­ke­ting für eCom­mer­ce zu erfah­ren. Von der Ideen­fin­dung über den Redak­ti­ons­plan bis hin zur Ver­mark­tung und Opti­mie­rung erläu­tern wir in diesem Leit­fa­den Schritt-für-Schritt wie Sie erfolg­reich Con­tent Mar­ke­ting für das Wachs­tum Ihres Online­shops einsetzen.

Mit bezahl­ter Online-Wer­bung Ihre idea­len Kunden direkt ansprechen

Wo Laden­ge­schäf­te früher über Annon­cen in der Zei­tung, mit Pla­ka­ten am Stra­ßen­rand oder in Wer­be­spots im Fern­se­hen auf sich auf­merk­sam gemacht haben, blei­ben Online­shops für bezahl­te Wer­bung heute auch beim Medium ihrer Wahl: dem Inter­net. Schlaue Online­händ­ler schal­ten da Wer­bung wo ihre Ziel­kun­den sich am meis­ten auf­hal­ten: in den sozia­len Medien, auf Google und ande­ren Such­ma­schi­nen, oder in ande­ren spe­zi­fi­schen Online-Publikationen. 

Lesen Sie in diesen Arti­keln alles über Face­book und Google Werbeanzeigen: 

Schritt 2: So wecken Sie das Inter­es­se der Besu­cher an Ihrer Ware

Der Fremde ist nun auf Ihren Shop gelangt und surft darin herum. Viel­leicht findet er schnell die gesuch­te Ware – aber das bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass er schon bereit ist, auch bei Ihnen ein­zu­kau­fen. Oder kli­cken Sie direkt auf “Kaufen” in einem unbe­kann­ten Online­shop, nur weil dieser das gewünsch­te Pro­dukt anbietet? 

Nein, zuerst schau­en Sie sich das Pro­dukt auf der Pro­dukt­sei­te an, nicht wahr? Sie kli­cken alle Fotos durch, lesen die Pro­dukt­be­schrei­bung und gehen zumin­dest ein paar der Bewer­tun­gen durch, bevor Sie ent­schei­den, ob Sie dem Shop ver­trau­en oder nicht. 

So geht es auch den Besu­chern Ihres Online­shops, die noch nie bei Ihnen ein­ge­kauft haben: Sie müssen erst Ihr Ver­trau­en auf­bau­en in 

  • Ihre Pro­duk­te,
  • den Bestell­pro­zess,
  • die Rück­ga­be­richt­li­ni­en, und
  • Ihre Preise. 

Prin­zi­pi­ell, also, müssen Sie das Ver­trau­en in Ihren Shop und Sie als Händ­ler auf­bau­en. Dafür gibt es viele Mög­lich­kei­ten und Opti­mie­run­gen, die Sie an Ihrem Shop und Pro­dukt­sei­ten vor­neh­men können.

Trust Seals und Social Proof im Shop anzeigen

Nutzen Sie Trust Seals und Social Proof um Ihren poten­ti­el­len Käu­fern zu zeigen, dass auch andere Kunden Ihnen ver­traut haben und nicht ent­täuscht wurden. 

Bewer­tun­gen einholen

Kun­den­be­wer­tun­gen sind der wich­tigs­te Kauf­im­puls der Deut­schen – und somit Ihre besten Ver­käu­fer. Denn auch sie wecken das not­wen­di­ge Ver­trau­en im Besu­cher und dienen als Social Proof. Lesen Sie hier wie Sie mit sechs ein­fa­chen Fragen Kun­den­be­wer­tun­gen ein­ho­len können. 

Pro­dukt­sei­ten optimieren

Opti­mie­ren Sie Ihre Pro­dukt­sei­ten, um es Ihren Kunden so ein­fach wie mög­lich zu machen alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zu finden und zu bestellen. 

Am besten nutzen Sie das Amazon-Layout als Vor­bild für Ihre Pro­dukt­sei­te; jeder Mensch kennt die Amazon Pro­dukt­sei­ten, weiß genau wo welche Infor­ma­tio­nen stehen und wo er kli­cken muss, um den Bestell­pro­zess anzustoßen. 

Pro­dukt­be­schrei­bun­gen optimieren

Stel­len Sie sicher, dass Ihre Pro­dukt­be­schrei­bun­gen Ihre Käufer anspre­chen. Denken Sie dabei immer daran, Vor­tei­le zu ver­kau­fen, statt Funk­tio­nen. Warum will der Kunde eine neue Matrat­ze (Funk­ti­on) kaufen? Weil er besser schla­fen will (Vor­teil). 

