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Content Marketing in 3 Schritten: So klappt’s mit der Umsatzmaschine

Content Marketing ist in aller Munde – zurecht! Content Marketing ist die günstigste Lösung, um qualifizierte Anfragen online zu generieren und so mehr Abschlüsse und Umsätze zu ermöglichen.

Beim Content Marketing werden durch hilfreiche Inhalte Leser auf die eigene Website gelockt, um dort indirekt via einen Newsletter et cetera oder direkt via Kontaktanfrage zu Ihren potenziellem Kunden zu werden – mit umwerfenden Ergebnissen! (Mehr dazu unter „Vorteile des Content Marketing“)

Grundannahmen hinter Content Marketing

Content Marketing, auch Inbound-Marketing genannt, setzt auf drei Grundannahmen:

  1. Der Kunde weiß, dass er ein Problem hat
  2. Der Kunde ahnt, dass es eine Lösung gibt (und sucht deswegen online danach)
  3. Der Kunde honoriert Inhalte (Content), die Lösungen oder verwandte Lösungen zu seinen Problemen anbieten mit Vertrauen und baut eine Bindung zum Anbieter der Inhalte auf
  4. Durch die Bindung wird bei einer Kaufentscheidung der Anbieter sehr positiv berücksichtigt

Diese positive Berücksichtigung kann so weit gehen, dass der Kunde nur die Lösung des jeweiligen Anbieters kennt und so sehr davon überzeugt ist, dass keine Vergleichangebote eingeholt werden – es wird dann dem Expertenstatus vertraut.

Das kann beispielsweise so aussehen:

Matthias ist gestresst und möchte Kurzurlaub in Deutschland machen. Seine Freunde haben ihm den Bodensee empfohlen, deswegen beginnt er nach Freizeitaktivitäten, Restaurants und Ausflügen in der Region zu googeln.

Immer wieder stößt er auf die Artikel eines Hotels in Konstanz, die ihn mit den Informationen versorgen, die er sucht. Darüber freut er sich.

Am Zeitpunkt, an dem die Wahl des Schlafplatzes ansteht, erinnert er sich bewusst oder unbewusst an das smarte Hotel in Konstanz und bucht seine Übernachtungen dort.

Matthias ist perfekt vorbereitet für seinen Trip an den Bodensee und der Hotelier freut sich über den Umsatz: Win-Win!

Content-Marketing kostet 62% weniger als traditionelles Marketing und generiert dreimal mehr Anfragen.

Content Marketing kostet 62% weniger als traditionelles Marketing und generiert dreimal mehr Anfragen.

Vorteile des Content Marketing

Die großen Vorteile am Content Marketing sind, dass

  1. Inhalte nur einmal geschrieben werden müssen, aber immer und wieder helfen Umsätze erzeugen
  2. die geschrieben Inhalte keine laufenden Kosten verursachen
  3. Inhalte als „Futter“ für Social-Media-Kanäle und andere Marketing-Aktivitäten verwendet werden können
  4. der Unternehmer sich durch gut geschriebene Inhalte als Experte in seiner Nische präsentieren und auch preislich entsprechend positionieren kann
  5. Inhalte im Vorhinein geplant und erstellt werden und nach einem festen Zyklus verbreitet werden können – potentielle Umsätze können „planbar“ gemacht werden
  6. der Erfolg und die Beliebtheit der Inhalte messbar sind. Der Unternehmer lernt seine Zielgruppe so immer besser kennen und kann seine Marketingaktivitäten optimieren, um Kosten zu sparen und Erfolge zu vervielfachen.
  7. Content Marketing kostet 62% weniger als traditionelles Marketing und generiert dreimal mehr Anfragen

Worauf warten Sie also noch? :-)

Der erste Schritt: Schlagworte recherchieren

Der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Content Marketing ist zu wissen, für was sich die Zielgruppe interessiert und wonach sie suchen. Es ist ganz ähnlich wie bei der Entwicklung eines Produkts: Produziert man für eine Nachfrage, die es nicht gibt, entwickelt man in den Müll. Das muss nicht sein, oder?

