Kontaktieren Sie uns: info@franzsauerstein.de

Mehr Umsatz für Ihren WooCommerce Shop mit Google Product Listing Ads

Google Product Listing Ads machen sich bezahlt: allein im ersten Quartal 2016 stiegen die eCommerce Umsätze über Google Shopping um 52% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Tendenz auch in 2017 weiterhin steigend.

Anders ausgedrückt: Einkäufer klicken mehr und mehr auf Werbeanzeigen in der Google Suchmaschine, anstatt direkt in den Online-Shops der Händler oder bei Drittanbietern wie Amazon und eBay nach dem gewünschten Produkt zu suchen.

Aufgrund dieser Entwicklung können auch Sie als WooCommerce Shopbetreiber mit Google Product Ads mehr Umsatz generieren.

Aber auf den ersten Blick kann das alles ganz schön kompliziert scheinen. Da schwirren neben Product Listing Ads nämlich noch Begriffe wie „Google Shopping“, „Google AdWords“ und „Google Merchant Center“ herum. Deshalb gehen wir im folgenden Artikel auf die verschiedenen Begriffe ein und erläutern umfangreich was es mit Product Listing Ads auf sich hat und wie Sie diese am Besten selbst für mehr Umsatz einsetzen können.

Was sind Product Listing Ads?

Wenn Sie in der Google Suchmaschine einen Begriff eingeben, beispielsweise „Kopfhörer“ oder „Drucker“, erscheinen heutzutage an oberster Stelle nicht mehr nur Links zu relevanten Websites über die gesuchten Begriffe.

Meist tauchen stattdessen in der ersten Zeile oder gut sichtbar auf der rechten Seite Werbeanzeigen mit Bild, kurzem Titeltext und Preis auf.

So wie hier:

Oder hier:

Das sind Product Listing Ads, also Produktauflistungsanzeigen, die von Online-Shops gekauft und per cost-per-click bezahlt werden.

Google Shopping versus Product Listing Ads

Eigentlich gibt es kein „versus“. Beide Begriffe sind korrekt und hängen miteinander zusammen. Google Shopping ist diese Art der Werbekampagne, die ausschließlich über Product Listing Ads als Anzeigeneinheit läuft.

Google Shopping ist sozusagen der Oberbegriff, unter dem sich dann die in der Suchmaschine gezeigten Produktauflistungsanzeigen tummeln.

Zwei Plattformen ermöglichen Google Shopping Kampagnen: Google Merchant Center und Google AdWords.

Google Merchant Center

Im Google Merchant Center haust Ihr Data Feed, also Ihre Dateneinspeisung, sowie Ihre Daten zu Versand und Umsatzsteuer.

Im Data Feed befinden sich alle relevanten Daten über Ihre Produkte:

  • Produktname
  • Beschreibungen
  • Größen
  • Farben
  • Preise
  • Bilder
  • Arten
  • und vieles mehr

Im Google Merchant Center werden diese Daten für Google Shopping formatiert.

Google AdWords

In Google AdWords erstellen Sie Ihre Google Shopping Kampagne. Hier steuern Sie Ihre Angebote, Budgets und Zielgruppen.

Herkömmliche AdWords Ads unterscheiden sich allerdings von Product Listing Ads. Die traditionellen, textbezogenen AdWords Ads visieren die gewünschte Zielgruppe über Keywords an. Der Shopbetreiber sagt Google wie viel er bereit ist für das spezifische Keyword pro Klick zu bezahlen.

Google Shopping läuft zwar über AdWords. Für Ihre Product Listing Ads wählen Sie aber selbst keine Keywords. Stattdessen bieten Sie ein Budget für Ihre Produktanzeige und Google entscheidet welche Keywords für dieses Produkt relevant sind, basierend auf Ihrem Data Feed. Sie haben die Möglichkeit Keywords auszuschließen damit diese nicht genutzt werden, aber Google übernimmt die konkrete Auswahl. Sie können trotzdem mit geschickt gewähltem Data Feed Einfluss darauf nehmen, welche Keywords Google als relevant empfinden wird.

So viel kosten Product Listing Ads

Google verlangt kein Minimal-Gebot oder minimale Kosten für Ihre Product Listing Ads. Sie können einen cost-per-click ab 0,01 USD wählen. Es gibt auch kein minimales tägliches Budget. Sie haben maximale Flexibiltät Ihrer Ausgaben für Google Shopping.

Je nachdem wie viel Präsenz Ihre Produkte in Google zeigen sollen, kann es Sie von 1USD pro Tag, 1 USD pro Monat oder mehr als 100 USD pro Tag kosten. In einer Ende 2016 durchgeführten Studie stellte sich heraus, dass Händler mit Google Shopping im Schnitt 11,30 USD ausgaben pro 100 USD verkaufte Ware.

