So nutzen Sie Google Ads für eCom­mer­ce rich­tig – Ein Leit­fa­den (2024)

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Google Ads zählen zu den wachs­tums­stärks­ten eCom­mer­ce-Kanä­len, vor­aus­ge­setzt, sie sind tech­nisch sauber ein­ge­rich­tet und stra­te­gisch rich­tig struk­tu­riert. Im Jahr 2026 bestim­men vor allem Per­for­mance-Max-Kam­pa­gnen, hoch­wer­ti­ge Pro­dukt­da­ten-Feeds, GA4-Track­ing, Enhan­ced Con­ver­si­ons sowie der Con­sent Mode v2 den Erfolg. Gleich­zei­tig gewin­nen Themen wie ser­ver­sei­ti­ges Track­ing, First-Party-Daten, Mer­chant Center Next und KI-gestütz­te Gebots­stra­te­gien immer stär­ker an Bedeutung.

Dieser Leit­fa­den zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Google Shop­ping unter diesen moder­nen Rah­men­be­din­gun­gen sys­te­ma­tisch, pro­fi­ta­bel und ska­lier­bar auf­set­zen. Die Google-Ads-Platt­form bietet unzäh­li­ge Funk­tio­nen und Kam­pagn­en­ty­pen. Für viele Shops ist es daher schwie­rig zu ent­schei­den, welche Hebel wirk­lich ent­schei­dend sind und worauf man sich kon­zen­trie­ren sollte. Wir führen Sie gezielt durch die wich­tigs­ten Berei­che der Platt­form und zeigen Ihnen, welche Maß­nah­men den größ­ten Ein­fluss auf Umsatz und Ren­ta­bi­li­tät haben.
Wir schau­en uns an:

  1. Wie gelingt der Ein­stieg in Google Shopping?
  2. Welche Struk­tu­ren funk­tio­nie­ren langfristig?
  3. Und wie ska­liert man von 50 € Tages­bud­get auf 5.000 €, ohne die Pro­fi­ta­bi­li­tät zu verlieren?

Genau hier setzt dieser Leit­fa­den an – mit pra­xis­na­hen Stra­te­gien statt theo­re­ti­scher Modelle.

Das Fun­da­ment erfolg­rei­cher Google Ads im Jahr 2026

Google Ads sind nicht auto­ma­tisch für jedes eCom­mer­ce-Unter­neh­men geeig­net. Für nach­hal­ti­gen Erfolg müssen einige Grund­vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein: Ein kor­rekt ein­ge­rich­te­tes Track­ing-Setup mit Google Ana­ly­tics 4 und Con­sent Mode v2, ein opti­mier­ter Pro­dukt­da­ten-Feed im Mer­chant Center, sau­be­re Pro­dukt- und Mar­gen­struk­tu­ren sowie ein Min­dest­bud­get von etwa 30–50 € pro Tag gehö­ren heute zur Grundausstattung.

Wer diese Basis schafft, legt den ent­schei­den­den Grund­stein. Denn moder­ne Google-Ads-Sys­te­me sind daten­ge­trie­ben: Je besser Track­ing, Feed und Kam­pa­gnen­struk­tur auf­ein­an­der abge­stimmt sind, desto effi­zi­en­ter kann Google Ihr Budget in echten Umsatz verwandeln.

Budget: Wie viel muss man investieren?

Mit Tages­bud­gets ab ca. 30–50 € können erste Pro­dukt­grup­pen getes­tet, Daten gesam­melt und die Lern­pha­sen moder­ner Smart-Bid­ding-Stra­te­gien sinn­voll durch­lau­fen werden. Wer unter dieser Schwel­le bleibt, ris­kiert ver­zerr­te Daten und inef­fi­zi­en­te Aus­spie­lun­gen. Dann lieber sein lassen.

Selbst erfah­re­ne Google Ads-Profis müssen für jeden Shop indi­vi­du­el­le Struk­tu­ren testen und fein­jus­tie­ren. Erfolg ent­steht durch ite­ra­ti­ves Arbei­ten: Test­pha­se, Ana­ly­se, Opti­mie­rung und dann Ska­lie­rung. Man arbei­tet sich sozu­sa­gen Schritt-für-Schritt, Test-für-Test an erfolg­rei­che Google Wer­be­an­zei­gen mit hohem ROI heran.

Neben dem Tages­bud­get beein­flus­sen fol­gen­de Fak­to­ren, wie schnell und wirt­schaft­lich Sie Ergeb­nis­se sehen:

  • Pro­dukt­typ: Han­dels­wa­re vs. Nischenprodukt
  • Wett­be­werbs­dich­te: Wie viele Anbie­ter schal­ten auf ähn­li­che Pro­duk­te? Je stär­ker umkämpft Ihre Pro­dukt­ni­sche, desto prä­zi­ser müssen Feed, Preis, Bewer­tun­gen und Ange­bot opti­miert sein, um gegen­über Mit­be­wer­bern zu bestehen und sich von diesen schon in der Anzei­ge abzugrenzen.
  • Feed-Qua­li­tät: Struk­tu­rier­te, voll­stän­di­ge, Google-kon­for­me Daten
  • Con­ver­si­on-Zyklus: Schnell­ent­schei­der vs. lange ver­glei­chen­de Kunden
  • Deckungs­bei­trag / ROAS-Ziel: Lohnt sich die Marge nach Werbekosten?

Ein Start­bud­get von 1.000–1.500 €/Monat ist ideal, um struk­tu­rier­te Tests, Feed-Opti­mie­rung und erste Pro­dukt­seg­men­te sinn­voll zu bewer­ben. In stark umkämpf­ten Bran­chen kann auch ein höhe­res Ein­stiegs­bud­get sinn­voll sein. Wer dieses Level über­schrei­tet, kann mit Ska­lie­rung auf SKU-Ebene (wie in der 2‑Kam­pa­gnen-Stra­te­gie) erste echte ROI-Stei­ge­run­gen realisieren.

Klar, es geht auch für weni­ger. Aber je mehr Sie rein­ste­cken, desto besser und aus­führ­li­cher können Sie unter­schied­li­che Wer­be­an­zei­gen testen und desto schnel­ler sehen Sie letzt­end­lich einen posi­ti­ven ROI. Leider geben viele Shop­be­trei­ber auf, bevor sie diese kri­ti­sche Schwel­le über­schrit­ten haben, nicht zuletzt weil das Budget fehlt.

Ver­mei­den Sie es, mit einem gerin­gen Budget tau­sen­de Pro­duk­te gleich­zei­tig zu bewer­ben. Ein 5-€-Tagesbudget für 2.000 SKUs erzeugt keine sinn­vol­len Signa­le und ver­zerrt die Daten. Besser: Nur rele­van­te Pro­duk­te (z. B. Top­sel­ler, mar­gen­träch­tig, neue Sai­son­wa­re) aktiv bewer­ben. Moder­ne (Black-Box-) Kam­pa­gnen wie Per­for­mance Max benö­ti­gen aus­rei­chend Daten pro Pro­dukt­seg­ment, um sinn­voll zu lernen.

Vor­aus­set­zun­gen für den Shop für nach­hal­ti­gen Google Ads Erfolg

Zwei Shops mit glei­chem Budget, glei­chem Feed und ähn­li­chen Kam­pa­gnen können völlig unter­schied­li­che Ergeb­nis­se erzie­len, je nachdem:

  • wie gut ihre Pro­duk­te zur Such­in­ten­ti­on passen,
  • wie hoch ihre Marge ist und
  • wie ihre Web­site konvertiert.

Selbst schein­bar „unper­fek­te” Kam­pa­gnen können erfolg­reich sein, wenn sie ein star­kes Pro­dukt in einem pro­fi­ta­blen Markt bewerben.

Dabei gibt es zwei Haupt­fak­to­ren, die das Poten­ti­al von Google Ads für eCom­mer­ce beein­flus­sen können:

  • Wer sein Sor­ti­ment, seine Ziel­grup­pen und die Such­in­ten­tio­nen kennt, kann den Feed gezielt steu­ern – z. B. über Custom Labels, dyna­mi­sche Feed-Regeln oder KI-gestütz­te Feed-Opti­mie­rungs­tools. Das ver­bes­sert die Rele­vanz und senkt die Klickkosten.
  • Eine sta­bi­le Mar­ke­ting-Infra­struk­tur (inklu­si­ve E‑Mail-Erfas­sung, Waren­korb­ab­bruch-Mails, Begrü­ßungs­stre­cken und Wie­der­kauf-Trig­ger) ist wich­tig, um den durch Google Ads gene­rier­ten Traf­fic opti­mal zu nutzen. Ohne diese Grund­la­gen ver­pufft viel Potenzial.

Eine sta­bi­le Infra­struk­tur ist nicht nur für den Umsatz nach dem Klick ent­schei­dend, son­dern auch für die Per­for­mance Ihrer Google Ads selbst. Kon­ver­si­ons­ra­ten, Wie­der­kauf­si­gna­le und Nut­zer­ver­hal­ten flie­ßen direkt in Goo­gles Bewer­tung Ihrer Kam­pa­gnen ein.

Sys­te­me für Waren­korb­ab­bruch, E‑Mail- oder CRM-basier­te Wie­der­an­spra­che sind damit kein „Nice-to-have”, son­dern Teil der Optimierungsgrundlage.

Ohne ein klares Ver­ständ­nis dafür, wer Ihre Pro­duk­te kauft und warum, wird es schwer, erfolg­rei­che Google-Kam­pa­gnen auf­zu­set­zen. Feed­struk­tur, Gebots­lo­gik und Kam­pa­gnen­stra­te­gie müssen sich an Ziel­grup­pen­ver­hal­ten und ‑spra­che orientieren.

Diese Ele­men­te sind keine Kür, son­dern Pflicht: Ohne sau­be­re Infra­struk­tur wird jeder durch Ads gene­rier­te Klick teuer und ineffizient.

Kurz­check: Ist Ihr Shop bereit für Google Ads?

  • Funk­tio­nie­ren­des GA4- und Conversion-Tracking
  • Schnel­le Lade­zei­ten und mobil opti­mier­ter Checkout
  • Klare Ver­sand- und Zahlungsinformationen
  • Wett­be­werbs­fä­hi­ge Preise
  • Pro­dukt­be­wer­tun­gen vorhanden
  • E‑Mail- und CRM-Pro­zes­se eingerichtet

Google versus Meta Ads – oder: Pull trifft Push

Google Ads oder Meta Ads? Wel­ches ist die bes­se­re Alter­na­ti­ve für meinen Onlineshop?”

Ob Google oder Meta Ads: Ent­schei­dend ist nicht der Kanal, son­dern die Ziel­set­zung. Google Ads bedie­nen (vor allem) vor­han­de­ne Nach­fra­ge, Meta Ads erzeu­gen Nach­fra­ge. In der Praxis sind beide Kanäle keine Alter­na­ti­ven, son­dern erfül­len unter­schied­li­che Funk­tio­nen im glei­chen System.

Ergän­zend bietet Google mit You­Tube & Dis­co­very auch Reich­wei­ten- und Awa­re­ness-For­ma­te (“Demand Gen”). Der Unter­schied: Diese For­ma­te grei­fen auf bestehen­de Such‑, Kauf- und Intent-Signa­le zurück – und sind damit stär­ker in ein Per­for­mance-Öko­sys­tem ein­ge­bet­tet als klas­si­sche Push-Ads.

Einen aus­führ­li­chen Bei­trag zum Thema Google Ads oder Face­book Ads finden Sie hier.

Stra­te­gien für Erfolg mit Google Shop­ping Ads

Die Ein­rich­tung von Google Shop­ping unter­schei­det sich deut­lich von klas­si­schen Such­an­zei­gen. Wäh­rend Text­an­zei­gen auf Key­words basie­ren, nutzt Google bei Shop­ping Ihren Feed, Ihre Web­site und Ihre Gebote, um Anzei­gen dyna­misch aus­zu­spie­len. Mit Per­for­mance Max wurde dieser Pro­zess weiter auto­ma­ti­siert; gleich­zei­tig ist die Abhän­gig­keit von Feed-Qua­li­tät, Con­ver­si­on-Signa­len und Struk­tur deut­lich gestiegen.

Ähn­lich wie bei SEO ent­schei­den auch hier Struk­tur, Rele­vanz und Voll­stän­dig­keit der Pro­dukt­da­ten dar­über, wie sicht­bar ein Pro­dukt wird – und bei wel­chen Such­an­fra­gen es erscheint.