Pro­dukt­fo­tos erset­zen die unan­ge­zapf­ten Sinne

Im Online­shop kann ein poten­ti­el­ler Käufer das Pro­dukt weder auf­he­ben, anfas­sen, rie­chen oder schme­cken; er kann es sich nur auf Fotos anschau­en. Je besser Ihre Pro­dukt­fo­tos, desto wer­ti­ger erschei­nen daher auch Ihre Pro­duk­te, und desto besser ist der Ein­druck, den Käufer sich von Ihren Pro­duk­ten machen können. Gute Pro­dukt­fo­tos (und Videos) zu machen ist mit etwas Auf­wand ver­bun­den, aber an sich kein Hexen­werk, und abso­lut die Mühe wert. 

Schritt 3: So über­zeu­gen Sie Inter­es­sen­ten zum Kauf

In unse­rem Ver­gleich mit dem Laden­ge­schäft befin­den wir uns in diesem drit­ten Schritt in fol­gen­der Situa­ti­on: Der Käufer kam in Ihren Laden, hat sich umge­schaut und infor­miert, und sich dafür ent­schlos­sen, bei Ihnen zu kaufen. Jetzt braucht er dabei Unter­stüt­zung das für ihn beste Stück her­aus­zu­su­chen, zur Kasse zu brin­gen, und dafür zu bezahlen. 

Zuerst findet er aber nie­man­den, der ihm helfen kann; alle Ver­käu­fer sind ein­ge­spannt oder nicht auf­find­bar. Als end­lich jemand frei wird, ist dies nicht die für das gewünsch­te Pro­dukt zustän­di­ge Person und der Kunde muss wieder warten. End­lich hat er einen Exper­ten vor sich stehen, der sich dann aber als Halb­wis­sen­der her­aus­stellt und nicht wirk­lich bei der Aus­wahl wei­ter­hel­fen kann. Das eben auf­ge­bau­te Ver­trau­en des Kunden in Ihren Laden – und Ihre Ware – fängt an zu bröckeln.

Es grenzt an ein Wunder, wenn er sich doch ein pas­sen­des Pro­dukt heraus sucht und zur Kasse geht – wo eine lange War­te­schlan­ge mit generv­ten Kunden auf ihn wartet, weil Ihr Kas­sen­sys­tem lang­sam ist, Ihre Ver­käu­fer sie nicht bedie­nen können und nicht wissen, wie sie mit einer Retou­re umge­hen sollen. Spä­tes­tens in diesem Moment würden auch Sie Ihren Ein­kaufs­wa­gen stehen lassen und den Laden ver­las­sen, mit der Hoff­nung auf mehr Glück im nächsten. 

Solch ein Kauf­erleb­nis – oder eher ‑alb­traum – müssen Sie als Online­händ­ler in Ihrem Shop unbe­dingt ver­mei­den. Denn online ist es noch ein­fa­cher als in der phy­si­schen Welt, den Laden zu wech­seln und anders­wo einzukaufen. 

Opti­mie­rung der Konversionsrate

Als Online­händ­ler haben Sie bestimmt schon von der “Kon­ver­si­on” oder “Kon­ver­si­ons­ra­te” gehört. In seiner wesent­lichs­ten Form ist das eben dieser Akt der Wand­lung vom Besu­cher zum Käufer:

Anzahl Käufer / Anzahl Besu­cher = Konversionsrate

Als Bei­spiel: 2 Käufer / 100 Nutzer = 2% Kon­ver­si­ons­ra­te. Die durch­schnitt­li­che Kon­ver­si­ons­ra­te der deut­schen Online­shops beträgt rund 2%. Das bedeu­tet, dass viele Shops dar­un­ter liegen, viele aber auch dar­über. Wich­tig ist, dass Sie Ihre Kon­ver­si­ons­ra­te stän­dig opti­mie­ren

Prin­zi­pi­ell sind stei­gern alle bisher genann­ten Vor­ge­hens­wei­sen Ihre Kon­ver­si­ons­ra­te – denn mehr Leute im Shop bedeu­ten auto­ma­tisch mehr Käufe (sofern Sie die rich­ti­gen Leute ange­lockt haben). In diesem drit­ten Schritt geht es aller­dings darum, es Ihrem Besu­cher so ein­fach und bequem wie mög­lich zu machen, den Kauf abzu­schlie­ßen und sämt­li­che Hin­der­nis­se aus dem Weg zu räumen. 

Erfah­ren Sie hier mehr zum Thema Konversionsrate:

Geschwin­dig­keit der Web­site optimieren

Sie haben es bestimmt schon selbst erlebt: Sie kli­cken auf Google ganz gespannt und hoff­nungs­voll auf einen Shop, der genau das zu ver­spre­chen scheint, was Sie suchen – und das Ding lädt lang­sa­mer als eine Schne­cke… in… der… Winterstarre. 