Erste Ideen sammeln

Fangen Sie an, indem Sie ein neues Dokument und alle Begriffe und Sätze oder Satzteile aufschreiben, die jemand in seine Suchmaschine der Wahl eintippen könnte, um dann bei einem Anbieter wie Ihnen zu landen. Ein Parkettlegemeister könnte „Laminat verlegen“, „Vinylboden“, „Parkett legen Kosten“ und „Parkettleger Konstanz“ und mehr aufschreiben. Suchen Sie auch Synonyme für diese Begriffe!

Die Konkurrenz hilft

Öffnen Sie jetzt die Webseiten Ihrer Konkurrenten und durchforsten Sie diese nach Schlagworten, die Ihnen bis jetzt nicht eingefallen sind. Schreiben Sie diese auf und achten auch hier wieder auf Varianten, die Ihnen noch gefehlt haben.

Assozieren Sie!

Schauen Sie sich jetzt Ihre Liste an – welche Assoziationen haben Sie beim Lesen der Begriffe? Für was könnte sich jemand noch interessieren, der die gelisteten Begriffe googelt? Jemand, der zum Beispiel nach „Physiotherapeut“ sucht, könnte auch nach „Rückenschmerzen bekämpfen“, „Matrix-Therapie“, „Rückenzentrum“ und „Physiotherapiepraxis“ suchen.

Die Lösung liegt im Problem – mit was kämpfen Ihre Kunden?

Denken Sie jetzt auch ganz konkret an Ihre Kunden – wie sehen diese aus? Wie alt sind sie? Sind sie eher männlich oder weiblich? Was für Hobbies haben Sie? Welche Probleme beschäftigen sie? Welche Ziele haben Sie? Schreiben Sie sich all das auf und zeichnen Sie das Bild Ihrer Kunden (nennt man auch Buyers Persona) so genau wie möglich nach. Haben Sie diesen Mensch vor Ihrem innerem Auge? Perfekt – wonach könnte er noch suchen? Schreiben Sie die Begriffe auf.

Foren als geheime Schlagwortquelle

Jetzt suchen wir noch mehr Schlagwortideen: Tippen Sie in Google nacheinander Ihre Hauptschlagwörter mit dem Anhängsel „Forum“ ein. Das sollte dann so aussehen:

So finden Sie Foren zu den Themen Ihrer Zielgruppe

So finden Sie Foren zu den Themen Ihrer Zielgruppe

Auf einen Schlag wissen Sie jetzt, wo Ihre Zielgruppe sich im Internet aufhält. Die Foren selbst sind oft in Sektionen unterteilt – jedes Unterforum ist ein potenzieller Suchbegriff. Graben Sie tiefer und sehen Sie sich auch die Titel der Themen an – das sind echte Probleme und Interessen Ihrer Zielgruppe, die Sie lösen können! Fügen Sie Ihre neuen Funde Ihrer Liste hinzu. Jetzt machen wir uns an die Auswertung.

Schlagwörter auswerten

Öffnen Sie den Google Keyword Planer – registrieren Sie sich, wenn Sie noch keinen Account haben – in der AdWords-Benutzeroberfläche unter „Tools“ –> „Keyword Planer.

So finden Sie den Keyword Planer in AdWords

So finden Sie den Keyword Planer in AdWords

Google Keyword Planer benutzen

Diese Optionen haben Sie im Keyword Planer.

Diese Optionen haben Sie im Keyword Planer. Klicken Sie, um das Bild zu vergrößern.

Wählen Sie „Ideen für neue Keywords und Anzeigengruppen suchen“ und fügen Sie Ihre Schlagwortliste ein bei „Ihr Produkt oder „Ihre Dienstleistung“ ein. Bei der Zielseite können Sie die Startseite Ihres Internetauftritts verwenden – das gibt manchmal noch ein paar nützliche Schlagwortideen. Suchen Sie bei „Ihre Produktkategorie“ Ihre Branche heraus, um weitere Ideen zu erhalten.