Der Erfolg mit Google Shop­ping lässt sich in der Regel auf vier Haupt­stra­te­gien zurückführen:

  1. Der rich­ti­ge Feed. Dies umfasst viele Berei­che, … ein­schließ­lich Ihrer Pro­dukt­da­ten, Pro­dukt­bil­der und des Prei­ses sowie zusätz­li­cher Struk­tur­merk­ma­le wie Custom Labels oder pro­dukt­spe­zi­fi­scher Segmentierung.
  2. Die effek­ti­ve Kam­pa­gnen­struk­tur. Die Über­le­gun­gen zur Struk­tu­rie­rung sind essen­ti­ell, denn die Struk­tur ent­schei­det nicht nur über die Aus­wert­bar­keit, son­dern dar­über, ob pro­fi­ta­ble Pro­duk­te gezielt ska­liert werden können, ohne inef­fi­zi­en­te Arti­kel mitzuziehen.
  3. Die pas­sen­den Gebote. Heute erfolgt das Bid­ding meist auto­ma­ti­siert, etwa über Ziel-ROAS oder Con­ver­si­on-Wert-Maxi­mie­rung. Den­noch beein­flus­sen Feed, Kam­pa­gnen­struk­tur und Seg­men­tie­rung maß­geb­lich, wie gut Goo­gles Algo­rith­men lernen können und nicht nur, wie viel Budget zur Ver­fü­gung steht.
  4. Über­wa­chung und Opti­mie­rung. Google Shop­ping bietet eine hohe Gra­nu­la­ri­tät bei der Per­for­mance-Mes­sung, bis auf SKU-Ebene. Diese Trans­pa­renz ermög­licht geziel­te Opti­mie­rung und Aus­schlüs­se ein­zel­ner Pro­duk­te mit schwa­cher Performance.

Im Fol­gen­den gehen wir auf diese vier Stra­te­gien zur Opti­mie­rung Ihres Google Shop­ping im Detail ein.

Opti­mie­rung Ihres Feeds

Viele Unter­neh­men opti­mie­ren zuerst Kam­pa­gnen und Gebote. Dabei beginnt nach­hal­ti­ger Erfolg bei Google Shop­ping mit einem struk­tu­rier­ten, hoch­wer­ti­gen Produktdaten-Feed.

Ihr Feed ist das Fun­da­ment all Ihrer Google Shop­ping Kam­pa­gnen. Wenn die Basis insta­bil ist – etwa durch feh­ler­haf­te Titel, feh­len­de GTINs oder unpas­sen­de Kate­go­rien – kann auch die beste Kam­pa­gnen­struk­tur nicht greifen.

Wenn der Feed schlecht gepflegt ist, ent­ste­hen fol­gen­de Probleme:

  • Gerin­ge Sicht­bar­keit bei rele­van­ten Suchanfragen
  • Fal­sche Pro­dukt­zu­ord­nun­gen (z. B. bei Farbe, Größe, Preis)
  • Ableh­nung durch das Mer­chant Center
  • Teure Klicks auf unat­trak­ti­ve oder unpas­sen­de Produkte

Bei­spiel: Wenn ein Pro­dukt­na­me nur „Adidas Jog­ging­an­zug” lautet, fehlen wich­ti­ge Attri­bu­te wie Größe, Farbe oder Modell. Dadurch ver­fehlt Google rele­van­te Such­an­fra­gen oder zeigt das Pro­dukt nur weit unten an, was zu höhe­ren Klick­prei­sen führt. In der Praxis betrifft das nicht nur Titel, son­dern auch feh­len­de Vari­an­ten-Logik, unkla­re Pro­dukt­ty­pen oder nicht genutz­te Zusatzattribute.

Je voll­stän­di­ger und struk­tu­rier­ter Ihr Feed, desto rele­van­ter stuft Google Ihre Pro­duk­te ein. Das führt zu mehr Sicht­bar­keit bei gerin­ge­ren Kosten.

Legen wir also los – wie genau opti­mie­ren Sie Ihren Google Shop­ping Pro­dukt­da­ten-Feed und welche Tools oder Stra­te­gien helfen dabei?

Spe­zi­fi­ka­tio­nen der Google Shop­ping Produktdaten

Google stellt eine umfang­rei­che Spe­zi­fi­ka­ti­on zur Ver­fü­gung, die beschreibt, welche Pro­dukt­da­ten in wel­chem Format not­wen­dig sind. Bei Pro­ble­men mit dem Feed liegt der Fehler oft genau hier. In der Praxis sind diese Spe­zi­fi­ka­tio­nen nicht nur for­ma­le Anfor­de­run­gen. Sie bestim­men maß­geb­lich, wie gut Google Ihre Pro­duk­te ein­ord­nen, ver­glei­chen und prio­ri­sie­ren kann. Für Mode­ar­ti­kel gelten bei­spiels­wei­se andere Anfor­de­run­gen (Größe, Geschlecht, Farbe, Alters­grup­pe) als für Elek­tro­nik­ar­ti­kel (GTIN, Marke, MPN).

Im Fol­gen­den betrach­ten wir die zen­tra­len Attri­bu­te eines Pro­dukt­da­ten-Feeds. Nicht jedes Detail ist in jeder Bran­che gleich wich­tig, doch je besser die Daten gepflegt sind, desto leich­ter fällt es Google, Ihre Pro­duk­te sicht­bar zu machen.

Pro­dukt-ID (id)

Die Pro­dukt-ID ist die ein­deu­ti­ge Ken­nung für jeden Arti­kel in Ihrem Shop. Sie kann der SKU oder der von Ihrer eCom­mer­ce-Platt­form gene­rier­ten ID ent­spre­chen. Wich­tig ist, dass jede ID im Feed ein­deu­tig ist.

Bei mehr­spra­chi­gen Shops kann die­sel­be Pro­dukt-ID für den­sel­ben Arti­kel in unter­schied­li­chen Sprach­feeds ver­wen­det werden.

Pro­dukt­ti­tel (title)

Der Pro­dukt­ti­tel ist eines der wich­tigs­ten Attri­bu­te im Feed. Google berück­sich­tigt vor allem die ersten 70–80 Zei­chen. Plat­zie­ren Sie daher die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zuerst: Marke, Pro­dukt­typ, zen­tra­le Merk­ma­le (z. B. Farbe, Größe, Mate­ri­al). Ver­mei­den Sie irrele­van­te Zusät­ze wie „kos­ten­lo­ser Ver­sand” oder „Son­der­an­ge­bot”.

Struk­tu­rier­te Titel helfen nicht nur beim Matching, son­dern auch dabei, die Ver­gleich­bar­keit mit Wett­be­wer­bern zu ver­bes­sern. Ein wich­ti­ger Faktor für Sicht­bar­keit und Klickpreis.

Pro­dukt­be­schrei­bung (descrip­ti­on)

In der Pro­dukt­be­schrei­bung soll­ten alle rele­van­ten Details ent­hal­ten sein, die Nutzer bei der Kauf­ent­schei­dung helfen:

  • Mate­ri­al
  • Anwen­dungs­be­rei­che
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät
  • Tech­ni­sche Daten
  • Vor­tei­le
  • Key­word-Opti­mie­rung hilft auch hier, da Google die Beschrei­bung für das Matching nutzt.

Diese Infor­ma­tio­nen helfen nicht nur Kunden, son­dern auch Google, die Pro­duk­te kor­rekt zu matchen. Gerade bei Per­for­mance Max gewinnt die Beschrei­bung zusätz­lich an Bedeu­tung, da sie in meh­re­ren Netz­wer­ken als Rele­vanz­si­gnal genutzt wird.

Die Pro­dukt­be­schrei­bung wird in den Such­ergeb­nis­sen meist nicht voll­stän­dig ange­zeigt, ist aber für das Matching ent­schei­dend. Nutzer sehen in der Regel nur einen kurzen Aus­schnitt. Daher soll­ten die wich­tigs­ten Argu­men­te am Anfang stehen.

Google erlaubt bis zu 5.000 Zei­chen pro Beschrei­bung. Sicht­bar sind aber meist nur 150–300 Zei­chen. For­mu­lie­ren Sie daher die wich­tigs­ten Ver­kaufs­ar­gu­men­te direkt zu Beginn und nutzen Sie die rest­li­che Länge für Key­words und Zusatzinformationen.

Pro­dukt­ka­te­go­rie (google_product_category)

Die Pro­dukt­ka­te­go­rie teilt Google logi­scher­wei­se mit, zu wel­cher Kate­go­rie Ihr Pro­dukt gehört. Die Google-Pro­dukt­ka­te­go­rie ist tech­nisch optio­nal – in der Praxis jedoch essen­zi­ell für gute Sicht­bar­keit. Ver­wen­den Sie so spe­zi­fi­sche Kate­go­rien wie möglich.

Bei­spiel:

All­ge­mein: Beklei­dung > Aktivbekleidung
Besser: Beklei­dung > Aktiv­be­klei­dung > Fahr­rad-Aktiv­be­klei­dung > Fahrradtrikots

Sie ver­kau­fen bei­spiels­wei­se ein Trikot für den Rad­sport. Geben Sie sich nicht mit der all­ge­mei­nen Kate­go­rie zufrieden:
Beklei­dung und Acces­soires > Beklei­dung > Aktivbekleidung

Seien Sie so spe­zi­fisch wie möglich:
Beklei­dung und Zube­hör > Beklei­dung > Aktiv­be­klei­dung > Fahr­rad-Aktiv­be­klei­dung > Fahrradtrikots

Eine prä­zi­se Kate­go­rie hilft Google zudem, Ihr Pro­dukt mit struk­tu­rier­ten Wett­be­werbs­an­ge­bo­ten zu ver­glei­chen. Ein zen­tra­ler Faktor für die Aus­spie­lung in umkämpf­ten Märkten.

Pro­dukt­typ (pro­duct-type)

Das Attri­but „Pro­dukt­typ” ist für Google nicht zwin­gend, aber stra­te­gisch äußerst wert­voll: Es ermög­licht Ihnen, eigene logi­sche Grup­pen zu defi­nie­ren und diese später gezielt in Kam­pa­gnen zu steu­ern oder aus­zu­wer­ten (z. B. nach Marge, Saison, Top­sel­ler, Abverkauf).

Pro­dukt­bild (image_link)

Das Haupt­pro­dukt­bild ist eines der wich­tigs­ten Con­ver­si­on-Signa­le. Ver­wen­den Sie hoch­wer­ti­ge, klare Fotos mit neu­tra­lem Hin­ter­grund. Ergän­zen­de Bilder (z. B. Detail­auf­nah­men, Life­style-Fotos) können Sie über additional_image_link einbinden.

Pro­dukt­bil­der beein­flus­sen nicht nur die Klick­ra­te, son­dern indi­rekt auch Ihre effek­ti­ven Klick­prei­se, da Google stär­ker auf Anzei­gen mit hoher Nut­zer­inter­ak­ti­on optimiert.

Pro­dukt­bil­der sind das Erste, was Benut­zern ins Auge fällt, wenn Ihre Anzei­ge gezeigt wird, und ent­schei­det oft über Klick oder Nicht-Klick. Stel­len Sie sicher, dass Sie diese 10 Tipps für Pro­dukt­fo­tos, die ein­fach mehr ver­kau­fen befolgen.

Pro­dukt­link (link)

Sie müssen einen direk­ten Link zur Pro­dukt­sei­te (nicht zu Ihrer Shop-Home­page) ange­ben, und diese muss den Teil “https://” (oder “http://”) ent­hal­ten. Wenn Sie eine spe­zi­el­le Seite für den mobi­len Ver­kehr haben, können Sie diesen Link über das “mobile_link”-Attribut angeben.

Pro­dukt­preis (product_price)

Der Pro­dukt­preis, inklu­si­ve Angabe der Wäh­rung, ist ein erfor­der­li­ches Attri­but für alle Pro­duk­te. Die kor­rek­te Steuer- und Wäh­rungs­lo­gik wird heute meist über das Mer­chant Center kon­fi­gu­riert. Den­noch müssen Feed und Shop-Preise exakt über­ein­stim­men, um Ableh­nun­gen oder teure Dis­ap­pr­ovals zu vermeiden.

Außer­dem müssen Sie die Mehr­wert­steu­er in Ihren Preis ein­be­zie­hen, außer Sie fassen die USA, Kanada oder Indien ins Auge.

Ver­kaufs­preis (sale_price)

Das Attri­but “sale-price” kom­mu­ni­ziert ein Son­der­an­ge­bot für ein Pro­dukt. Es ist ein optio­na­les Attri­but mit den glei­chen Anfor­de­run­gen wie beim Pro­dukt­preis. Sale-Preise können die Klick­ra­te deut­lich erhö­hen, soll­ten jedoch nur ein­ge­setzt werden, wenn sie auch wirt­schaft­lich trag­fä­hig sind, da sie die Ver­gleich­bar­keit erhöhen.