Gerade heute hat kein Mensch mehr die Geduld zu warten: Bei Lade­zei­ten länger als drei (3!) Sekun­den, schlie­ßen bereits 50 % der Nutzer das Fens­ter und gehen zur nächs­ten Web­site über. Das kostet Sie als Online­händ­ler also bares Geld. Hinzu kommt, dass schnel­le Seiten besser auf Google ranken; wie ärger­lich ist es, wenn Sie SEO-tech­nisch eigent­lich alles rich­tig machen, aber auf­grund Ihres Schne­cken-Shops doch erst auf Seite 3 in der Ergeb­nis­lis­te auftauchen? 

Die Geschwin­dig­keit einer Web­site hängt von vielen unter­schied­li­chen Fak­to­ren ab: 

  • Hos­ting Provider
  • Schlech­ter Aufbau der Website
  • Hoher Traf­fic
  • Inef­fi­zi­en­ter und mas­si­ger Code

Es gibt unter­schied­li­che Tools, mit denen Sie die Per­for­mance Ihrer Web­site testen können: 

Für mehr Infos zu Web­site-Lade­zei­ten, lesen Sie 8 Tech­ni­ken für bes­se­re Lade­zei­ten auf Ihrem Online­shop

Oder inves­tie­ren Sie ein­ma­lig in die Lade­zei­ten-Opti­mie­rung Ihres Woo­Commerce Shops mit uns. Wir setzen die Best-Prac­ti­ce-Emp­feh­lun­gen von Google auf Ihrer Web­site um und arbei­ten uns mit Ihnen durch einen 26-schrit­ti­gen Opti­mie­rungs­plan. So redu­zie­ren wir die Sei­ten­la­de­zei­ten Ihrer Web­site und ver­bes­sern die Absprung- und Kon­ver­si­ons­ra­ten. Kli­cken Sie hier für mehr Infos, wie wir Ihren Shop schnel­ler machen

Gestal­ten Sie den Check­out so ein­fach wie möglich

Je weni­ger Schrit­te und Ein­ga­ben ein Käufer im Bestell­pro­zess vor­neh­men muss, desto gerin­ger die Wahr­schein­lich­keit eines Abbruchs. Klingt logisch, nicht wahr? Auch hier lohnt es sich des­halb, seinen Pro­zess dem von Amazon anzu­pas­sen – denn wie beim Pro­dukt­sei­ten­lay­out, kennt auch jeder Online­käu­fer Ama­zons Bestellprozess:

  1. Das Pro­dukt “In den Waren­korb” legen
  2. Zur Kasse gehen”
  3. Ver­sand­adres­se ein­ge­ben oder, wenn Sie bereits mit Amazon ein­ge­kauft haben, ein­fach auswählen
  4. Lie­fer­adres­se ein­ge­ben oder auswählen
  5. Zah­lungs­art ein­ge­ben oder auswählen
  6. Alle Anga­ben prüfen und auf “Kaufen” klicken

Das sind sechs glas­kla­re Schrit­te, die nur einmal die Ein­ga­be der essen­ti­el­len Daten erfor­dern; bei jedem wei­te­ren Kauf stehen diese Daten bereits zur Ver­fü­gung und müssen höchs­tens noch bestä­tigt werden. Sie können Ihre Adres­se und Zah­lungs­art sogar als “bevor­zug­te Metho­de” dekla­rie­ren, und sich damit bei jedem Kauf zwei der Schrit­te kom­plett sparen. 

Lesen Sie hier wie Sie den Check­out Pro­zess opti­mie­ren – 8 prak­ti­sche Tipps für Online­händ­ler

Such­funk­ti­on anbieten

Als Online­händ­ler liegt es an Ihnen – bezie­hungs­wei­se Ihrer (hof­fent­lich) fixen Web­site – den poten­ti­el­len Kunden schnell und sicher zu den gewünsch­ten Pro­duk­ten zu führen. Die Pro­dukt­su­che ist dafür einer der wich­tigs­ten Aspek­te eines Online­shops. Im Ide­al­fall gibt der Kunde ein Schlüs­sel­wort ein und schwupps erhält er eine Liste der rele­van­tes­ten (Pro­dukt-) Seiten zum Thema. 

Eine gute Such­funk­ti­on anzu­bie­ten ist ein Aspekt für her­vor­ra­gen­de Nut­zer­er­fah­rung – aber nur wenn die Suche auch rich­tig funk­tio­niert und dem Kunden die erwünsch­ten Ergeb­nis­se bietet. Lesen Sie hier im Detail Wie Sie mit einer opti­mier­ten Woo­Commerce Suche mehr Umsatz machen

Chat­bots einsetzen

Mit Ihren Kunden auto­ma­ti­siert per Whats­App oder Face­book zu “chat­ten” ist in den USA bereits Stan­dard. So all­mäh­lich schwappt der Trend auch zu uns nach Deutsch­land über. Der Vor­teil an Chat­bots liegt in der extrem hohen Öff­nungs- und Ant­wort­ra­te von 80%, im Gegen­satz bei­spiels­wei­se zum Email-Mar­ke­ting, wo die Rate bei 20 – 40% liegt. 