Jetzt kümmern wir uns um die Ausrichtung. Wählen Sie die Länder oder Regionen, in denen Sie aktiv sind oder sein wollen und die Sprache. Die anderen beiden Optionen „Suchnetzwerk“ und „Auszuschließende Keywords“ brauchen Sie jetzt nicht.

Klicken Sie auf „Ideen abrufen“ um auf die Ergebnisseite des Keyword Planer zu kommen.

Die Ergebnisseite im Keyword Planer

Die Ergebnisseite im Keyword Planer

Die Ergebnisse sind in zwei Reitern unterschiedlich sortiert. Unter „Anzeigengruppen-Ideen“ finden Sie Ihre und erzeugte Schlagwortideen thematisch sortiert, unter „Keyword-Ideen“ sind die Schlagworte nicht in Ordner gesteckt. Die Schlagworte sind in zwei Tabellen organisiert: Bei „Suchbegriffe“ erscheinen die Schlagworte, die Sie selbst eingegeben haben. Unter „Keyword (nach Relevanz)“ erscheinen neue Vorschläge.

Für jedes Schlagwort werden Ihnen durchschnittliche Suchanfragen pro Monat (Vorsicht bei saisonalen Keywords wie „Poolheizung“), wie hart der Wettbewerb um das Schlagwort ist und ein vorgeschlagenes Gebot (für Google AdWords) angezeigt.

♫♪ Auf diese Keywords sollten Sie bauen ♫♪

Klicken Sie über den Tabellen und unter dem Diagramm auf „Herunterladen“ und exportieren Sie die Schlagwortideen als CSV (Excel).

Öffen Sie die Tabelle in Excel und lassen Sie sich nicht von den Informationen erschlagen. Die Spalten „Ad Group“, „Currency“, „Impr. Share“, „In account?“, „In plan“ und „Extracted Form“ können Sie sofort löschen.

Sie haben jetzt eine lange Liste von Keywords samt den Informationen darüber, wie oft diese gesucht werden, wie hart umkämpft und wie wertvoll sie sind.

Fügen Sie eine neue Spalte hinzu und betiteln Sie diese mit „Ultimativer-Xciting-Webdesign-Keyword-Potenzial-Rechner“… oder etwas vergleichbarem. :-)

Machen Sie die Ergebnisse des Keyword Planers mit dieser Formel priorisierbar

Machen Sie die Ergebnisse des Keyword Planers mit dieser Formel priorisierbar

Für jede Zeile hinterlegen Sie jetzt dort eine Formel: Die monatlichen Suchanfragen werden mit dem empfohlenem Gebot multipliziert und durch die Konkurrenz geteilt.

Sortieren Sie die Schlagwortliste jetzt vom höchsten zum niedrigstem Wert.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben jetzt eine priorisierte Liste von Schlagworten, die oft gesucht werden, wertvoll sind und wenig umkämpft sind. Diese Liste ist Ihre künftige Inspiration für Themen, über die Sie schreiben sollten.

Eins noch: Die benutzte Formel ist natürlich sehr krude. Je spezifischer jedoch das Schlagwort ist („Poolheizung kaufen“ statt „Poolheizung“), desto eher führt es zu einem Umsatz. Faustregel: Je mehr Worte der Suchbegriff hat, um so besser für Sie diesen zu bedienen.

Der zweite Schritt: Inhalte erstellen

Schauen Sie sich Ihre Ideenliste an und wählen Sie ein gut bewertetes Thema.

Schreiben Sie für Ihre Kunden

Nicht vergessen: Schreiben Sie nur, wenn Ihr Artikel jemanden hilft ein Problem zu lösen oder wenn er eine Antwort auf eine Frage gibt! Profis fragen zusätzlich: „Wer wird diesen Content teilen und warum?“ Mit diesen Erkenntnissen können Sie mit ein bisschen Übung schnell überragenden Content veröffentlichen – Sie brauchen dazu kein Germanistik- oder Journalismusstudium.

Grundregel des Content-Marketing

Schreiben Sie für Ihre Kunden, nicht für Ihren Umsatz.