Ver­füg­bar­keit (avai­la­bi­li­ty)

Die Pro­dukt­ver­füg­bar­keit ist ein erfor­der­li­ches Attri­but für alle Pro­duk­te. Sie können dabei wählen zwischen

  • vor­rä­tig,
  • nicht vor­rä­tig oder
  • vor­be­stellt.

Beach­ten Sie dabei, dass die zur Vor­be­stel­lung ver­füg­ba­ren Arti­kel in Google Shop­ping ange­zeigt werden können.

Zustand (con­di­ti­on)

Der Pro­dukt­zu­stand ist ein erfor­der­li­ches Attri­but für alle Pro­duk­te. Optionen:

  • neu
  • gebraucht
  • über­holt
GTIN

Die Global Trade Item Number (GTIN) ist eine ein­deu­ti­ge Pro­dukt­ken­nung, besser bekannt als Strich- oder Bar­code. Je nach­dem, wo Sie sich befin­den oder woher Sie Ihre Pro­duk­te bezie­hen, ver­wen­den Sie unter­schied­li­che Systeme:

  • UPC: 12-stel­li­ge Nummer, die haupt­säch­lich in Nord­ame­ri­ka ver­wen­det wird.
  • EAN / UCC: 8‑, 13- oder 14-stel­li­ge Nummer, die haupt­säch­lich außer­halb Nord­ame­ri­kas ver­wen­det wird
  • JAN: 8- oder 13-stel­li­ge Nummer, die in Japan ver­wen­det wird
  • ISBN: ein­deu­ti­ge Ken­nung für Bücher

Wenn Sie meh­re­re Optio­nen haben, bei­spiels­wei­se einen UPC-Code oder eine EAN-Nummer, können Sie zwi­schen den beiden wählen. Wenn Sie ein Mul­ti­pack oder Bundle ver­kau­fen, ver­wen­den Sie den GTIN eines der Produkte.

Pro­duk­te mit gül­ti­ger GTIN werden von Google in der Regel besser mit ver­gleich­ba­ren Ange­bo­ten gematcht, was die Teil­nah­me an stark fre­quen­tier­ten Shop­ping-Auk­tio­nen erleichtert.

Manu­fac­tu­rer Part Number (MPN)

Die Her­stel­ler-Tei­le­num­mer wird vom Her­stel­ler des Pro­dukts ange­ge­ben und ist für Pro­duk­te erfor­der­lich, die keine gül­ti­ge GTIN-Nummer haben.

Marke (brand)

Der Mar­ken­na­me des Unter­neh­mens, das das Pro­dukt geschaf­fen hat. Geben Sie nicht Ihren eige­nen Geschäfts­na­men oder den Namen Ihres Händ­lers an. Wenn es sich um ein selbst erstell­tes Pro­dukt han­delt und Sie einen UPC- / EAN-Strich­code von einem Anbie­ter wie GS1 gekauft haben, fügen Sie hier Ihren Mar­ken­na­men hinzu.

Iden­ti­fi­ka­tor besteht (identifier_exists)

Dieses Attri­but gibt an, ob ein Pro­dukt­iden­ti­fi­ka­tor für dieses Pro­dukt exis­tiert. Hier erfah­ren Sie, wie Sie ihn ver­wen­den können:

  • Sie ver­kau­fen Arti­kel weiter, die eine GTIN / MPN und eine Marke haben: identifier_exists muss auf TRUE gesetzt werden.
  • Sie ver­kau­fen alte oder benut­zer­de­fi­nier­te Arti­kel: identifier_exists muss auf FALSE gesetzt werden (Google ver­langt dann keine GTIN, MPN-Nummer oder Marke für diese Pro­duk­te in Ihrem Datenfeed)
  • Wenn Sie keinen Wert ange­ben, setzt Google diesen auf TRUE.

Ver­su­chen Sie dabei nicht, clever zu sein und den identifier_exists auf FALSE zu setzen, nur um nicht alle Pro­dukt­ken­nun­gen nach­schla­gen oder ein­ge­ben zu müssen. Google braucht diese Infor­ma­tio­nen, um Sie mit den pas­sen­den Such­an­fra­gen zu verbinden.

Das Fehlen kor­rek­ter Iden­ti­fi­ka­to­ren redu­ziert nicht nur die Sicht­bar­keit, son­dern kann dazu führen, dass Ihre Pro­duk­te in weni­ger rele­van­ten Auk­tio­nen aus­ge­spielt werden, oft zu schlech­te­rer Performance.

Wenn Sie keine GTIN- oder MPN-Ken­nun­gen ver­wen­den, fragen Sie Ihre Lie­fe­ran­ten; diese soll­ten in der Lage sein, sie anzugeben.

Beson­de­re Produktmerkmale

Neben den meis­ten der oben genann­ten erfor­der­li­chen Attri­bu­te, gibt es einige Kate­go­rien oder Fälle für die Sie zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen in Ihren Daten-Feed ein­fü­gen müssen.

Diese Attri­bu­te sind nicht nur for­ma­le Pflicht­fel­der. Sie ent­schei­den maß­geb­lich dar­über, ob Google Vari­an­ten kor­rekt zusam­men­führt oder als getrenn­te Pro­duk­te behandelt.

Pro­dukt­grup­pen-ID (item_group_id)

Dieses Attri­but ist not­wen­dig, wenn Sie ein Pro­dukt ver­kau­fen, das in meh­re­ren Varia­tio­nen wie einer ande­ren Farbe oder Größe ange­bo­ten wird. Eine sau­be­re ite­m_­group_id-Struk­tur hilft Google, Vari­an­ten als zusam­men­ge­hö­rig zu erken­nen. Das ver­bes­sert nicht nur die Nut­zer­er­fah­rung, son­dern ver­hin­dert auch, dass Vari­an­ten gegen­ein­an­der in der Auk­ti­on konkurrieren.

Jedes der Pro­duk­te, die die­sel­be Pro­dukt­grup­pen-ID haben, muss ein Pro­duk­tat­tri­but auf­wei­sen, das sich unter­schei­det, beispielsweise:

  • Grüne Yoga Hose 32: item_group_id: yogahose12 – Farbe: grün – Größe: 32 – Alters­grup­pe: Erwachsene
  • Grüne Yoga Hose 34: item_group_id: yogahose12 – Farbe: grün – Größe: 34 – Alters­grup­pe: Erwachsene
  • Braune Yoga Hose 34: item_group_id: yogahose12 – Farbe: braun- Größe: 34 – Alters­grup­pe: Erwachsene
  • Blaues Yoga Hose 32: item_group_id: yogahose12 – Farbe: blau – Größe: 32 – Alters­grup­pe: Erwachsene

Im Fol­gen­den gehen wir auf jedes der Attri­bu­te ein, die in den Varia­tio­nen ver­wen­det werden.

Farbe (color)

Das Farb­at­tri­but ist für alle Klei­dungs­stü­cke erfor­der­lich und gibt die Farbe an. Der Wert, den Sie Google zur Ver­fü­gung stel­len, muss die tat­säch­lich ange­ge­be­ne Farbe sein: grün, braun, blau, etc.

Wenn Sie meh­re­re Farben haben, können Sie bis zu drei Farben ange­ben, indem Sie einen Schräg­strich zwi­schen die Farben setzen. Zum Bei­spiel: grün/braun/blau

Kon­sis­ten­te Farb­an­ga­ben helfen Google zudem, Vari­an­ten kor­rekt zusam­men­zu­füh­ren und redu­zie­ren Ableh­nun­gen bei Modefeeds.

Geschlecht (gender)

Das Geschlechts­at­tri­but gibt das Geschlecht an, für das das Pro­dukt bestimmt ist. Mög­li­che Werte sind männ­lich, weib­lich oder unisex.

Größe (size)

Dieses Attri­but gibt die Größe des Pro­dukts an. Es werden meh­re­re Werte unter­stützt, aber Sie müssen bei allen Vari­an­ten kon­sis­tent blei­ben. In unse­rem obigen Bei­spiel haben wir als Größen für die Yoga-Hose 28, 29, 30, 31, 32, etc. verwendet
Auch die Größen S, M, L, XL sind möglich.

Wenn das Pro­dukt zwei Grö­ßen­ab­mes­sun­gen ent­hält, wie bei­spiels­wei­se eine Jeans, können Sie diese durch einen Schräg­strich getrennt kom­bi­nie­ren: bei­spiels­wei­se 3234 für Tail­len- und Längenangaben.

Inkon­sis­ten­te Grö­ßen­an­ga­ben zwi­schen Vari­an­ten führen häufig zu Feed-Feh­lern oder feh­ler­haf­ter Vari­an­ten­zu­ord­nung. Achten Sie daher beson­ders auf ein­heit­li­che Formate.

Alters­grup­pe (age_group)

Das Attri­but Alters­grup­pe ist für alle Klei­dungs­stü­cke erfor­der­lich und gibt an, für welche Ziel­grup­pe das Pro­dukt bestimmt ist. Mög­li­che Werte sind:

  • Neu­ge­bo­re­nes: 0–3 Monate
  • Säug­ling: 3–12 Monate
  • Klein­kind: 1–5 Jahre
  • Kinder: 5–13 Jahre
  • Erwach­se­ne: 13 Jahre und älter

Diese Werte helfen dem System, Pro­duk­te mit Such­an­fra­gen wie “Son­nen­hut Baby 7 Monate” abzugleichen.
In den meis­ten Fällen werden Sie wahr­schein­lich “set age_group to adult” ver­wen­den. Beach­ten Sie, dass sich dies von dem Attri­but “adult” – Erwach­se­ner – unter­schei­det, das im nächs­ten Para­gra­phen erläu­tert wird.

Eine kor­rek­te Alters­grup­pen­zu­ord­nung ver­bes­sert die Rele­vanz bei sehr spe­zi­fi­schen Such­an­fra­gen und kann die Klick­qua­li­tät deut­lich erhöhen.

Adult

Das Attri­but “adult” ist erfor­der­lich, wenn die Pro­duk­te sexu­ell anre­gen­de oder ent­blöß­te Inhal­te ent­hal­ten. Wenn Ihr Pro­dukt dies nicht ent­hält, brau­chen Sie es nicht anzu­ge­ben, es ist stan­dard­mä­ßig auf “nein” gesetzt. Häufig ist dies mit einem Kon­troll­käst­chen im Backend Ihres Shops verknüpft.

Feed Dia­gno­se

Hier ein Bei­spiel dazu, wie die Feh­ler­mel­dun­gen für Ihren Google Shop­ping Feed aus­se­hen können:

Wich­tig: Die Fehler, die “Dis­ap­pro­ved” (rotes Aus­ru­fe­zei­chen) aus­lö­sen, müssen auf jeden Fall schnellst­mög­lich beho­ben werden, da die Ads für diese Pro­duk­te sonst nicht laufen. Die War­nun­gen (gelbes Aus­ru­fe­zei­chen) soll­ten Sie Stück für Stück abar­bei­ten, um die Qua­li­tät des Feeds zu steigern.

Und so sieht ein Feed aus, kurz nach­dem fast alle Pro­ble­me voll­stän­dig beho­ben wurden:

Im Ide­al­fall ist die rote Fläche kom­plett “weg­op­ti­miert” und Sie arbei­ten nach und nach daran, die gelbe Fläche (die hier bereits erle­digt ist) abzu­ar­bei­ten. Ziel ist, die ganze Fläche auf grün zu stellen.

Regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­rung des Daten-Feeds

Um Ihre Kam­pa­gnen zu ver­bes­sern, soll­ten Sie es sich zur Gewohn­heit machen, Ihren Feed jeder­zeit zu aktua­li­sie­ren, wenn sich Ihre Pro­dukt­prei­se, die Ver­füg­bar­keit oder die Lager­be­stän­de ändern. In moder­nen Setups erfolgt die Feed-Aktua­li­sie­rung idea­ler­wei­se auto­ma­ti­siert und in kurzen Inter­val­len, sodass Preis‑, Lager- und Ver­füg­bar­keits­än­de­run­gen nahezu in Echt­zeit an Google über­mit­telt werden.

Gerade bei sai­so­na­len Sor­ti­men­ten oder stark schwan­ken­den Lager­be­stän­den ist eine auto­ma­ti­sier­te Aktua­li­sie­rung ent­schei­dend. Wenn Sie bei­spiels­wei­se im letz­ten Monat 500 Pro­duk­te ver­kauft haben und jetzt nur noch 350 ver­kau­fen, müssen Sie Ihren Daten-Feed aktua­li­sie­ren. Andern­falls zahlen Sie für die Ver­mark­tung von 150 Pro­duk­ten, die Sie der­zeit gar nicht ver­kau­fen. Schlim­mer noch, sie erhal­ten eine “404”-Seite im Mer­chant Center und beein­träch­ti­gen damit die Qua­li­tät Ihres Feeds.