Lesen Sie hier wie Sie sich das für Ihren Online­shop zu Nutze machen, wie Sie einen Chat­bot ein­rich­ten können und was es kosten wird, um mehr Besu­cher Ihres Shops in Kunden zu wandeln. 

Retar­ge­ting per Face­book und Email

Beim Face­book-Retar­ge­ting – oft auch Remar­ke­ting genannt – spie­len Sie Wer­be­an­zei­gen an Leute aus, die zuvor Inter­es­se an Ihrer Marke oder Ihren Pro­duk­ten gezeigt und die Sie beim Besuch Ihres Shops mit einem Cookie ver­se­hen haben. Diese Coo­kies merken sich via einem im Brow­ser hin­ter­leg­ten Code die vom Nutzer besuch­ten Seiten.

Wenn der Nutzer das nächs­te Mal in seiner Face­book App vor­bei­schaut, ruft Face­book diesen Code ab und prä­sen­tiert ihm pas­sen­de Ange­bo­te, also “gespon­ser­te” Anzei­gen Ihres Shops, zum Cookie in seinem Face­book Feed. 

Fürs Remar­ke­ting via Email legen Sie dyna­mi­sche Emails an, die durch bestimm­te Aktio­nen oder Bedin­gun­gen Ihres Besu­chers getrig­gert werden, bei­spiels­wei­se durch 

  • Abon­nie­rung Ihres Newsletters,
  • Teil­nah­me an einem Gewinnspiel,
  • Teil­nah­men an einer Umfra­ge, oder
  • Anmel­dung für ein Con­tent Upgrade.

Prin­zi­pi­ell jede Aktion, bei der Sie zum ersten Mal die Email-Adres­se Ihres poten­ti­el­len Kunden ein­fan­gen, kann eine Email-Remar­ke­ting-Sequenz aus­lö­sen, die zur rich­ti­gen Zeit mit dem rich­ti­gen Inhalt an die rich­ti­ge Person in soge­nann­ten Drip-Kam­pa­gnen ver­sen­det wird. Ein Bei­spiel für eine solche Drip-Kam­pa­gne finden Sie hier.

Waren­korb­ab­bre­cher reaktivieren

Nur weil ein Pro­dukt in den Waren­korb gelegt wurde, ist der Kauf noch lange nicht sicher. Soge­nann­te “Waren­korb­ab­brü­che” kommen häu­fi­ger vor als die meis­ten Leute sich vor­stel­len können. Die durch­schnitt­li­che Abbruch­ra­te über alle Bran­chen hinweg beträgt erstaun­li­che 69,57 %

Dafür kann es unter­schied­li­che, voll­kom­men legi­ti­me Gründe geben, wenn bei­spiels­wei­se der Kunde

  • seine Kre­dit­kar­te oder Bank­da­ten nicht zur Hand hat,
  • im Bestell­pro­zess unter­bro­chen wird, oder 
  • keine Zeit hat, um den Kauf abzu­schlie­ßen und das Pro­dukt statt­des­sen „für später“ in den Waren­korb legt

Dieses „für später“ ist das große Pro­blem. Meist tritt es näm­lich nie ein. Sie können aber auch hier auto­ma­ti­sier­te Pro­zes­se via Email und Face­book ein­rich­ten, um diese Waren­korb­ab­bre­cher wieder zu reak­ti­vie­ren. Lesen Sie hier, wie eine solche Waren­korbret­tung aus­se­hen kann

Mit mehr Kunden zu mehr Umsatz im Onlineshop

Kurz zusam­men­ge­fasst: 

Um am ersten der drei Hebel für mehr Wachs­tum mit Ihrem Online­shop zu ziehen und mehr Kunden zu gewin­nen, gehen Sie in drei Schrit­ten vor. 

  1. Frem­den dabei helfen, Ihren Shop zu finden
  2. Das Inter­es­se der Besu­cher an Ihren Pro­duk­ten und Ihrem Shop wecken
  3. Den Kauf für den Inter­es­sen­ten so ein­fach wie mög­lich zu machen und ihn zur Bestel­lung zu überzeugen

Wenn Sie dann diesen Hebel “mehr Kunden” opti­miert haben, können Sie die ande­ren beiden Hebel in den Fokus rücken. Prüfen Sie es ein­fach mit unse­rem Chan­cen­rech­ner. Oder machen Sie es sich ganz ein­fach und fragen uns – wir helfen gern!