Denken Sie beim Schreiben immer an Ihre Zielgruppe und an Ihre Probleme. Hierzu können Sie die im Schritt 1 erstellte Buyers Persona verwenden. Wenn Sie beim Schreiben an Ihren idealen Kunden denken, werden auch Ihre realen und zukünftigen Kunden direkt von den Lösungen Ihres Unternehmens profitieren. Ihr Unternehmen wird im Gegenzug Aufmerksamkeit, Image und Umsatz ernten.

Regelmäßigkeit und Frequenz

Eine der größten Hürden beim Content Marketing ist das eigene Durchhaltevermögen. Publizieren Sie regelmäßig Content, aber übernehmen Sie sich nicht. Weniger wichtig als die Regelmäßigkeit ist die Frequenz: Ein-Mann-Betriebe sollten wöchentlich etwas publizieren, Start-Ups, die in erster Linie Aufmerksamkeit brauchen, dreimal so oft.

Denken Sie auch daran, dass Sie nicht nur Zeit zum Schreiben, sondern auch zum Verteilen brauchen – meist braucht das Verteilen noch einmal soviel Zeit wie das Schreiben des Inhalts. Mehr dazu im dritten Schritt.

„Über was soll ich schreiben?“

Die Ideen für Ihren Content kommen zum Beispiel

  • von der Schlagwortrecherche
  • von den Themen der Konkurrenz
  • als Anleitungen und Tutorials für die optimale Benutzung Ihrer Produkte und Dienste
  • als Übersicht der Best-Practices in Ihrer Branche
  • von den Tweets und Updates der Experten Ihrer Branche
  • von Kommentaren auf relevanten Blogs und Communities
  • als verlinkende Zusammenfassungen oder Übersichten von Werkzeugen, Tools, Expertenmeinungen, Blogs, Foren und Materialien Ihrer Branche
  • aus Infografiken, Podcasts, Video und mehr

Surfen Sie mit offenen Augen und notieren Sie sich Ideen immer sofort!

Übrigens: Die „ideale“ Länge eines Blogbeitrags soll bei ungefähr 1600 Worten liegen. Für manche Branchen und Themen sind die Beiträge länger, für manche sind sie kürzer. (Dieser Blogbeitrag ist zum Beispiel 3028 Worte lang!) Setzen Sie keinen Fokus auf Quantität, sondern Qualität. Mit Ihren Inhalten sollten Sie einen Wert schaffen wollen. Wer sich darauf konzentriert, bei dem werden die Artikel automatisch länger und besser – und das belohnt Google und Ihre Leser.

Mit einer guten Überschrift haben Sie schon zu 80% gewonnen

Das zwar 8 von 10 Menschen Überschriften lesen, aber nur 2 von 10 den Rest eines Artikels, ist nicht nur in der Zeitungsbranche bekannt. Legenden aus der Werbebranche gehen sogar so weit zu sagen, dass die Hälfte der Zeit beim Schreiben für die Erstellung der Überschrift genutzt werden sollte. Verständlich bei diesen Zahlen, oder?

Dazu noch ein Tweet von PR-Expertin Waltraud Kässer über die Wichtigkeit einer guten Überschrift:


Oft zitierte Grundregeln sind:

  1. Die Überschrift sollte nicht mehr als 65 Zeichen haben
  2. Die Überschrift sollte 6 Worte lang sein
  3. Die wichtigsten Worte bei längeren Überschriften sind die ersten und letzten 3
  4. Direkte Ansprachen lassen Überschriften interessanter wirken
  5. Gut gewählte Adjektive in der Überschrift machen den Artikel spannender
  6. Negative Ausdrücke wie „Nein“, „ohne“, „Aufhören“ et cetera spielen mit den Unsicherheiten der menschlichen Natur und führen zu mehr Shares
  7. (Große) Zahlen in der Überschrift erhöhen Klickraten und Reichweite
  8. Die Überschrift muss zum Artikel passen
  9. Die Überschrift muss spezifisch sein
  10. Eine Überschrift muss zuversichtlich machen, interessant sein, den Leser in Aufregung versetzen oder Gefühle wecken, um geklickt zu werden

Wie immer gilt aber: Wer die Regeln kennt, darf sie auch brechen.