Ja, das ist Auf­wand – aber wenn Sie das meiste aus Ihrem Google Shop­ping Feed her­aus­ho­len wollen, kommen Sie um die regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­rung Ihres Feeds nicht herum. Außer natür­lich, es ändert sich nichts.

Im spä­te­ren Kapi­tel “Google Shop­ping Feed Plug­ins für eCom­mer­ce Plat­for­men” gehen wir auf ver­schie­de­ne Plug­ins ein, die solche Aktua­li­sie­run­gen auto­ma­tisch für Sie durch­füh­ren. Eines dieser Plug­ins, das wir gerne wei­ter­emp­feh­len, ist Woo­Commerce Pro­duct Feed. Woo­Commerce Pro­duct Feed gene­riert Pro­dukt­da­ten-Feeds, aktua­li­siert Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen in die Feed-Datei nach einem vor­ge­ge­be­nen Zeit­plan auto­ma­tisch und syn­chro­ni­siert Ihr Pro­dukt mit Google Shop­ping (und vielen ande­ren Shop­ping-Platt­for­men) über HTTP oder FTP.

Google Shop­ping Ads Richtlinien

Neben allen erfor­der­li­chen Pro­duk­tat­tri­bu­ten gibt es auch einige Meta-Anfor­de­run­gen, die Sie beach­ten müssen. Dies sind die von Google auf­er­leg­ten Shop­ping Ads Richt­li­ni­en. Ver­stö­ße gegen diese Richt­li­ni­en sind kein rein tech­ni­sches Pro­blem – sie können dazu führen, dass kom­plet­te Pro­dukt­ka­te­go­rien oder das gesam­te Mer­chant Center Konto gesperrt werden.

Diese Richt­li­ni­en umfas­sen vier Bereiche:

Daten-Feed Manage­ment Software

Die meis­ten eCom­mer­ce-Platt­for­men ermög­li­chen eine Inte­gra­ti­on mit dem Google Mer­chant Center. Und für einige Shops ist das alles, was Sie brau­chen. Doch ab einer gewis­sen Sor­ti­ments­grö­ße oder bei inter­na­tio­na­ler Expan­si­on wird Feed-Manage­ment-Soft­ware nicht mehr nur ein Kom­fort-Tool, son­dern ein zen­tra­ler Skalierungsfaktor.

Denn es gibt ein paar Funk­tio­nen, die den Umgang mit dem Daten-Feed wesent­lich erleich­tern, dar­un­ter vor allem:

  • Rich­ti­ger Umgang mit Produktvariationen
  • Die Fähig­keit, schnell viele Ände­run­gen vorzunehmen
  • Ver­wal­tung meh­re­rer Produktdaten-Feeds
  • Nut­zung von benut­zer­de­fi­nier­ten Etiketten
  • Ver­wen­dung von opti­mier­ten Feeds für Face­book-Wer­bung, etc.

Einige davon sind Must-Haves, andere werden Ihnen Zeit sparen. Es gibt eine Viel­zahl von Tools, die Ihnen dabei helfen.

Der Haupt­vor­teil dieser Sys­te­me kommt zum Tragen, wenn Sie meh­re­re Feeds ver­wal­ten. Das können Google Shop­pings Feeds für meh­re­re Länder oder ein Feed für Google und ein wei­te­rer für Idealo sein.

Dies sind die Haupt­an­bie­ter von Daten-Feed Manage­ment Software:

  • Data­Feed­Watch (bezahl­te Pläne ab 64 USD/Monat)
  • Chan­nable (bezahl­te Pläne ab 49 €/Monat)
  • Pro­duct­sup (Preise müssen direkt beim Anbie­ter ange­fragt werden)
  • GoDa­ta­Feed (bezahl­te Pläne ab 39 USD/Monat)
  • Sales & Orders (kos­ten­lo­se und bezahl­te Pläne ab 49 USD/Monat)
  • Fee­do­no­mics (Pläne basie­ren auf Anzahl SKUs)
  • Ver­sa­Feed (bezahl­te Pläne ab 1.495 USD/Monat) – nicht nur auf Pro­dukt-Feed fokus­siert, son­dern beinhal­tet kom­plet­tes Google Shop­ping Management

Sie sehen, die Preise zwi­schen den ver­schie­de­nen Tools vari­ie­ren stark. Tref­fen Sie keine Ent­schei­dung, die nur auf dem Preis basiert. Wenn Sie an einem dieser Tools inter­es­siert sind, melden Sie sich für einen Test an und erkun­den Sie, was die Soft­ware für Sie tun kann.

Die meis­ten davon bieten sogar eine kos­ten­lo­se Ein­rich­tung, mit der Sie Ihre Pro­dukt­da­ten-Feeds in kür­zes­ter Zeit kos­ten­los fer­tig­stel­len können.

Google Shop­ping Feed Plug­ins für eCom­mer­ce Platformen

Natür­lich bietet jedes Shop­sys­tem auch seine eige­nen spe­zi­el­len Plug­ins um Sie bei der Opti­mie­rung Ihrer Google Shop­ping Daten-Feeds zu unterstützen.

Woo­Commerce

Für Woo­Commerce gibt es eine Viel­zahl von Plug­ins, die Ihnen bei der Vor­be­rei­tung, Sor­tie­rung und dem Hoch­la­den Ihres Feeds helfen, darunter:

Und es gibt noch einige mehr. Wie bereits erwähnt, emp­feh­len wir für den Anfang gerne die kos­ten­lo­se Ver­si­on von CTX Feed – Woo­Commerce Pro­duct Feed Mana­ger, und die Pro-Ver­si­on für 119 USD/Jahr wenn Sie die Pro-Fea­tures benötigen.

Shop­i­fy

Auch für Shop­i­fy gibt es jede Menge Plug­ins zur Opti­mie­rung Ihres Google Shop­ping Feeds:

Hier emp­feh­len wir Google Shop­ping da es das haus­ei­ge­ne Shop­i­fy-Plugin für genau diese Funk­tio­nen ist.

Magen­to

Für Magen­to gibt es nicht ganz so viele Plug­ins wie für Woo­Commerce oder Shop­i­fy, aber auch hier werden Sie gut fündig, bei­spiels­wei­se mit:

Zusam­men­fas­sung – Google Shop­ping Feed Optimierung

Sie kennen jetzt:

  • die Spe­zi­fi­ka­tio­nen der Pro­dukt­da­ten, was es damit auf sich hat und wie Sie diese für den größ­ten Effekt ange­ben sollten;
  • alles über die Erstel­lung effek­ti­ver Produktbilder;
  • die Wich­tig­keit der regel­mä­ßi­gen Aktua­li­sie­rung Ihres Feeds bei Änderungen;
  • die Vor­ga­ben der Google Shop­ping Ads Richtlinien;
  • eine Liste platt­form-unab­hän­gi­ger Daten-Feed Manage­ment Systeme;
  • ver­schie­de­ne Daten-Feed Plug­ins für die meist­ge­nutz­ten eCom­mer­ce Platt­for­men in Deutschland.

Damit haben Sie die Grund­la­ge geschaf­fen, damit Google Ihre Pro­duk­te nicht nur anzei­gen kann, son­dern sie auch im Wett­be­werb kor­rekt ein­ord­net und effi­zi­ent aus­spie­len will.

Wenn Sie diese Tipps befol­gen, steht einem opti­ma­len Google Shop­ping Pro­dukt­da­ten-Feed sehr viel weni­ger im Weg. Der erste große Faktor um das Meiste aus Ihrem Google Shop­ping zu holen ist umgesetzt.

Aber das war noch nicht alles – wie bereits ange­kün­digt, lässt sich der Erfolg mit Google Shop­ping auf vier Haupt­ele­men­te zurück­füh­ren. Und die Opti­mie­rung Ihres Feeds war die Basis für die nächs­te Stra­te­gie: die Opti­mie­rung Ihrer Kam­pa­gnen und deren Aufbau.

Opti­mie­rung der Kampagnenstruktur

Die Ent­schei­dung dar­über, wie Sie Ihre Google Shop­ping Kam­pa­gnen am besten struk­tu­rie­ren, kann eine echte Her­aus­for­der­ung sein – ins­be­son­de­re wenn Sie Tau­sen­de von Pro­duk­ten in Ihrem Pro­dukt­da­ten-Feed haben.

Was ist das beste Vor­ge­hen? Fügen Sie in einer Kam­pa­gne alle Pro­duk­te zu einer Anzei­gen­grup­pe zusam­men? Ver­wen­den Sie Pro­dukt­grup­pen­auf­tei­lun­gen, um Ihre Pro­duk­te auf­zu­tei­len? Oder erstel­len Sie meh­re­re Kam­pa­gnen und meh­re­re Anzei­gen­grup­pen in jeder Kampagne?

Der Schlüs­sel zum Erfolg von Google Shop­ping liegt im Aufbau und der Umset­zung guter Kam­pa­gnen­struk­tu­ren – von Anfang an.

Eine gute Kam­pa­gnen­struk­tur hat einen erheb­li­chen Ein­fluss auf Leistung

Eine effek­ti­ve Kam­pa­gnen­struk­tur seg­men­tiert und prio­ri­siert Ihre Pro­duk­te. Um Ihr ROI-Poten­zi­al voll aus­zu­schöp­fen, kann es sinn­voll sein, Kam­pa­gnen nach Prio­ri­tät zu tren­nen (hoch/mittel/niedrig) oder alter­na­tiv nach klaren Busi­ness-Kri­te­ri­en wie Marge, Best­sel­ler-Status oder Saison.

Nehmen wir “MöbeLux”, einen fik­ti­ven Möbel­händ­ler, als Bei­spiel. Dessen Pro­duk­te der teuren Mar­ken­li­nie “DeLuxe” brin­gen die größte Marge ein, vor allem das popu­lä­re Sofa “Wolke”. Die unter Käu­fern belieb­tes­ten Pro­duk­te stam­men von der “Back to Col­lege” Mar­ken­rei­he, die funk­ti­ons­fä­hi­ge Möbel zum klei­nen Preis bietet. Hier sind die Margen je Pro­dukt nied­ri­ger, aber der Käu­fer­pool ist groß.

MöbeLux könnte fol­gen­de Seg­men­tie­rung seiner Google Shop­ping Kam­pa­gnen nach Marke vornehmen:

  • Hohe Prio: Pro­duk­te der Marke DeLuxe
  • Mitt­le­re Prio: Pro­duk­te der Marke Back to College
  • Nied­ri­ge Prio: Alle ande­ren Produkte

Eine Seg­men­tie­rung nach Pro­duk­ten wäre auch denkbar:

  • Hohe Prio: Pro­duk­te mit hoher Marge, wie das Sofa Wolke
  • Mitt­le­re Prio: Belieb­te, oft-gekauf­te Pro­duk­te, wie die der Reihe Back to College
  • Nied­ri­ge Prio: Alle ande­ren Produkte

Weiter unten gehen wir genau­er auf diese und wei­te­re Seg­men­tie­rungs­mög­lich­kei­ten ein.

Eine Seg­men­tie­rung und Prio­ri­sie­rung der Kam­pa­gne haben keinen direk­ten Ein­fluss auf Ihre Such­re­le­vanz; sie ermög­li­chen es Ihnen jedoch, mehr Res­sour­cen für bestimm­te Pro­duk­te oder Pro­dukt­ka­te­go­rien zu ver­wen­den. Durch selek­tiv erhöh­te Wer­be­aus­ga­ben werden Ihre meist­ver­kauf­ten Pro­duk­te von poten­ti­el­len Kunden häu­fi­ger gese­hen. Rich­tig ange­stellt, sehen Sie daher einen deut­li­chen Sprung in Ihrer Gesamtrendite.

In der Praxis ist die beste Seg­men­tie­rung meist die, die sich später am leich­tes­ten aus­wer­ten und ska­lie­ren lässt, idea­ler­wei­se ent­lang von Pro­fi­ta­bi­li­tät und Nachfrage.

Ver­las­sen Sie sich nicht auf die Stan­dard­kam­pa­gne “All Products”

Goo­gles Stan­dard­kam­pa­gne mit der Pro­dukt­grup­pe “All Pro­ducts” (alle Pro­duk­te) lie­fert keine opti­ma­len Ergeb­nis­se, da sie keine Metho­de zur Pro­dukt­seg­men­tie­rung bietet. Bei dieser Ein­stel­lung bezah­len Sie für Wer­be­an­zei­gen für Ihren gesam­ten Bestand und zahlen am Ende für nutz­lo­se Klicks.

Aus diesem Grund ist es sinn­vol­ler, eine Google Shop­ping Kam­pa­gne zu seg­men­tie­ren. Anstatt bei­spiels­wei­se Ihr gesam­tes Schuh-Ange­bot in eine Kam­pa­gne zu ste­cken, können Sie die Schuhe seg­men­tie­ren – und mehr für Ihre Best­sel­ler aus­ge­ben. Durch die Seg­men­tie­rung von Pro­duk­ten können Sie bei­spiels­wei­se mehr in die bei Kunden belieb­ten Pumps mit hoher Marge inves­tie­ren und weni­ger in Haus­schu­he mit nied­ri­ge­rer Marge.

