10 Tipps für Produktfotos, die einfach mehr verkaufen

Gute Pro­dukt­fo­tos sind essen­ti­ell um Pro­duk­te über den eige­nen Woo­Com­mer­ce zu ver­kau­fen. Dem Kun­den kann bei der online Bestel­lung höchs­tens das Aus­se­hen eines Pro­dukts ver­mit­telt wer­den – alle ande­ren Sin­ne des Shop­be­su­chers kön­nen nicht genutzt wer­den. Er weiß nicht, wie das Pro­dukt sich anfühlt oder hand­habt, wie es riecht oder schmeckt, ob die Grö­ße oder die Pro­por­tio­nen wirk­lich pas­sen und gefal­len.

Aber mit guten Pro­dukt­fo­tos kann man dem Kun­den die feh­len­den Sin­nes­wahr­neh­mun­gen zu einem bestimm­ten Grad erset­zen. Und – da wir Men­schen uns doch haupt­säch­lich auf unse­re Augen ver­las­sen – gleich­zei­tig einen Augen­schmaus bie­ten, der zum Kauf über­zeugt.

Die­ser online Ver­käu­fer von Des­sous ist nicht der Ein­zi­ge, der fest­stel­len durf­te was gute Pro­dukt­fo­tos für einen Unter­schied im Umsatz machen kön­nen. Klar, vor allem bei Des­sous ent­schei­det das Auge mit – ein 90% Umsatz­ein­bruch muss nicht die auto­ma­ti­sche Fol­ge von schlech­te­ren Fotos sein.

Aber war­um sei­nen Pro­duk­ten nicht die best­mög­li­che Chan­ce geben, den Kun­den von vorn­her­ein zu ver­zau­bern und zu über­zeu­gen? Denn je höher die Bild­qua­li­tät, des­to höher auch die wahr­ge­nom­men Pro­dukt­qua­li­tät.

Was also muss man genau tun und beach­ten, um selbst gute Pro­dukt­fo­tos zu erhal­ten oder gar selbst zu machen? Dar­auf wol­len wir im fol­gen­den Arti­kel näher ein­ge­hen.

Was sollte zu sehen sein?

Ganz wich­tig ist, dass alle rele­van­ten Per­spek­ti­ven des Pro­duk­tes gezeigt wer­den.

Bei man­chen Din­gen reicht die Vor­der­sei­te oder das Cover; zum Bei­spiel bei DVDs oder Büchern. Für ande­re Pro­duk­te sind mehr Fotos not­wen­dig, um den Kun­den von der Qua­li­tät zu über­zeu­gen. Wür­den Sie sich einen Kof­fer kau­fen, von dem Sie nur wüss­ten wie er außen aus­sieht, ohne einen Ein­blick in das eigent­lich wich­ti­ge – den innen lie­gen­den Stau­raum – wer­fen zu kön­nen? Eher nicht.

Hier ein Bei­spiel für ver­schie­de­ne Ansich­ten eines Kof­fers:

Zeigen Sie das Produkt in Benutzung

Dadurch glei­chen Sie auch das „feh­len­de Erleb­nis“ der direk­ten Unter­su­chung aus. Wie groß wirkt die Uhr am Hand­ge­lenk tat­säch­lich? Fällt das Abend­kleid wirk­lich so schön bis zum Knie wie beschrie­ben?

Zeigen Sie das Produkt in einer relevanten Umgebung

Also am Bes­ten da, wo der Kun­de es auch nut­zen wird: die Tisch­gar­ni­tur ins Ess­zim­mer, die Shorts an den Mann, den Lap­top auf den Schreib­tisch.

Zeigen Sie die Dimensionen des Produkts

Sowohl Punk­te 1 und 2 hel­fen außer­dem dabei, das Pro­dukt in Dimen­si­on zu ande­ren, bekann­ten Objek­ten dar­zu­stel­len.

Zeigen Sie die wichtigen Details

Stel­len Sie wich­ti­ge Details wie zum Bei­spiel Ver­zie­run­gen oder Fein­hei­ten der Ver­ar­bei­tung am Bes­ten im Clo­se-Up dar.

Zeigen Sie die Produktverpackung

Apple hat‘s vor­ge­macht: Vor allem bei teu­ren, exklu­si­ven Pro­duk­ten soll­te die Ver­pa­ckung nicht ver­nach­läs­sigt wer­den. Das Aus­pa­cken des Pro­duk­tes kann näm­lich Teil des Nut­zungs­er­leb­nis­ses sein.