Der dritte Schritt: Inhalte verteilen

Beim Schreiben und Planen von Content sollte die anschließende Verbreitung bedacht werden. Denn Inhalte, die nicht gesehen werden, helfen niemanden und sind verschwendete Zeit.

Grundprozess für das Verteilen von Inhalten

Nach dem Veröffentlichen des Contents sollte dieser auf jeden Fall

  1. auf den Social Media Kanälen des Unternehmens geteilt werden, also Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, Google+, Pinterest und co
  2. in relevanten Communities auf Facebook, Reddit, gutefrage.net, Foren und allen anderen Sammelplätzen, in denen man schon aktives Mitglied ist, gepostet werden. Finden Sie heraus: Wo trifft sich meine Zielgruppe im Netz?
  3. an Personen weitergeleitet werden, die erwähnt oder zitiert werden. Fragen Sie per Mail um Hilfe bei der Verbreitung. Wenn Sie keine Mailadresse haben, geht auch Twitter.
  4. per Newsletter an Ihre Abonnenten verschickt werden. Achten Sie auch hier auf die Frequenz – mehr als ein Newsletter die Woche ist meistens zu viel!
  5. auch die folgenden 2-3 Tage weiterhin zu unterschiedlichen Zeiten getweetet und geteilt werden, damit alle Follower ihn sehen können
  6. versucht werden auf einer anderen Website veröffentlicht zu werden. Sie können die Möglichkeit auch nutzen um einen Link zurück auf Ihre Website setzen, wo sich neue Leser gegen ihre Emailadresse ein Extra (eBook, Checkliste, Whitepaper et cetera) herunterladen können. Achten Sie darauf, die Überschriften und den Text für die jeweilige Fremdwebsite anzupassen – das ist nicht nur für die Leser wichtig, sondern auch damit Google Ihre Texte nicht als Duplicate Content abstraft

Gastbeiträge erschließen neue Zielgruppen

Natürlich können Sie Punkt 6 des Grundprozesses zum Verteilen von Inhalten auch anders angehen. Erschließen Sie eine neue Leserschaft, indem Sie auf Websites, die von Ihrer Zielgruppe besucht und geschätzt wird und viel Traffic haben, mit Gastbeiträgen versorgen. Schreiben Sie die Redaktion mit einem Artikelvorschlag an, liefern Sie absolute Top-Qualität und bieten Sie den Lesern des Gastartikels per Link auf Ihrer Website einen wertvollen herunterladbaren Bonus im Tausch gegen die Emailadresse. So können Sie für sich Aufmerksamkeit, Websitebesucher und neue Abonnenten Ihres Newsletters generieren. Das Geld liegt noch immer in der Liste: Email-Marketing ist das effizienteste Tool, um online Umsätze zu generieren.

Influencer nutzen

Influencer (zu deutsch: Beeinflusser) sind Personen, die in sozialen Netzwerken eine große Präsenz und hohes Ansehen haben. Wenn ein Influencer positiv über Sie und Ihre Lösungen spricht, vertrauen Menschen diesen Empfehlungen und kaufen bei Ihnen.

Eine Empfehlung durch einen Influencer bekommen Sie so:

  1. Folgen Sie den Influencer Ihrer Branche auf Twitter, Facebook und dem Blog
  2. Antworten Sie auf eine natürliche und authentische Art und Weiße auf Postings auf diesen Kanälen
  3. Stoßen Sie auf ein reales Problem, bei dem der Influencer Ihnen helfen könnte? Schreiben Sie eine kurze Email und bitten Sie um Hilfe. Influencer sind keine entfernten, entfremdeten Persönlichkeiten, sondern nette Menschen, die gerne ihr Wissen teilen.
  4. Verarbeiten Sie die Ihnen zuteil gekommene Hilfe in einem Artikel auf Ihrer Website und akkreditieren Sie den Influencer dafür. Bedanken Sie sich per Mail für die Hilfe und weißen Sie den Influencer auf den Beitrag hin. Er wird ihn teilen.