Seg­men­tie­rung unter Ver­wen­dung der Standard-Produkt-Feed-Attribute

Im Kapi­tel “Opti­mie­rung des Pro­dukt­da­ten-Feeds” sind wir auf die unter­schied­li­chen Feed-Attri­bu­te ein­ge­gan­gen. Sie können Ihre Kam­pa­gnen auch sinn­voll nach eini­gen dieser Attri­bu­ten seg­men­tie­ren und Res­sour­cen ent­spre­chend Ihrer Stra­te­gie zuweisen.

Seg­men­tie­rung nach Produktkategorien

Eines der brei­te­ren Seg­men­te in Google Shop­ping ist die Pro­dukt­ka­te­go­rie. Für Geschäf­te, die keine Mar­ken­pro­duk­te ver­kau­fen oder sich nicht auf die Gra­nu­la­ri­täts­ebe­ne kon­zen­trie­ren möch­ten, ist dies eine effek­ti­ve Seg­men­tie­rungs­me­tho­de. Denn damit können Sie jede Kate­go­rie nach­ver­fol­gen, sowie Ihre Ange­bo­te und die Gesamt­aus­ga­ben für jede Pro­dukt­ka­te­go­rie anpassen.

Nehmen wir ein Online-Body­ca­re-Geschäft als Bei­spiel. Das könnte eine Reihe unter­schied­li­cher Pro­dukt­ka­te­go­rien anbie­ten, wie Body­lo­tion, Parfüm und Son­nen­creme. Wenn Sie für die hoch­prei­si­gen Par­füms in Ihren Shop­ping Kam­pa­gnen mehr Budget inves­tie­ren als in die güns­ti­ge­ren Body­lo­tions, ver­die­nen Sie mit jedem Ver­kauf eine grö­ße­re Marge.

Bei der Anwen­dung dieser Metho­de kann es not­wen­dig sein, bestimm­te Arti­kel bei der Erstel­lung Ihrer Pro­dukt­grup­pen aus­zu­schlie­ßen. Wenn Ihre Pro­dukt­grup­pe “Son­nen­creme” für Klein­kin­der ist, möch­ten Sie nicht, dass Ihre Son­nen­creme für Erwach­se­ne gezeigt wird.

Diese Metho­de eignet sich beson­ders für den Ein­stieg. Für Ska­lie­rung sind jedoch zusätz­li­che Kri­te­ri­en wie Marge oder Best­sel­ler-Status meist treffsicherer.

Seg­men­tie­rung nach Produktmarken

Viele eCom­mer­ce-Händ­ler begin­nen mit der Seg­men­tie­rung, indem sie Pro­duk­te in ihre Marken unter­tei­len. Dies ist eine ein­fa­che, aber sehr effek­ti­ve Metho­de der Seg­men­tie­rung. Eine Body­lo­tion von Lush zieht bei­spiels­wei­se andere Käufer an als eine von Balea.
Der Grund für die Beliebt­heit dieser Seg­men­tie­rungs­me­tho­de liegt darin, dass Sie einen höhe­ren Grad an Gra­nu­la­ri­tät errei­chen, ins­be­son­de­re wenn Ihre Marken unter­schied­li­che Margen auf­wei­sen oder unter­schied­lich stark nach­ge­fragt werden.

Durch die Ver­wen­dung dieser Seg­men­tie­rungs­stra­te­gie können Sie die Kon­ver­si­ons­ra­te nach Marke ver­fol­gen und dadurch Ihre Stra­te­gie weiter ver­fei­nern. Wenn eine Marke kon­stant gute Leis­tung erbringt, ist dies eine ein­fa­che Metho­de, um alle Pro­duk­te in dieser Mar­ken­ka­te­go­rie zu priorisieren.

Seg­men­tie­rung nach Produkt-ID

Wenn Sie Ihre Kam­pa­gne anhand der Pro­dukt-ID seg­men­tie­ren, können Sie Ihre Kam­pa­gnen auf ein­zel­ne, spe­zi­fi­sche Pro­duk­te aus­rich­ten. Sogar spe­zi­fi­sche Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­ma­le wie die Farbe können in die Stra­te­gie ein­be­zo­gen werden. Viele Wer­be­trei­ben­de tun dies für umsatz­star­ke Einzelprodukte.

Vor­sicht ist aller­dings gebo­ten. Wenn Sie dies für zu viele Pro­duk­te tun, kann es einen Berg an Daten erzeu­gen, die Sie nicht ver­fol­gen können. Wenn Ihr Online­shop Tau­sen­de von Arti­keln ver­kauft, ist es prak­tisch unmög­lich, jedes Pro­dukt auf diese Weise auf­zu­schlüs­seln. Diese Metho­de ist auch sehr schwie­rig aus­zu­füh­ren, wenn sich Ihr Bestand regel­mä­ßig verändert.

Die Seg­men­tie­rung nach Pro­dukt-ID funk­tio­niert daher am besten, wenn sie für eine begrenz­te Anzahl von Pro­duk­ten ver­wen­det wird, die kon­sis­tent ver­füg­bar sind – Ihre Best­sel­ler, zum Beispiel.

Seg­men­tie­rung kombinieren

Sie können die oben genann­ten Seg­men­tie­run­gen auch kom­bi­nie­ren, bei­spiels­wei­se nach Marke + Produktkategorie:

  • Lush
    • Son­nen­creme
    • Parfüm
  • Balea
    • Son­nen­creme
    • Parfüm

Oder umge­kehrt, nach Kate­go­rie + Marke:

  • Son­nen­creme
    • Balea
    • Lush
  • Parfüm
    • Balea
    • Lush

Unsere Emp­feh­lung: Seg­men­tie­ren Sie so, dass der Anteil der Marge am Umsatz inner­halb einer Gruppe ähn­lich ist – das ver­ein­facht die Verwaltung.

Grund­le­gen­de Struk­tu­ren von Google-Shopping-Kampagnen

Lassen Sie uns einige Stra­te­gie­op­tio­nen für Kam­pa­gnen kon­stru­ie­ren. Wir stel­len Ihnen vier häufig genutz­te „Einsteiger”-Strukturen vor, die als Grund­la­ge dienen können.

Hin­weis: Diese Struk­tu­ren bezie­hen sich primär auf klas­si­sche Shop­ping-Kam­pa­gnen. In Per­for­mance-Max-Setups werden ähn­li­che Prin­zi­pi­en über Seg­men­tie­rung, Asset-Grup­pen und Feed-Logik abgebildet.

  1. Eine Kam­pa­gne mit einer Anzei­gen­grup­pe: Die Vor­tei­le dieser ersten Stra­te­gie sind die ein­fa­che Ein­rich­tung und Über­wa­chung beim Ver­kauf eines ein­zel­nen Pro­dukt­typs. Dieser Ansatz ist auf lange Sicht jedoch sehr ein­schrän­kend, da Sie aus Tau­sen­den von Pro­duk­ten, die alle in einer Gruppe zusam­men­ge­fasst sind, schlecht abschnei­den­de Pro­duk­te iden­ti­fi­zie­ren und dann aus­schlie­ßen müssen. Außer­dem ist es schwie­rig zu erken­nen, welche Such­an­fra­gen den größ­ten Umsatz bringen.
  2. Eine Kam­pa­gne mit zahl­rei­chen Anzei­gen­grup­pen: Diese Struk­tur bietet den Vor­teil der ein­fa­che­ren Leis­tungs­ver­fol­gung je Pro­dukt­typ, sowie die Mög­lich­keit, nega­ti­ve Schlüs­sel­wör­ter für eine bes­se­re Ziel­grup­pen­an­spra­che zu ver­wen­den. Der Nach­teil dabei ist aller­dings, dass alle Anzei­gen­grup­pen aus dem­sel­ben Kam­pa­gnen-Budget-Pool geteilt werden müssen.
  3. Meh­re­re Kam­pa­gnen mit meh­re­ren Anzei­gen­grup­pen: Bei dieser Struk­tur ver­fügt jeder Pro­dukt­typ oder ‑gruppe über ein eige­nes Budget; die Leis­tungs­ver­fol­gung kann auf der Grund­la­ge dieser Auf­tei­lun­gen seg­men­tiert werden. Nach­tei­lig ist, dass der Auf­wand für die Ein­rich­tung, Über­wa­chung und Opti­mie­rung von Geschäf­ten mit vielen Pro­dukt­ty­pen wesent­lich höher ist.
  4. Drei Kam­pa­gnen, drei Prio­ri­tä­ten: Diese Kam­pa­gnen sind ein­fach zu erstel­len und ein­zu­rich­ten, und geben Ihnen viel mehr Kon­trol­le über Ihre Ange­bo­te und die Leis­tung. Wenn Sie meh­re­re Kam­pa­gnen ver­wal­ten und gleich­zei­tig meh­re­re Anzei­gen­grup­pen für meh­re­re Pro­duk­te erstel­len müssen, ist es aller­dings schwie­ri­ger, zu sehen wo schlech­te Leis­tung Ihr Budget schmälert.

Google Shop­ping Kam­pa­gnen­struk­tu­ren für Fortgeschrittene

Als Nächs­tes sehen wir uns Bei­spie­le von Kam­pa­gnen­struk­tur der Exper­ten an, um Ihre Kam­pa­gnen zu gra­nu­lie­ren und Sie vom Google Shop­ping Neu­ling aufs Exper­ten­le­vel zu heben.

Exper­ten-Stra­te­gie 1: Drei Kam­pa­gnen, drei Grup­pen – mit “Query Sculpting”

Um den für Google Shop­ping typi­schen Mangel an Key­word-Kon­trol­le zu behe­ben, ist diese Kam­pa­gnen­stra­te­gie eine Mög­lich­keit für Sie, Kam­pa­gnen nach Prio­ri­tät auf­zu­tei­len und dann Such­an­fra­ge­mus­ter zu ver­wen­den, um Kam­pa­gnen zu fördern.

In stark auto­ma­ti­sier­ten Setups (z. B. Per­for­mance Max) ist diese Form der Steue­rung nur ein­ge­schränkt mög­lich. Dort über­nimmt die Struk­tu­rie­rung des Feeds und der Kam­pa­gnen­lo­gik einen grö­ße­ren Teil der Kontrolle.

Sie können die Wir­kung Ihrer Anzei­gen nicht durch Key­words aus­lö­sen, da die Arti­kel der Such­an­fra­ge von Google zuge­ord­net werden. Aber: Sie können nega­ti­ve Key­words und Prio­ri­tä­ten ver­wen­den. Nutzen Sie nega­ti­ve Key­words auf Kam­pa­gnen­ebe­ne, um sicher­zu­stel­len, dass die Anzei­gen rele­vant sind und aus der rich­ti­gen Kam­pa­gne gezo­gen werden. Dieses Ver­wen­den von nega­ti­ven Schlüs­sel­wör­tern wird oft als “Query Sculp­ting” bezeichnet.

Durch das Hin­zu­fü­gen von nega­ti­ven Schlüs­sel­wör­tern zu bestimm­ten Kam­pa­gnen, können Sie ein­stel­len, wem Ihre Anzei­gen nicht ange­zeigt werden und haben somit mehr Kon­trol­le dar­über, wo sie ange­zeigt werden. Sie können aller­dings nicht ein­fach ein nega­ti­ves Schlüs­sel­wort hin­zu­fü­gen; statt­des­sen müssen Sie mit Ihren Such­be­griffs­be­rich­ten arbei­ten und eine Aus­wahl zu Ihren nega­ti­ven Schlüs­sel­wort­lis­ten hin­zu­fü­gen. Das bedeu­tet, Sie pfle­gen eine Liste für jede ein­zel­ne Kam­pa­gne. Das ist auf­wän­dig, funk­tio­niert aber dann gut, wenn Sie ein sta­bi­les Sor­ti­ment und klare Such­mus­ter haben.

Bei­spiels­wei­se würden Sie, wenn Sie sich auf Ihre Pro­duk­te von nur einer Marke kon­zen­trie­ren wollen, alle ande­ren Marken in die nega­ti­ve Schlüs­sel­wort­lis­te mit aufnehmen.