Die Bildqualität

Wie gesagt: eine hohe Bild­qua­li­tät ver­mit­telt dem Kun­den auto­ma­ti­sche eine hohe Pro­dukt­qua­li­tät. Ach­ten Sie des­halb bei Ihren Pro­dukt­fo­tos auf

  • hohe Farb­echt­heit
  • hohe Auf­lö­sung
  • hohen Detail­grad
  • eine gute Aus­leuch­tung.

Die Kamera

Kei­ne Sor­ge! Für gute Pro­dukt­fo­tos ist kei­ne teu­re Spie­gel­re­flex-Pro­fi­ka­me­ra not­wen­dig. Die meis­ten Kom­pakt­ka­me­ras rei­chen aus, um mit ein paar Tipps, Tricks und bestimm­ten Kame­ra­ein­stel­lun­gen schö­ne und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Fotos zu schie­ßen.

Je bes­ser Sie Ihre Kame­ra ken­nen, des­to leich­ter fal­len Ihnen natür­lich auch die guten Fotos. Ler­nen Sie daher Ihre Kame­ra gut ken­nen; für vie­le gibt es extra spe­zi­fisch für bestimm­te Kame­ras zuge­schnit­te­ne Anlei­tungs­bü­cher oder -tex­te im Inter­net. Hier aber vor­ab die Wer­te und Ein­stel­lun­gen, auf die Sie ach­ten soll­ten.

Auflösung

Eine Auf­lö­sung von 6 – 12 Mega­pi­xel ist völ­lig aus­rei­chend um qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Pro­dukt­fo­tos machen zu kön­nen. Der eine gro­ße Vor­teil einer grö­ße­ren Auf­lö­sung, also einer höhe­ren Pixel­zahl, ist die Mög­lich­keit Bil­der auch in gro­ßen For­ma­ten aus­zu­dru­cken oder Bild­aus­schnit­te mit wei­ter­hin hoch­wer­ti­ger Auf­lö­sung zei­gen zu kön­nen.

Blendeneinstellung

Ähn­lich wie die Iris im Auge, die das Sehen an die Licht­ver­hält­nis­se anpasst, ver­fü­gen Kame­ra­ob­jek­ti­ve über eine mecha­ni­sche Blen­de.

Sie steu­ert die Men­ge des Lichts, das durch die Lin­se der Kame­ra gelei­tet wird und bestimmt die Tie­fen­schär­fe des Fotos (oder auch die Schärfen­tie­fe; da strei­ten sich die Exper­ten). Die Tie­fen­schär­fe ist der Bereich des Fotos, der scharf ist.

Die Blen­de wird in so genann­ten F-Stops, in der Regel von F1 bis F22, gemes­sen. Je gerin­ger die Zahl, des­to wei­ter ist die Blen­de geöff­net. Nied­ri­ge F-Stops erstel­len eine seich­te Tie­fe des Umfelds. Der Fokus liegt dann auf bestimm­ten Details, wäh­rend der Rest des Fotos um den Brenn­punkt her­um ver­wischt und unscharf dar­ge­stellt wird.

In der Pro­dukt­fo­to­gra­fie soll idea­ler­wei­se ein mög­lichst gro­ßer Bereich im Set scharf dar­ge­stellt wer­den um das kom­plet­te Pro­dukt scharf zu zei­gen. Am bes­ten ist daher, den F-Stop so hoch wie mög­lich anzu­set­zen um das vol­le Pro­dukt fokus­siert abzu­bil­den.

Emp­feh­lung: Min­des­tens F16 als Blen­den­wert ein­stel­len.

Bildausgabe

Sofern du im Nach­hin­ein dei­ne Fotos noch etwas bear­bei­ten möch­test, spei­che­re sie am Bes­ten im RAW-For­mat ab. Die Fotos las­sen sich in die­sem „rohen“ For­mat am Rech­ner super bear­bei­ten und falls not­wen­dig in jedes ande­re For­mat (JPG, PNG, etc.) kon­ver­tie­ren.

Brennweite (Zoom)

Das magi­sche Wort ist hier „opti­scher Zoom“! Las­sen Sie sich nicht von dem von Kame­ra­her­stel­lern oft bewor­be­nen gro­ßen digi­ta­len Zoom ver­füh­ren. Je näher Sie näm­lich digi­tal an ein Objekt ran­zoo­men, des­to pixe­li­ger wird die gan­ze Ange­le­gen­heit übli­cher­wei­se auch.

Gut ist eine Kame­ra daher mit einem min­des­tens 3- bis 5-fach opti­schem Zoom. Um ein Pro­dukt so natur­ge­treu wie mög­lich abzu­bil­den, ist eine Brenn­wei­te zwi­schen 50 – 80mm emp­feh­lens­wert; das kommt dem mensch­li­chen Auge sehr nahe.