Seien sie nicht entmutigt, wenn es nicht beim ersten Versuch klappt. Influencer sind erfolgreich und beschäftigt, manchmal fehlt ihnen dann doch die Zeit zum Antworten.

Was gemessen wird, wird optimiert

Messen Sie alle Ihre Bemühungen. Stellen Sie für jeden Inhalt, den Sie erstellen ein Marketingziel beziehungsweise eine Hypothese auf, zum Beispiel: „Ich schreibe diesen Artikel für diese Facebookgruppe und schaue, wie oft er gelesen, geteilt wird und welche Newsletteranmeldungen und direkten Umsätze er bringt“ oder „Ich schreibe einen Beitrag, der die Experten meiner Branche auflistet und prüfe, ob er mehr Shares, Leser und Anmeldungen bringt als ein normaler Beitrag“ oder „Ich schreibe einen Gastbeitrag auf XYZ.de und prüfe, ob…“ – Sie sehen, die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Sobald Sie dies eine Weile lang gemacht haben, können Sie Ihre Ergebnisse auswerten und alle Aktivitäten streichen, die nicht funktionieren. Testen Sie immer weiter, um möglichst effiziente Inhalte zu schreiben! Was effizient ist, kommt auf Ihre eigene Definition von Erfolg (Leser, Abonnentenanmeldungen, selten direkte Umsätze) an.

Machen Sie Ihre Hausaufgaben in Sachen Email-Marketing – oder lassen Sie sie machen

Ihr Email-Marketing muss gut aufgestellt sein, um erfolgreiches Content Marketing zu ermöglichen. Mit Content Marketing bauen Sie eine „Fangemeinde“ auf, ihr Mitgliederverzeichnis ist die Adressliste des Newsletters.

Ein schnödes Anmeldeformular in einer verwaisten Ecke der Website bringt nichts. Sie sollten auf jeden Fall ein Pop-Up auf Ihrer Website anbieten, welches dem Leser einen Wert gegen die Emailadresse anbietet. Mit nur 100 Websitebesuchern können Sie so pro Tag 2 neue Abonnenten begrüßen – mehr als 700 im Jahr.

Ihre Newsletter sollten so regelmäßig gesendet wie Ihre Beitrage veröffentlicht werden sollten, um Ihre Leser nicht zu vergraulen.

Ein wichtiger Tipp noch: Werden Sie nicht werblich – konzentrieren Sie sich darauf Ihren Lesern einen Wert zu schaffen und bieten Sie im richtigen Moment die richtige Lösung an, um den Verkauf abzuschließen.

Content Marketing ist nicht nur Schönwetter. Diese Probleme können auftauchen:

Die meisten Unternehmer lassen sich von anfänglichen Schwierigkeiten entmutigen – aber so jemand sind Sie nicht, oder? Auf diese Herausforderungen sollten Sie gefasst sein:

  1. Die Verteilung ist anfangs schwierig, da viel herumprobiert werden muss bis eine erfolgreiche Strategie sich abzeichnet
  2. Regelmäßiges Schreiben ist beinahe eine charakterbildende Maßnahme. Halten Sie durch! Setzen Sie sich ein Ziel, zum Beispiel jeden Tag 200 Worte (eine Viertel DIN-A4-Seite) zu schreiben.
  3. Es ist nicht einfach, Webseiten für Gastbeiträge zu finden. Die Zielgruppe und der Traffic muss passen und die Redaktion muss mitspielen. Haben Sie es einmal geschafft, sollten Sie regelmäßig posten!
  4. Das Finden der eigenen Zielgruppe und deren Probleme ist auch für gestandene Senior-Unternehmer oft nicht leicht.
  5. Schnell kann man sich in Dutzenden zu überwachenden Kennzahlen verlieren. Konzentrieren Sie sich nur auf die wichtigsten – je nach Unternehmen können das Leser, Newsletteranmeldungen, Shares, zeitversetzte Umsätze oder direkte Umsätze sein. Starten Sie mit Leserzahlen und Newsletteranmeldungen und finden Sie später heraus, wie sich diese auf Ihre Umsätze auswirken.
  6. Das Erreichen von Influencer ist trickreich und erfordert Fingerspitzengefühl und Durchhaltevermögen