Ein hilf­rei­cher Ansatz von Google Shop­ping Exper­te Martin Rött­ger­ding, setzt drei Kam­pa­gnen zur Struk­tu­rie­rung des Kontos ein:

  • Pro­dukt-Kam­pa­gne
  • Marken-Kam­pa­gne
  • Andere Kam­pa­gne

Jede der Kam­pa­gnen bekommt eine Prio­ri­tät zuge­wie­sen (nied­rig, mittel, hoch) und die mittel- und hoch-prio­ri­sier­ten Kam­pa­gnen bekom­men pro­dukt­spe­zi­fi­sche nega­ti­ve Schlüs­sel­wör­ter zuge­ord­net. Um sicher­zu­stel­len, dass die rich­ti­ge Anzei­ge aus der Mar­ken­kam­pa­gne ange­zeigt wird, fügen Sie nega­ti­ve Schlüs­sel­wör­ter mit Mar­ken­na­men in der Kam­pa­gne mit der höchs­ten Prio­ri­tät hinzu.

Erfah­ren Sie alles über Query Sculp­ting in diesem Web­i­nar mit Exper­ten Martin Rött­ger­ding and Chris­to­pher Rogl.

Exper­ten-Stra­te­gie 2: Der Margen-Ansatz

Die nächs­te Art von Kam­pa­gnen­stra­te­gie ist die Auf­tei­lung Ihrer Kam­pa­gnen auf der Grund­la­ge der Gewinn­span­nen Ihrer Pro­duk­te. Dieser Ansatz ist beson­ders sinn­voll, wenn Ihr Sor­ti­ment große Unter­schie­de in Marge und Pro­fi­ta­bi­li­tät auf­weist, was in den meis­ten Shops der Fall ist.

Jede Kam­pa­gne umfasst hier­bei nur eine Pro­dukt­grup­pe. Nehmen wir an, Sie stel­len Body­ca­re-Pro­duk­te her und ver­kau­fen diese. Sie können Ihre Kam­pa­gnen in drei Grup­pen aufteilen:

  • Ohne Marke
  • Marke
  • Marke + Modellnummer

Dabei können Pro­duk­te nicht nur nach Such­an­fra­ge-Spe­zi­fi­tät, son­dern auch nach tat­säch­li­cher Pro­fi­ta­bi­li­tät grup­piert werden, wie etwa in Kam­pa­gnen für hohe, mitt­le­re und nied­ri­ge Marge. Sie könn­ten diesen Ansatz für jede der Kate­go­rien, die Sie ver­kau­fen, wiederholen:

Kam­pa­gnen­grup­pe 1

  • Kam­pa­gne 1: Body­lo­tion – Allgemein
  • Kam­pa­gne 2: Body­lo­tion – Marke/Typ
  • Kam­pa­gne 3: Body­lo­tion – Marke/Typ/SKU

Kam­pa­gnen­grup­pe 2

  • Kam­pa­gne 1: Sham­poo – Allgemein
  • Kam­pa­gne 2: Sham­poo – Marke/Typ
  • Kam­pa­gne 3: Sham­poo – Marke/Typ/SKU

Die Ein­gren­zung Ihrer Kam­pa­gnen auf bestimm­te Pro­dukt­ka­te­go­rien mit den höchs­ten Margen bedeu­tet mehr Kon­trol­le über Ihre Ange­bo­te, mehr Kauf­ab­sicht von Seiten der Suchen­den und damit höhere Konversionsmöglichkeiten.

Der Nach­teil ist, dass Online­händ­ler, die eine große Viel­falt an Pro­duk­ten haben, ein Kam­pa­gnen­set pro Pro­dukt­ka­te­go­rie erstel­len müssen. Das bedeu­tet viel Auf­wand und schränkt außer­dem Ihre Mög­lich­keit ein, Kam­pa­gnen auf einer bestimm­ten Pro­dukt-/SKU-Ebene durch Query Sculp­ting ein­zu­gren­zen. Genau hier helfen Custom Labels und auto­ma­ti­sier­te Feed-Tools, um Mar­gen­grup­pen effi­zi­ent statt manu­ell abzubilden.

Exper­ten-Stra­te­gie 3: Seg­men­tie­rung nach Geräten

Der Erfolg von Google Ads-Kam­pa­gnen kann auf ver­schie­de­nen Gerä­ten sehr unter­schied­lich aus­fal­len und die Ent­schei­dung, Kam­pa­gnen nach Desk­top, Tablet und Smart­phones zu tren­nen, war lange ein heiß umstrit­te­nes Thema unter PPC-Profis. Mit moder­nen Gebots­stra­te­gien hat die Bedeu­tung manu­el­ler Gerä­te­auf­tei­lung jedoch abge­nom­men. Da sie sich auf Metri­ken wie den durch­schnitt­li­chen Bestell­wert und die Kon­ver­si­ons­ra­te aus­wirkt, ist dies ein Bereich, in dem große Gewin­ne – aber auch Ver­lus­te – erzielt werden können. Eine aus­führ­li­che Dis­kus­si­on der Pro- und Contra-Punkte lesen Sie hier.

Die letzt­end­li­che Frage, ob Seg­men­tie­rung nach Gerä­ten Sinn macht oder nicht, kommt leider auf jeden Shop ein­zeln an. Daher lautet die Devise wie so oft: Testen, testen, testen.

Wenn Sie die Seg­men­tie­rung nach Gerä­ten testen wollen, fangen Sie am Besten mit Ihren leis­tungs­fä­higs­ten Google Ads Kam­pa­gnen an zu expe­ri­men­tie­ren. Der Grund dafür ist, dass

  1. selbst eine kleine pro­zen­tua­le Ände­rung der Gerä­te­kon­ver­sio­nen Ihrer Best­sel­ler eine erheb­li­che Umsatz­stei­ge­rung oder ‑ver­rin­ge­rung bedeu­ten, und
  2. Sie dadurch schnell fest­stel­len können ob Sie am rich­ti­gen Hebel ziehen oder nicht.

Seien Sie kon­sis­tent mit Ihren Tests und lassen Sie sich min­des­tens sechs Wochen Zeit, um ver­wert­ba­re Erkennt­nis­se zu gewinnen.
Denken Sie dabei daran, dass Geräte-Tar­ge­ting eine ganz­heit­li­che Her­an­ge­hens­wei­se erfor­dert. Wenn Sie Ihre Kam­pa­gnen ein­fach auf­tei­len ohne Fak­to­ren wie Ihre Landing Page-Expe­ri­ence und die Lade­zeit je Gerät zu unter­su­chen, ist ein Schei­tern vor­pro­gram­miert. Sie werden keine opti­ma­len Ergeb­nis­se erzie­len, wenn die End­be­nut­zer schlech­te Erfah­run­gen damit machen. Testen Sie daher die Lade­zei­ten Ihrer Web­site über alle Geräte hinweg und bieten Sie immer einen opti­ma­len Kauf­vor­gang an.
Letzt­end­lich sind die Anzei­gen auf einen Zweck aus­ge­rich­tet: Besu­cher auf die Web­site zu brin­gen und Kon­ver­sio­nen zu erzie­len. Stel­len Sie sicher, dass Sie sich bei dieser letz­ten und ent­schei­den­den Hürde nicht selbst blockieren.

Eine Seg­men­tie­rung nach Gerä­ten funk­tio­niert viel­leicht nicht für jede Kam­pa­gne oder in jedem Sektor. In Per­for­mance-Max-Kam­pa­gnen erfolgt die Gerä­te­op­ti­mie­rung heute weit­ge­hend auto­ma­ti­siert. Der grö­ße­re Hebel liegt daher meist in Feed-Qua­li­tät, Con­ver­si­on-Track­ing und Kam­pa­gnen­struk­tur statt in manu­el­len Device-Splits. Aber meis­tens lohnt es sich zumin­dest, es für den eige­nen Shop aus­zu­pro­bie­ren und her­aus­zu­fin­den. Denn eines ist gewiss: Leute nutzen ihre Smart­phones heut­zu­ta­ge mehr als ihre Zahn­bürs­te – und oft mehr als ihren Desk­top-PC. Das Expe­ri­men­tie­ren mit der Seg­men­tie­rung nach Gerä­ten ist daher sinn­voll und kann bei geziel­ter Opti­mie­rung zu wesent­li­chen Umsatz­stei­ge­run­gen führen.

Lesen Sie hier, wie Sie Kam­pa­gnen­struk­tu­ren nach Gerä­ten aufstellen.

Exper­ten-Stra­te­gie 4: Eins, zwei, drei, Check, Test­ing, Testing…

Google Shop­ping Exper­te Stefan Jova­no­vic von der Maven Media Group spricht uns aus der Seele:

Es gibt keine gol­de­ne Regel, wenn es um diese Struk­tu­ren geht, da alles davon abhängt, was das Ziel ist, was das Geschäft ver­kauft, wie viele Kate­go­rien es gibt, wie viele Pro­duk­te oder Marken das Geschäft ver­kauft, und und und. Sie alle zu testen ist der beste Ansatz, bis Sie die Struk­tur gefun­den haben, die im Hin­blick auf die Ren­di­te der Inves­ti­ti­on und das Gesamt­ziel am besten funktioniert.”

Mit ande­ren Worten: Ohne stän­di­ge Ana­ly­se und Opti­mie­rung, finden Sie nie heraus, welche Kam­pa­gnen­struk­tu­ren für Ihren Shop und Ihre Pro­duk­te am besten funk­tio­nie­ren und den meis­ten Umsatz ein­fah­ren. Dabei ver­la­gert sich die Opti­mie­rung heute zuneh­mend von manu­el­len Gebo­ten hin zu struk­tu­rel­len Ent­schei­dun­gen: Welche Pro­duk­te, welche Grup­pen, welche Signa­le und welche Bud­gets. Ja, das bedeu­tet viel Auf­wand – aber wenn Sie es durch­zie­hen, eben auch ein viel Gewinn.

Exper­ten­tipp von Stefan Jova­no­vic: Nutzen Sie den Google Ads Editor, mit dem Sie erst mit ver­schie­de­nen Struk­tu­ren expe­ri­men­tie­ren können um dann alles auf Google Ads hoch­zu­la­den – ein deut­lich schnel­le­rer Pro­zess als alles direkt in Google Ads anzu­pas­sen. Für grö­ße­re Setups können ergän­zend Tools wie Google Ads Scripts oder exter­ne Feed-Manage­ment-Sys­te­me helfen, Ände­run­gen noch schnel­ler umzusetzen.

Opti­mie­rung der Gebotsstrategien

Wenn Ihr Google-Shop­ping-Feed opti­miert ist und Ihre Kam­pa­gnen­struk­tur steht, können Sie sich zurück­leh­nen, genie­ßen und entspannen.

Oder auch nicht.

Jetzt ist der Punkt, an dem die Dinge so rich­tig inter­es­sant werden. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Denn Wer­be­bud­gets und Biet­stra­te­gien spie­len eine ebenso wich­ti­ge Rolle für den Erfolg Ihrer Google Shop­ping Kam­pa­gne wie Daten-Feed und Kam­pa­gnen­struk­tu­ren. Wenn Sie nicht von Anfang an eine durch­dach­te Biet­stra­te­gie ein­füh­ren, ver­schwen­den Sie Geld für Ihre Google Shopping-Anzeigen.

Heute erfolgt ein Groß­teil dieser Opti­mie­rung auto­ma­ti­siert über Smart Bid­ding und Per­for­mance Max. Den­noch bleibt die rich­ti­ge Stra­te­gie­aus­wahl entscheidend.

Es ist ein kniff­li­ger Balan­ce­akt; wenn Sie zu hoch bieten, ris­kie­ren Sie, dass das Geld unnö­ti­ger­wei­se den Bach run­ter­geht. Wenn Ihre Gebote hin­ge­gen kon­stant nied­rig sind, werden Sie keinen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Traf­fic erhal­ten. Die Lösung liegt in einem ein­fa­chen Kon­zept, das von den meis­ten Men­schen über­se­hen wird:

Einige Pro­duk­te bieten mehr Wert für Ihr Geschäft. Es macht keinen Sinn, das­sel­be Gebot für einen Best­sel­ler wie für einen Laden­hü­ter einzusetzen.

Das Pro­blem: Goo­gles Biet­ver­fah­ren ist undurch­sich­tig. Auch kampf­erprob­te Google Shop­ping Vete­ra­nen sind oft unsi­cher, wie Sie ihre Höchst­ge­bo­te fest­le­gen sollen. Sie müssen sich jedoch nicht auf Ver­mu­tun­gen und Bauch­ge­fühl verlassen.

Biet­stra­te­gie 1: Klicks maximieren

Klicks zu maxi­mie­ren ist eine auto­ma­ti­sche Biet­stra­te­gie, die auf Ihrem maxi­ma­len Tages­bud­get basiert. Google Ads ver­sucht dabei, anhand Ihres Tages­bud­gets mög­lichst viele Klicks zu erzielen.