Aller­dings braucht man für 50–80mm Brenn­wei­te mit­un­ter auch recht viel räum­li­chen Platz um den gewünsch­ten Bild­aus­schnitt zu erhal­ten. Alter­na­tiv kom­men daher durch­aus auch Weit­win­kel­ob­jek­ti­ve mit grö­ße­rer Brenn­wei­te in Fra­ge, mit dem der Blick­win­kel grö­ßer wird.

Weißabgleich (WB)

Der Weiß­ab­gleich hilft dir bei der kor­rek­ten Wie­der­ga­be der Far­ben des Pro­dukts. Alle Kame­ras haben eine auto­ma­ti­sche Weiß­ab­gleich­ein­stel­lung, die manch­mal noch in ‚drin­nen‘ und ‚drau­ßen‘ unter­teilt wer­den kann. Sofern eine haar­ge­naue Dar­stel­lung dei­ner Pro­dukt­far­ben nicht aus­schlag­ge­bend ist, reicht das nor­ma­ler­wei­se aus.

Für Pro­duk­te wie Tex­ti­li­en, bei denen die Far­be durch­aus enorm wich­tig ist, ist ein manu­el­ler Weiß­ab­gleich emp­feh­lens­wert (sofern vor­han­den). Dazu bau­en Sie Ihr Set inklu­si­ve Hin­ter­grund, Beleuch­tung etc. auf und stel­len Ihre Kame­ra auf ‚manu­el­len Weiß­ab­gleich‘. Dann hal­ten Sie ein wei­ßes Stück Papier oder Kar­ton an die Stel­le an der das Pro­dukt nach­her ste­hen wird und glei­chen das Weiß ab.

ISO

Je höher der ISO-Wert Ihrer Kame­ra, des­to bes­ser wer­den die Fotos auch bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen. Da Sie aber Ihre Pro­duk­te bei der Auf­nah­me sowie­so gut aus­leuch­ten (soll­ten!), rei­chen in der Regel ISO-Wer­te bis 800 völ­lig aus.

Makro

Die Makro­funk­ti­on erlaubt es, Moti­ve ver­grö­ßert dar­zu­stel­len. Damit kön­nen Sie Ihr Pro­dukt sehr gut im Detail zei­gen.

Hintergrund

Legen Sie beim Setauf­bau beson­de­res Augen­merk auf den Hin­ter­grund. Er soll­te sich klar vom Pro­dukt dif­fe­ren­zie­ren und abhe­ben, um das Pro­dukt mit gro­ßem Kon­trast zum Hin­ter­grund best­mög­lich in Sze­ne zu set­zen. Ein­fach, neu­tral, hell und ein­far­big eig­net sich am Bes­ten; dafür bie­ten sich eine gro­ße graue oder wei­ße Pap­pe, Kar­ton oder Papier an. Wich­tig ist, dass das Pro­dukt vor dem gewähl­ten Hin­ter­grund klar erkenn­bar ist.

Ein wei­ßer Hin­ter­grund ist natür­lich kein Muss; auch hel­les Holz oder ein ein­fa­ches Mus­ter sind mög­lich. Letz­te­res kann zum Bei­spiel auch gut zu Ihrer Bran­ding-Stra­te­gie pas­sen, wenn Sie immer das glei­che oder ein ähn­li­ches benut­zen, und damit Ihren Wie­der­erken­nungs­ef­fekt erhö­hen. Der Schlüs­sel dabei ist, dass der Hin­ter­grund in der Farb­ge­bung har­mo­nisch zu Ihrem Pro­dukt abge­stimmt ist.

Die­ses Video zeigt, wie Sie mit ganz ein­fa­chen, haus­halts-übli­chen Mit­teln ein Licht­zelt selbst bas­teln kön­nen. 

Stativ

Das Sta­tiv ist ein ein­fa­ches und wun­der­ba­res Hilfs­mit­tel um schar­fe, unver­wa­ckel­te und per­fekt belich­te­te Bil­der zu erhal­ten und vor allem für die Pro­dukt­fo­to­gra­fie emp­feh­lens­wert.

Mit einem Sta­tiv las­sen sich die Fotos außer­dem aus der immer glei­chen Per­spek­ti­ve ablich­ten, was dem ein­heit­li­chen Erschei­nungs­bild Ihres Shops zugu­te kommt.

Fast alle Kame­ras besit­zen an der Unter­sei­te eine Stan­dard­be­fes­ti­gung für Sta­ti­ve. Und wie bei den Kame­ras gilt: es musst nicht das teu­re Pro­fi-Gerät sein. Meist reicht auch ein klei­nes Sta­tiv, das auf sei­nen fle­xi­blen Bei­nen auf­ge­stellt wer­den kann.