Verglichen mit anderen Vertriebskanälen waren die Kosten für Google Shopping daher extrem niedrig. Niedriger sogar als die Pauschalen für die meisten Amazon Marketplace Kategorien.

Sie können die Kosten für Google Shopping vorgeben indem Sie Ihre tägliches Budget und Ihre cost-per-click Gebote erhöhen oder verringern. Denken Sie hier aber daran, dass niedrigere Ausgaben für Google Shopping auch niedrige Präsenz auf der Google Suchseite bedeuten.

Behalten Sie auch im Hinterkopf, dass Google Ihre Anzeige deaktiviert sobald Ihr tägliches Google Shopping Budget erreicht wurde. Wenn Sie hohe durchsnittliche cost-per-click Kosten bei niedrig angesetztem Tagesbudget bieten, werden Ihre Anzeigen eventuell nur für den Bruchteil eines Tages erscheinen.

Wann Product Listing Ads Sinn machen

Die Entscheidung ob sich Product Listing Ads für Ihren WooCommerce Shop lohnen kann schwierig sein. Die folgenden Variablen sollten Sie prüfen bevor Sie ins Google Shopping einsteigen.

Wie viele Produkte verkaufen Sie?

Wenn Sie unter 500 Produkte verkaufen, haben Sie als kleiner Shop eventuell Schwierigkeiten mit Ihrer Visibility auf Google. Wenn allerdings jemand nach genau Ihren Produkten sucht, findet er sie auch – und wird möglicherweise Ihr bester Kunde. Deshalb lohnt sich der Aufwand der Einrichtung von Product Listing Ads durchaus, auch wenn Sie nur wenige Produkte anbieten.

Was ist Ihre Produktkategorie? Ist sie stark umkämpft?

Wenn Sie Produkte in stark umkämpften Kategorien wie Automobil, Babies, Werkzeuge oder Möbel verkaufen, verpassen Sie höchstwahrscheinlich deutliche Umsätze wenn Sie nicht auf Google Shopping gelistet sind.

Wie viel Budget können Sie Google bieten?

Wie bereits beschrieben können Gebote und tägliche Budgets für jeden Shop deutlich unterschiedlich ausfallen. Wenn Sie mit Google Shopping profitabel sein wollen und Sie verhindern wollen, dass Ihre Anzeige tagsüber irgendwann offline genommen wird, sollten Sie mit mindestens 1000$ für die Kampagne rechnen.

Welche Qualität hat Ihre Site?

Googles Algorithmus legt viel Wert auf qualitativ hochwertige Websites und Links um die Qualität Ihres Shops zu analysieren. Wenn sich Ihre Site noch im Aufbau befindet und vielleicht noch etwas hakt, kann Ihre Performance auf Google Shopping dadurch beeinträchtigt werden.

Langsam ladende Webseiten sind nervtötend für den Besucher – und kosten Sie als WooCommerce-Shopbetreiber bares Geld! Wir kennen drei Methoden, mit denen Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite dramatisch verbessern können. Klicken Sie hier oder vereinbaren Sie jetzt eine vertrauliche, kostenlose Erstberatung.

 

Product Listing Ad Plugins für WooCommerce

Jetzt wissen Sie was es mit Product Listing Ads auf sich hat und ob sie für Ihren WooCommerce Shop in Frage kommen. Was Sie noch nicht wissen ist, wie Sie Product Listing Ads in Ihrem WooCommerce Shop umsetzen.

Wie für alle WooCommerce-Anwendungen gibt’s auch hierfür eine Vielzahl an Plugins. Dabei kann unterschieden werden in Plugins, die sich eignen für Produkte ohne Variationen oder für Produkte mit Variationen, beispielsweise für unterschiedliche Farben oder Größen.

Für Produkte ohne oder mit nur wenigen Variationen kommen die folgenden zwei Plugins in Frage.

Google Product Feed

Google Product Feed ist eine konstenpflichtige WooThemes Extension. Sie erlaubt Ihnen die Erstellung eines Echtzeit-Feed um Ihre Daten an Google Merchant Center zu übermitteln – eine Voraussetzung um Product Listing Ads einzurichten.

Basierend auf den Google Richtlinien wählen Sie die zu berücksichtigenden Daten und erhalten einen komplett automatisierten Feed mit all Ihren Produktinformationen in der korrekten Formatierung zum direkten Einlesen.

Google Product Feed erlaubt Ihnen außerdem, spezifische Informationen in einer spezifischen Kategorie oder als shopweite Standards über alle Produkte hinweg einzusetzen.