Diese Biet­stra­te­gie macht vor allem am Anfang Ihrer Google Shop­ping Akti­vi­tä­ten Sinn, da Sie daraus Daten erhal­ten, anhand derer Sie lernen und opti­mie­ren können. Für moder­ne Shop­ping-Setups sollte diese Stra­te­gie aller­dings nur kurz­fris­tig und aus­schließ­lich zum Daten­sam­meln genutzt werden. Dau­er­haft emp­fiehlt sich ein Wech­sel auf con­ver­si­on- oder ROAS-basier­te Strategien.

Biet­stra­te­gie 2: Erwei­ter­ter Cost-per-Click (ECPC)

Mit Smart Bid­ding hat Google das Recht, Ihren Gebots­be­trag zu erhö­hen oder zu ver­rin­gern, abhän­gig von der Wahr­schein­lich­keit, was den Ver­kauf vor­an­treibt. Ziel ist, dass die Gebote dabei den Mit­tel­wert Ihrer CPC-Ein­stel­lun­gen bilden.

Wenn eine Suche zu stark umkämpft ist und die CPCs unver­schämt hoch sind, kann Google Ihr Gebot auf­grund der gerin­gen Chance auf Kon­ver­si­on auto­ma­tisch auf nied­ri­ge­re Kosten senken. Anders­her­um erkennt Google auch die Chance auf ein Schnäpp­chen durch eine Erhö­hung der Gebote.

ECPC spiel­te früher eine große Rolle, hat jedoch mit dem Auf­kom­men moder­ner Smart-Bid­ding-Stra­te­gien an Bedeu­tung ver­lo­ren und wird im Shop­ping-Bereich heute nur noch selten eingesetzt.

Biet­stra­te­gie 3: Kon­ver­sio­nen maximieren

Die Maxi­mie­rung von Kon­ver­sio­nen ist eine der ein­fachs­ten Biet­stra­te­gien, die Google Ads anbie­tet. Unter Ver­wen­dung des maxi­ma­len Tages­bud­gets, das Sie fest­le­gen, führt Google auto­ma­tisch Ihre Gebote für Sie aus, um Ihnen die meis­ten Kon­ver­sio­nen für Ihr Geld zu verschaffen.

Wenn Ihr Tages­bud­get bei­spiels­wei­se 50 Euro beträgt, gibt Google es sinn­voll aus, um die meis­ten Kon­ver­sio­nen zu erzie­len. Wenn eine ein­zel­ne Kon­ver­tie­rung bei­spiels­wei­se 50 Euro kostet, wird Google nicht für Sie bieten.

Als grober Richt­wert gelten wei­ter­hin etwa 30–50 Con­ver­si­ons pro Monat, damit der Algo­rith­mus stabil lernen kann.

Ver­ge­wis­sern Sie sich außer­dem, dass Sie Ihr Tages­bud­get auf ein ver­nünf­ti­ges Niveau fest­ge­legt haben, das Sie bereit sind, aus­zu­ge­ben. Über­prü­fen Sie am Ende einer Kam­pa­gne Ihre Kapi­tal­ren­di­te, um zu sehen, ob die Maxi­mie­rung der Kon­ver­sio­nen zu gewinn­brin­gen­den Ver­käu­fen führt.

Bei dieser Stra­te­gie müssen Sie außer Ihrem Tages­bud­get bei der Ein­rich­tung keine Details eingeben.

Diese Stra­te­gie eignet sich vor allem, wenn Sie noch kein klares ROAS-Ziel defi­nie­ren können oder viele Neu­kun­den gewin­nen möch­ten. Für Shops mit klaren Mar­gen­vor­ga­ben ist „Ziel-ROAS” meist die bes­se­re Wahl.

Biet­stra­te­gie 4: Ziel­ren­di­te für Wer­be­aus­ga­ben (ROAS)

Target Return on Ad Spend (ROAS) ist eine Biet­stra­te­gie, die gern Ver­wir­rung stif­tet weil sie etwas Mathe­ma­tik erfor­dert. Für die meis­ten Online­shops ist Ziel-ROAS heute die zen­tra­le Biet­stra­te­gie im Google Shop­ping, da sie Gebote direkt an der Wirt­schaft­lich­keit aus­rich­tet. Ja, Mathe – aber keine Sorge, so kom­pli­ziert ist es nicht.

Der Target-ROAS ist die Biet­stra­te­gie, bei der Google Ads Ihre Gebote auto­ma­tisch so fest­legt, dass die Kon­ver­si­ons­ra­te – auf Grund­la­ge der gewünsch­ten Ren­di­te aus Ihren Anzei­gen­aus­ga­ben – maxi­miert wird. Diese Zahl ist prozentbasiert.

Um Ihren Ziel­um­satz zu berech­nen, müssen Sie Ihre Ein­kaufs­kos­ten kennen – und damit Ihre Brut­to­mar­gen (Deckungs­bei­trag 1). Das bedeu­tet, unter­schied­li­che Pro­duk­te haben unter­schied­lich hohe Brut­to­mar­gen rela­tiv zum Umsatz.

Biet­stra­te­gie 5: Ziel­kos­ten pro Akqui­si­ti­on (Target-CPA)

Diese auto­ma­ti­sier­te Biet­stra­te­gie ver­wen­den Sie, wenn Sie Ihre Kon­ver­sio­nen zu einem defi­nier­ten Kosten-pro-Akqui­si­ti­on-Ziel opti­mie­ren möch­ten. Wenn die Stei­ge­rung der Kon­ver­sio­nen Ihr Haupt­ziel für die Kam­pa­gne ist, kon­zen­triert sich die Aus­wahl der Target-CPA Gebote auf den Ver­such, Benut­zer zu einem bestimm­ten Anschaf­fungs­preis zu konvertieren.

Machen Sie sich mit Google Ads erst gut ver­traut, bevor Sie mit manu­el­len Biet­stra­te­gien los­le­gen – jetzt befin­den Sie sich in der ersten Liga.

Bei dieser Metho­de legt Google Ads Ihre Gebote für jede Kam­pa­gne auf der Grund­la­ge Ihrer CPA (Kosten pro Anschaf­fung) fest. Wäh­rend einige Kon­ver­sio­nen mehr kosten, können andere weni­ger kosten, um sie aus­zu­glei­chen und an Ihre Akqui­si­ti­ons­kos­ten anzu­pas­sen. Die Stra­te­gie berück­sich­tigt dabei zahl­rei­che Signa­le in Echt­zeit, wie etwa Gerät, Stand­ort, Tages­zeit oder Nutzerverhalten.

Das Bieten auf den CPA kann kom­pli­ziert sein, wenn Sie nicht wissen, wie hoch Ihre Akqui­si­ti­ons­kos­ten sind.

Ihr CPA ist der Betrag, den Sie sich leis­ten können, um einen Kunden zu akquirieren.

Wenn Sie zum Bei­spiel ein Pro­dukt für 50 Euro ver­kau­fen, möch­ten Sie Ihr Target-CPA nicht auf 50 Euro fest­le­gen. Das wäre ein Minus­ge­schäft, da die Ein­kaufs­kos­ten, Kosten für Hand­ling und Ver­sand, sowie Gemein­kos­ten noch nicht darin berück­sich­tigt sind.

Die grund­le­gends­te Metho­de zur Berech­nung der Ziel-CPA lautet:

Durch­schnitt­li­cher Bestell­wert – (Pro­dukt­kos­ten + Gewünsch­ter Gewinn) = Target-CPA

Mit dieser Rech­nung erfah­ren Sie, wie viel Geld Sie in die Wer­bung für jeden Ver­kauf aus­ge­ben können, wäh­rend Sie auf dem gewünsch­ten Gewinn­ni­veau blei­ben. Für diese Biet­stra­te­gie wählen Sie unter “Bid­ding” in Google Ads “Target-CPA” aus und geben Ihren Wert ein, um loszulegen.

Biet­stra­te­gie 6: Manu­el­le CPC-Gebote

Manu­el­le CPC-Gebote spiel­ten früher eine große Rolle im Google Shop­ping. Heute werden sie in den meis­ten pro­fes­sio­nel­len Setups durch auto­ma­ti­sier­te Stra­te­gien wie Ziel-ROAS oder Con­ver­si­on-Wert-Maxi­mie­rung ersetzt. Denn manu­el­les CPC Bieten gibt Ihnen einer­seits mehr Kon­trol­le über Ihre Biet­stra­te­gie. Ande­rer­seits bedeu­tet es jedoch, dass Sie mehr Zeit für die Über­wa­chung der Kosten und die Anpas­sung der Stra­te­gie auf eigene Faust auf­wen­den müssen. Moder­ne Ska­lie­rung ent­steht weni­ger durch manu­el­le Gebots­ar­beit und mehr durch intel­li­gen­te Seg­men­tie­rung und Produktpriorisierung.

Beim manu­el­len CPC legen Sie selbst­stän­dig Gebote für ver­schie­de­ne Anzei­gen­grup­pen oder Plat­zie­run­gen fest. Wenn bestimm­te Kam­pa­gnen pro­fi­ta­bler sind als andere, können Sie die Bud­gets schnell anpas­sen, um Geld hin­zu­zu­fü­gen oder aus ande­ren Kam­pa­gnen zu entfernen.

Sie können auch die manu­el­le CPC-Aus­schrei­bung mit der ECPC-Aus­schrei­bung kom­bi­nie­ren. Auf diese Weise können Sie die Bud­gets manu­ell kon­trol­lie­ren, aber Google kann die Gebote auf der Grund­la­ge der Kon­ver­si­ons­wahr­schein­lich­keit anpassen.

Biet­stra­te­gie 7: Target Impres­si­on Share

Target Impres­si­on Share ist eine intel­li­gen­te Biet­stra­te­gie, die sich auf die Mar­ken­be­kannt­heit kon­zen­triert und Ihnen dabei hilft, so viele Men­schen wie mög­lich zu erreichen.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se die Impres­sio­nen für bestimm­te Such­be­grif­fe, wie “Desi­gner Sofa”, domi­nie­ren möch­ten, können Sie sicher­stel­len, dass Ihre Anzei­gen zu 100 Pro­zent auf den SERPs erschei­nen, indem Sie “100 Pro­zent” als Target Impres­si­on Share auswählen.

Target Impres­si­on Share ist groß­ar­tig, wenn Sie Mar­ken­be­wusst­sein auf­bau­en wollen – doch Vor­sicht: Die Kosten können sich schnell sum­mie­ren, wenn Sie 100 Pro­zent auf Ihre Ziele setzen. Das bedeu­tet näm­lich, dass Sie immer darauf bieten, Ihre Anzei­gen zu zeigen.

Achten Sie daher darauf, eine Höchst­gren­ze fest­zu­le­gen und Ihr Tages­bud­get für diese Art von Gebo­ten zu begrenzen.

Wich­tig: Diese Stra­te­gie wird vor allem in klas­si­schen Such­kam­pa­gnen ein­ge­setzt. Für Google Shop­ping ist sie in der Praxis nur selten sinn­voll, da dort Con­ver­si­on- und ROAS-Ziele deut­lich wich­ti­ger sind als reine Sichtbarkeit.

So wählen Sie die Ziele Ihrer Google-Anzeigenkampagne

Jetzt, da Sie die Beson­der­hei­ten der ein­zel­nen Biet­stra­te­gien von Google Ads kennen, fragen Sie sich bestimmt: Welche Gebots­op­ti­on ist die beste für mich?

Das hängt von Ihren Kam­pa­gnen­zie­len ab.

Lassen Sie uns ein paar gemein­sa­me Ziele für Google-Anzei­gen und die jewei­li­gen Top Biet­stra­te­gien auf­schlüs­seln, die Sie anwen­den können.

Ziel: Kon­ver­sio­nen

Wenn Ihr Ziel einer Google Ads-Kam­pa­gne die Stei­ge­rung Ihrer Kon­ver­sio­nen ist, soll­ten Sie die fol­gen­den, oben beschrie­be­nen Biet­stra­te­gien in Betracht ziehen:

  • Kon­ver­sio­nen maximieren
  • Target-CPA
  • Target-ROAS
  • Target Out­ran­king Share

Für Google Shop­ping sind ins­be­son­de­re Target-ROAS und Con­ver­si­on-Wert maxi­mie­ren die ent­schei­den­den Strategien.

Ziel: Web­site Traffic

Wenn Sie sich darauf kon­zen­trie­ren möch­ten, mehr Traf­fic auf Ihre Web­site zu lenken, stehen Ihnen hier die fol­gen­den pas­sen­den Biet­stra­te­gien zur Verfügung.

  • Klicks maxi­mie­ren
  • Target Search Page Location
  • Manu­el­le CPC-Gebote

Diese Stra­te­gien eignen sich vor allem für Such­kam­pa­gnen. Im Google Shop­ping soll­ten Traf­fic-Ziele nur kurz­fris­tig zum Daten­sam­meln ein­ge­setzt werden.