Alter­na­tiv kön­nen Sie euch ein eige­nes Sta­tiv bas­teln, wie zum Bei­spiel ein Bean­bag. Da müs­sen natür­lich nicht unbe­dingt Boh­nen drin sein; Reis oder Erb­sen tun es auch. Auf den Bean­bags kön­nen Sie Ihre Kame­ra able­gen und in ver­schie­de­ne Rich­tun­gen nei­gen; durch die Fül­lung blei­ben Sie in der von Ihnen ein­ge­stell­ten Posi­ti­on.

Beleuchtung

Die bes­te Beleuch­tung für Ihre Pro­dukt­fo­tos ist das Tages­licht. Es setzt Ihr Pro­dukt am Natür­lichs­ten in Sze­ne und kos­tet außer­dem nichts. Aber kei­ne Sor­ge: falls Tages­licht gera­de nicht zur Hand ist, gibt es gute und auch güns­ti­ge Alter­na­ti­ven, um für gute Beleuch­tung zu sor­gen.

Von der Taschen­lam­pe über Schreib­tisch­lam­pen bis hin zur Decken­lam­pe gibt es vie­le Alter­na­ti­ven – sofern sie rich­tig ein­ge­setzt wer­den. Das bedeu­tet vor allem: Hal­ten Sie sich an einen Beleuch­tungs­typ!

Meh­re­re Lam­pen plus Tages­licht zu ver­wen­den klingt ver­lo­ckend, birgt aber vor allem ein Risi­ko: kei­ne ein­heit­lich aus­se­hen­den Pro­dukt­fo­tos. Unter­schied­li­che Licht­quel­len wer­fen auch ver­schie­de­ne Schat­ten­ty­pen auf dem Foto. Zum Bei­spiel bei Son­ne blau, zu Hau­se ohne Tages­licht aber gelb.

Expe­ri­men­tie­ren Sie also am Anfang etwas um her­aus­zu­fin­den wel­cher Beleuch­tungs­typ Ihnen am Bes­ten gefällt, und blei­ben Sie dann dabei. Das sorgt für ein­heit­lich aus­se­hen­de Pro­dukt­fo­tos auf Ihrer Web­sei­te.

Um Schat­ten zu ver­mei­den kön­nen Sie eine so genann­te Soft­box ein­set­zen. Die­se erzeugt ein dif­fu­ses Licht, was die Schat­ten ver­schwim­men lässt. Pro­fis ver­wen­den gro­ße, mit licht­durch­läs­si­gem Mate­ri­al bespann­ten, Rah­men, die vor die Lam­pen gestellt wer­den. Es muss aber auch hier kein teu­res Pro­fi-Equip­ment sein; mit But­ter­brot­pa­pier oder einem mit Stoff bespann­ten Rah­men vor einer Schreib­tisch­lam­pe kön­nen Sie sich ganz leicht einen Dif­fu­sor selbst bas­teln.

Blitz

Mit dem Blitz ist es eigent­lich ganz ein­fach: las­sen Sie ihn weg!

Blitz erzeugt sehr har­te Schat­ten und gibt oft unna­tür­li­che Far­ben wider, was bei Pro­dukt­fo­tos natür­lich über­haupt nicht erwünscht ist.

Ach­ten Sie lie­ber auf die vor­her­ge­hend beschrie­be­ne unun­ter­bro­che­ne Beleuch­tung durch Tages­licht oder die oben bereits erwähn­te Soft­box.

Perspektive

Vor allem Anfangs nei­gen Ver­käu­fer dazu, die Fron­tal­an­sicht ihrer Pro­duk­te abzu­lich­ten, was in den sel­tens­ten Fäl­len jedoch anspre­chend aus­sieht. Und, wie bereits erwähnt, ist es immer gut ein Pro­dukt von meh­re­ren Per­spek­ti­ven zu zei­gen.

Am Bes­ten expe­ri­men­tie­ren Sie mit unter­schied­li­chen Win­keln um die Per­spek­ti­ve zu fin­den die Ihr Pro­dukt authen­tisch aus­se­hen lässt.

Emp­feh­lung: Ein Win­kel von 45° ist oft opti­mal.

Zoom

Kurz gesagt: Nut­zen Sie ihn! Vor allem für Details oder klei­ne Objek­te. Die­se wer­den durch einen Zoom oft ein­fach detail­ge­treu­er dar­ge­stellt.