Dieses Plugin bietet ein Jahresabo inklusive Updates und Support ab 79 USD für Single-Sites.

WooCommerce Google Feed Manager

WooCommerce Google Feed Manager ist ein kostenloses Plugin für einen Shop mit bis zu 100 Produkten. Die Erstellung der Google Shopping Feeds ist mit diesem Plugin sehr einfach vollzogen und Sie können den Feed in jeder möglichen Art und Weise justieren um die Performance zu verbessern.

Für kleine Shops mit weniger als 100 Produkten ist diese Plugin als Einstieg ideal. Ab 100 Produkten können Sie zur Premiumversion, dem WooCommerce Product Feed Manager, wechseln und mit noch mehr Features zur Optimierung Ihrer Product Listing Ads rechnen.

Diese Premiumversion ist auch eines der beiden Plugins, das für Shops mit mehr Produkten und Produktvariationen in Frage kommt.

WooCommerce Product Feed Manager (Premiumversion)

Der WooCommerce Product Feed Manager verwandelt einen komplizierten Prozess in einen einfachen Vorgang mit Drop-Down- und Textfeldern. Auch wenn Sie sich mit Programmieren nicht auskennen, können Sie Ihren Data Feed individuell anpassen um das von Ihnen gewünschte Feed für Google Merchant Center zu erhalten.

Dabei wählt das Plugin weitestgehend die auszuwählenden Möglichkeiten im Voraus, wodurch sich Ihr Arbeitsaufwand erheblich erleichtert. Sie können Sie natürlich anpassen falls notwendig, aber die gewählten Standards sind in 99 Prozent der Fälle genau die Einstellung, die Sie benötigen.

Lesen Sie hier eine Erklärung wie Sie Schritt für Schritt vorgehen um mit diesem Plugin ein neues Product Feed zu erstellen und zu aktivieren.

Laut Rezensionen lohnt es sich in den meisten Fällen, die bereits erwähnte kostenlose Version dieses Plugins, WooCommerce Google Feed Manager, um diese Premiumversion zu erweitern. Letztere ist einfacher zu benutzen und bietet mehr Funktionalität bezogen auf mapping und filtern von Kategorien.

WooCommerce Product Feed Manager hat unterschiedliche Lizenzoptionen. Die Version für Google Shopping kostet Sie 69 Euro im Jahr.

Woogle

Ihren Data Feed an Google Merchant Center zu übermitteln kann schwierig und zeitaufwändig sein wenn Sie dafür Ihre WooCommerce Produktdaten exportieren.

Woogle erleichtert diesen Prozess um einiges. Das Plugin erlaubt eine direkte API-Integration zwischen Ihrem WooCommerce Shop und Ihrem Google Merchant Center. Einmal konfiguriert, ist es nicht mehr notwendig, Daten zu exportieren oder gar hochzuladen. Jedes von Ihnen für Google Shopping eingereichte Product wird in Echtzeit an das Merchant Center übermittelt. Woogle synchronisiert außerdem laufend wichtige Produktdaten wie Bestandsdaten und Verkaufspreise.

Mit 250 USD im Jahr ist Woogle das teuerste der WooCommerce-Google-Shopping Plugins.

Sind Sie bereit für Product Listing Ads mit Ihrem WooCommerce Shop?

Ich hoffe Sie haben einen übersichtlichen und hilfreichen Einblick in das Thema Google Shopping und Product Listing Ads bekommen. Für viele Online-Shops können sie den Umsatz deutlich in die Höhe treiben. Vor allem in Zukunft, da immer mehr Käufer direkt bei Google nach den gewünschten Produkten suchen.

Daher ist der Zeitpunkt günstig, jetzt mit Produkt Listing Ads einzusteigen und mehr Umsatz für Ihren WooCommerce Shop zu generieren.

Natürlich gibt es noch andere gute Wege, wie Sie den Umsatz mit Ihrem Shop vergrößern. 23 Ideen dazu bekommen Sie hier bei uns – jetzt sofort und kostenlos. Klicken Sie einfach hier oder auf dem Bild um sich unsere 23 Ideen für mehr Umsatz auf Ihrer Website herunterzuladen.

Tags:

Author: Franz Sauerstein

Franz Sauerstein ist Digital-Marketer mit Spezialisierung auf profitables WordPress-Webdesign und umsatzstarke WooCommerce-Shoplösungen. Er hilft Unternehmen und Organisationen, Wert zu erzeugen - und das auf eine wirtschaftliche und zuverlässige Art. In seiner Freizeit ist er stets auf der Suche nach der weltbesten Heißen Schokolade.

Comments are closed.