„Soll ich Content Marketing outsourcen oder intern erledigen lassen?“

Sehen wir uns die Kosten für die beiden Optionen an und setzen gleichbleibende Qualität (Günstig korreliert meistens mit qualitativ minderwertig) voraus – ganz getreu nach dem Motto: „Wenn Sie denken, dass ein Experte für diesen Job teuer ist, dann warten Sie erstmal bis Sie einen Amateur bezahlen müssen.“ Erfahrungen dahingehend haben wir ja schon alle gemacht, oder?

Also, auf ins Getümmel!

Kosten für ein fest angestelltes Redaktionsteam

Redakteur: Der Redakteur kümmert sich um die Redaktionsplanung und das Verfassen der Inhalte. Je nach Erfahrung und Branche, kann ein Redakteur 35000,- € bis 60000,- € kosten.

Grafiker: Der Grafiker kümmert sich um Bildmaterial und Gestaltung Ihrer Inhalte. Er erzeugt Infografiken und bereitet Informationen visuell auf. Je nach Erfahrung und Branche, kann ein Grafiker 27000,- € bis 45000,- € kosten.

Webentwickler: Für gutes Content Marketing, werden Sie hin und wieder neue Lösungen für Ihre Onlineauftritte brauchen. Je nach Erfahrung und Branche, kann ein Webentwickler 32000,- € bis 50000,- € kosten.

Videographer: Ein Videographer erstellt schlagfertige Kurz- und Langfilme für Ihre Marke. Je nach Erfahrung und Branche, kann ein Videographer 28000,- € bis 45000,- € kosten.

Die Zahlen beziehen sich nur auf Lohn. Nicht inkludiert sind alle Kosten, die zusätzlich anfallen.

Falls diese Zahlen Ihr Budget etwas sprengen, ist Outsourcing vielleicht sinnvoller. Lassen Sie uns doch einmal darüber sprechen. Vom Outsourcen des Content Marketing profitieren vor allem Einzelnunternehmer, Start-Ups, Online-Shops sowie kleine und mittelgroße Betriebe.

Fazit

Content Marketing ist der kosteneffiziente Weg, um Anfragen zu generieren und Umsätze zu vervielfachen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Bleiben Sie am Ball und verlinken Sie Ihre Inhalte intern massiv, sobald genügend davon vorhanden sind. So verbringen Ihre Leser mehr Zeit auf Ihrer Website und die Chance vergrößert sich, dass Ihre Leser eine gewollte Aktion (Anmeldung, Kontaktanfrage) ausführen.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Gutes Content Marketing besteht aus

  1. Gewissenhafter Schlagwortrecherche, um gute Suchmaschinenplatzierungen zu ermöglichen
  2. Kreation von lesenswerten Inhalten, die echte Probleme lösen
  3. Konzentrierte Verteilung der Inhalte

…und das immer und immer wieder!

Bonus: Schritt-für-Schritt-Checkliste für Ihr Content Marketing

Puh, dieser Beitrag ist mit 3151 Worten ziemlich lang. Um es Ihnen zu erleichtern sofort mit Ihrem Content Marketing zu beginnen, habe ich eine Schritt-für-Schritt-Checkliste zusammengestellt. Sie können Sie kostenlos mit einem Klick auf diesen Button herunterladen:

Viel Spaß damit!

Author: Franz Sauerstein

Franz Sauerstein ist Digital-Marketer mit Spezialisierung auf profitables WordPress-Webdesign und umsatzstarke WooCommerce-Shoplösungen. Er hilft Unternehmen und Organisationen, Wert zu erzeugen - und das auf eine wirtschaftliche und zuverlässige Art. In seiner Freizeit ist er stets auf der Suche nach der weltbesten Heißen Schokolade.

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