Aber, wie oben bereits erwähnt, nut­zen Sie aus­schließ­lich den opti­schen Zoom. Der digi­ta­le wird schnell zu unscharf, was auf einem Pro­dukt­fo­to ein abso­lu­tes No-Go ist. Dann lie­ber auf den Zoom ver­zich­ten und näher mit der Kame­ra an das Pro­dukt her­an­ge­hen.

Bildbearbeitung

So, Fotos sind gemacht, jetzt kommt der letz­te Schliff – die Bear­bei­tung. Hier kön­nen Sie noch­mal eine Men­ge aus Ihren Fotos her­aus­ho­len indem Sie zum Bei­spiel bestimm­te Fil­ter ein­set­zen. Aus durch­schnitt­li­chen Pro­dukt­fo­tos kön­nen durch Bear­bei­tung sehr gute Fotos gemacht wer­den.

Für eine gute Bear­bei­tung ist eine gute Soft­ware not­wen­dig. Die bekann­tes­te und eine der teu­ers­ten ist wohl Pho­to­shop. Alter­na­tiv dazu gibt es für Win­dows-Nut­zer zum Bei­spiel das kos­ten­lo­se Tool Gimp. Kos­ten­lo­se Pro­gram­me sind im Ver­gleich zu den kos­ten­pflich­ti­gen meist recht ein­fach gestrickt, kön­nen aus den Fotos aber trotz­dem noch eine Men­ge her­aus­ho­len.

Ganz wich­tig: Ach­ten Sie dar­auf, beim Foto­gra­fie­ren den Min­dest­ab­stand zum Pro­dukt ein­zu­hal­ten, damit die Bil­der, bezie­hungs­wei­se die rich­ti­gen Details, scharf her­aus­kom­men. Unschar­fe Bil­der kann auch die bes­te Bear­bei­tungs­soft­ware nicht zum per­fek­ten Foto umwan­deln.

Beauftragung eines Produktfotografen

Als Alter­na­ti­ve zum sel­ber foto­gra­fie­ren haben Sie auch immer die Mög­lich­keit, einen Pro­dukt­fo­to­gra­fen zu beauf­tra­gen, wie zum Bei­spiel Image­Ex­perts, Pro­dukt­fo­to­gra­fie 24h oder Der Pro­dukt­fo­to­graf. Die­se bie­ten oft ver­schie­de­ne Pake­te, vom Nut­zen der fir­men­ei­ge­nen Foto­stu­di­os bis hin zum vol­len Ser­vice des Ablich­tens und Bear­bei­tens. Dafür müs­sen Sie nur Ihr Pro­dukt ein­sen­den und erhal­ten dann nach Abspra­che die Art von Fotos, die Sie sich wün­schen.

Prei­se für Pro­dukt­fo­tos nach Ama­zon- und Ebay-Richt­li­ni­en mit schlich­tem wei­ßen Hin­ter­grund star­ten dabei ab 6€ je Pro­dukt (zum Bei­spiel bei Pro­dukt­fo­to­gra­fie 24h).

Weiterbildung

Mei­ne Emp­feh­lung: Bil­den Sie sich zum The­ma Pro­dukt­fo­to­gra­fie ste­tig wei­ter, zum Bei­spiel auf dem Pixelz-Blog oder Foto­gra­fier­kur­se extra für Pro­dukt­fo­tos.

So blei­ben Sie lau­fend über neue Tipps, Tricks und Trends infor­miert und ver­bes­sern sowohl Ihre Fotos als auch Ihren Auf­nah­me­pro­zess. Ihre Fotos wer­den mit immer weni­ger Auf­wand immer bes­ser.

 

 

Sie sehen, es ist eigent­lich gar nicht so schwer oder teu­er, hoch­wer­ti­ge Pro­dukt­fo­tos mit Wie­der­erken­nungs­ef­fekt selbst zu machen. Wenn Sie ein­mal Ihr per­fek­tes Set­up gefun­den haben, kön­nen Sie die­ses schnell und ein­fach immer wie­der ver­wen­den – dann erzeu­gen Sie damit nicht nur mehr Umsatz, son­dern haben bestimmt auch rich­tig viel Spaß dabei!

 

 

Haben Sie Lust auf mehr?

Schö­ne Pro­dukt­fo­tos ver­kau­fen nicht nur mehr Pro­duk­te, son­dern erhö­hen auch die Kon­ver­si­ons­ra­te auf Ihrer Web­sei­te. Hier fin­den Sie noch mehr Tipps zur Erhö­hung Ihrer Kon­ver­si­ons­ra­te mit einem Klick: 5 zusätz­li­che Kon­ver­si­ons­boos­ter.

5 Konversionsbooster