Ziel: Mar­ken­be­kannt­heit

Wäh­rend die Mar­ken­be­kannt­heit allein ein eher sel­te­nes Ziel beim Betrei­ben von Google Ads ist, gibt es einige groß­ar­ti­ge Biet­stra­te­gien, die für eine maxi­ma­le Mar­ken­bil­dung genutzt werden können.

  • Target Impres­si­on Share Bidding
  • Target Search Page Location
  • Target Out­ran­king Share

Im Google Shop­ping steht Mar­ken­be­kannt­heit selten im Vor­der­grund. Diese Ziele sind eher für Display‑, You­Tube- oder klas­si­sche Such­kam­pa­gnen relevant.

Best Prac­ti­ces für effek­ti­ve Opti­mie­rung der Bietstrategien

Um sicher­zu­stel­len, dass Sie auf dem rich­ti­gen Weg sind, folgen Sie diesen Best Practices:

  • Achten Sie immer darauf, eine Biet­stra­te­gie auf der Grund­la­ge Ihrer Kam­pa­gnen­zie­le anstatt ein­fach die Stan­dard­op­ti­on zu wählen.
  • Wenn es hart auf hart kommt, testen Sie einige Wochen lang ver­schie­de­ne Biet­stra­te­gien und beob­ach­ten Sie, wie sich die Leis­tung ändert.
  • Messen Sie Ihre wich­tigs­ten Leis­tungs­in­di­ka­to­ren wie Kon­ver­si­ons­ra­te, Kosten pro Kon­ver­si­on und mehr.
  • Blei­ben Sie bei der Stra­te­gie mit den bes­se­ren Ergebnissen.

Testen Sie nicht nur Gebots­stra­te­gien, son­dern auch Pro­dukt­seg­men­te, denn die beste Gebots­stra­te­gie kann schlech­te Pro­dukt­struk­tu­ren nicht ausgleichen.

Womit wir auch schon zum nächs­ten – und letz­ten – Punkt zur Opti­mie­rung Ihrer Google Shop­ping Anstren­gun­gen kommen.

Über­wa­chen und opti­mie­ren Ihrer Google Shop­ping Kampagnen

Wenn Sie sich jetzt denken, “hui, fertig, meine Google Shop­ping Kam­pa­gnen sind auf Exper­ten­le­vel opti­miert und laufen jetzt”, dann müssen wir Sie noch­mal ent­täu­schen. Denn nach­dem Sie Ihre Shop­ping Kam­pa­gnen mit all den vor­an­ge­gan­ge­nen Tipps und Maß­nah­men gestar­tet haben, fängt Ihre Reise mit Google Shop­ping erst so rich­tig an.

Sie wissen bestimmt schon, worauf wir hier hinaus wollen? Um den opti­ma­len Erfolg – also den größt­mög­li­chen Umsatz – mit Ihren Google Shop­ping Kam­pa­gnen ein­zu­fah­ren, müssen Sie lau­fend über­prü­fen, wie sie sich ver­hal­ten. Das Prin­zip “set it and forget it” reicht leider nicht, um lang­fris­tig das meiste aus Ihren Google Shop­ping Ads herauszuholen.

Sie können die Leis­tung Ihrer Kam­pa­gne an eini­gen weni­gen Schlüs­sel­po­si­tio­nen in Google Ads über­wa­chen:

  • Seite Pro­dukt­grup­pen
  • Seite Pro­duk­te
  • Auc­tion insights report
  • Bid simu­la­tors (im Smart-Bid­ding-Zeit­al­ter weni­ger relevant)

Zur Erin­ne­rung: Shop­ping Ads werden auf der Grund­la­ge Ihrer Pro­dukt­da­ten gene­riert, die Sie in Ihrem Mer­chant Center-Konto ein­ge­rich­tet haben. Sie können zwar Pro­dukt­grup­pen inner­halb Ihrer Kam­pa­gnen defi­nie­ren, aber die Leis­tung Ihrer Ads ist eng mit den Daten ver­knüpft, die Sie im Mer­chant Centre bereit­ge­stellt haben. Stel­len Sie also sicher, dass Ihre Pro­dukt­da­ten, wie unter Punkt 1 aus­führ­lich beschrie­ben, kor­rekt und aktu­ell sind.

Je länger Sie Ihre Google Shop­ping Kam­pa­gnen laufen lassen, desto mehr ver­wert­ba­re Daten bieten die Berich­te (Report­ing), die von der Leis­tung eines Kontos, einer Kam­pa­gne oder einer Anzei­gen­grup­pe alles messen können. Die Berich­te lie­fern Metri­ken wie “Gesam­te Anzahl Klicks”, “Klick­ra­te (CTR)” und “Gesamt­kon­ver­sio­nen (Käufe)”, um nur einige zu nennen. Die Ana­ly­se der Infor­ma­tio­nen hilft Ihnen bei der Anpas­sung und Ver­bes­se­rung Ihrer Kam­pa­gnen, um Ihre Ziele zu erreichen.

Heute werden diese Daten meist über Google Ads, Google Ana­ly­tics 4, Mer­chant Center und Looker Studio aus­ge­wer­tet. Für grö­ße­re Accounts steht zusätz­lich die Google Ads API zur Verfügung.

Erfah­ren Sie hier mit einem Klick mehr.

Wie viel kosten Google Ads?

Leider heißt es auch hier wieder einmal: es kommt darauf an. Kosten für Google Ads hängen von unter­schied­li­chen Varia­blen ab, näm­lich Bran­che, Kun­den­le­bens­zy­klus und aktu­el­len Trends (bei­spiels­wei­se auf­grund von COVID-19 oder sai­so­na­len Faktoren).
Eines der größ­ten Trug­schlüs­se über Google Ads ist, dass Mar­keter mit dem größ­ten Budget auch den größ­ten Ein­fluss haben. Im Google Shop­ping ist Struk­tur fast immer wich­ti­ger als Budget. Klar, ein großes Anzei­gen­bud­get scha­det nie, aber gegen einen schlecht bestück­ten Data Feed, unkla­re Kam­pa­gnen­struk­tu­ren oder feh­len­des Con­ver­si­on-Track­ing kann auch viel Geld nicht viel ausrichten.

Anders als bei klas­si­schen Such­an­zei­gen basiert Google Shop­ping nicht auf Key­words und Qua­li­ty Scores. Die Kosten pro Klick werden statt­des­sen vor allem durch fol­gen­de Fak­to­ren bestimmt:

  • Die Qua­li­tät und Voll­stän­dig­keit Ihres Produktdaten-Feeds
  • Die Rele­vanz des Pro­dukts zur Suchanfrage
  • His­to­ri­sche Per­for­mance- und Conversion-Daten
  • Wett­be­werb um ähn­li­che Produkte
  • Ihre gewähl­te Gebotsstrategie

Das bedeu­tet: Ein höhe­res Budget allein sorgt nicht für bes­se­re Ergeb­nis­se. Ent­schei­dend ist, wie gut Google Ihre Pro­duk­te ver­ste­hen, ein­ord­nen und pro­fi­ta­bel aus­spie­len kann. Wer seine pro­fi­ta­bels­ten Pro­duk­te sauber struk­tu­riert und prio­ri­siert, erzielt oft deut­lich bes­se­re Ergeb­nis­se. Selbst mit klei­ne­rem Budget.

Google Shop­ping Ads

Wenn Sie in der Google Such­ma­schi­ne einen Begriff ein­ge­ben, bei­spiels­wei­se „Kopf­hö­rer” oder „Dru­cker”, erschei­nen heut­zu­ta­ge an obers­ter Stelle nicht mehr nur Links zu rele­van­ten Web­sites über die gesuch­ten Begriffe.

Meist tau­chen statt­des­sen in der ersten Zeile oder gut sicht­bar auf der rech­ten Seite Wer­be­an­zei­gen mit Bild, kurzem Titel­text und Preis auf.

So wie hier:

Oder hier:

Das sind Shop­ping Ads, die von Online-Shops gekauft und per cost-per-click bezahlt werden.

Google Mer­chant Center versus Google Shop­ping Ads

Google Mer­chant Center und Google Shop­ping Ads sind die zwei Platt­for­men, die Google Shop­ping Kam­pa­gnen ermöglichen.

Im Google Mer­chant Center liegt Ihr Data Feed, also Ihre Daten­ein­spei­sung, sowie Ihre Daten zu Ver­sand und Umsatz­steu­er. Diese Daten werden für Google Shop­ping formatiert.

In Google Ads (ehe­mals Google AdWords) erstel­len Sie Ihre Google Shop­ping Kam­pa­gne. Hier steu­ern Sie Ihre Ange­bo­te, Bud­gets und Zielgruppen.

Keine Key­words in Google Shop­ping Ads

Anders als klas­si­sche Such­an­zei­gen basie­ren Google Shop­ping Anzei­gen nicht auf selbst gewähl­ten Key­words. Google ent­schei­det anhand Ihres Pro­dukt­da­ten Feeds, für welche Such­an­fra­gen ein Pro­dukt rele­vant ist.

Das bedeu­tet: Die Steue­rung erfolgt primär über Feed-Qua­li­tät, Kam­pa­gnen­struk­tur und Gebots­stra­te­gie – nicht über Key­word-Listen. Nega­ti­ve Key­words können wei­ter­hin ein­ge­setzt werden, spie­len jedoch eine deut­lich gerin­ge­re Rolle als in klas­si­schen Suchkampagnen.

Wei­te­re Google-Ads-Kanäle im eCom­mer­ce – und wie sie mit Google Shop­ping zusammenspielen

Google Shop­ping ist für die meis­ten Online­shops der wich­tigs­te und direk­tes­te Umsatz­trei­ber inner­halb von Google Ads. Wer Pro­duk­te ver­kauft, sollte fast immer zuerst hier star­ten: sau­be­rer Feed, klare Struk­tur, pro­fi­ta­bles Bidding.

Trotz­dem ist Google Shop­ping selten ein iso­lier­ter Kanal. Ein pro­fes­sio­nel­les eCom­mer­ce-Setup nutzt in der Regel meh­re­re Google-Ads-For­ma­te par­al­lel, und zwar so, dass sie sich gegen­sei­tig ergän­zen. Wäh­rend Shop­ping-Kam­pa­gnen vor allem bestehen­de Nach­fra­ge bedie­nen, helfen andere Kam­pagn­en­ty­pen dabei, neue Ziel­grup­pen zu errei­chen, Kauf­ent­schei­dun­gen zu unter­stüt­zen und Inter­es­sen­ten erneut anzusprechen.

Kurz gesagt:

  • Google Shop­ping bedient die kon­kre­te Kaufabsicht.
  • Such­an­zei­gen fangen mar­ken­be­zo­ge­ne und hoch­spe­zi­fi­sche Anfra­gen ab.
  • Dis­play- und Demand-Gen-Kam­pa­gnen schaf­fen Auf­merk­sam­keit und Reichweite.
  • Remar­ke­ting holt Besu­cher zurück, die noch nicht gekauft haben.
  • Per­for­mance Max ver­bin­det all diese Kanäle zuneh­mend in einem gemein­sa­men Kampagnentyp.

Die fol­gen­den Abschnit­te geben einen kom­pak­ten Über­blick über diese ergän­zen­den Google-Ads-Kanäle – immer mit Blick darauf, wie sie sinn­voll mit Google Shop­ping zusam­men­spie­len und welche Rolle sie im eCom­mer­ce-Mar­ke­ting­mix übernehmen.

Search Ads – Die ideale Ergän­zung zu Google Shopping

Such­an­zei­gen (Search Ads) sind die klas­si­schen text­ba­sier­ten Google-Anzei­gen, die ober­halb oder unter­halb der orga­ni­schen Such­ergeb­nis­se erschei­nen. Anders als Google Shop­ping basie­ren sie auf gezielt aus­ge­wähl­ten Key­words und nicht auf Pro­dukt­da­ten aus einem Feed.

Für Online­shops sind Search Ads vor allem in drei Situa­tio­nen sinnvoll:

  1. Für mar­ken­be­zo­ge­ne Suchanfragen
    Nutzer, die gezielt nach Ihrem Shop­na­men oder Ihrer Marke suchen, kli­cken oft lieber auf eine klare Text­an­zei­ge als auf ein ein­zel­nes Pro­dukt. Mit Brand-Kam­pa­gnen sichern Sie sich hier maxi­ma­le Sicht­bar­keit. Auch gegen­über Mitbewerbern.
  2. Für sehr spe­zi­fi­sche oder bera­tungs­in­ten­si­ve Anfragen
    Bei Such­an­fra­gen wie „beste Kaf­fee­ma­schi­ne für klei­nes Büro” oder „Unter­schied Blue­tooth 5.0 vs 5.3″ funk­tio­nie­ren klas­si­sche Text­an­zei­gen oft besser als Shop­ping Ads, weil hier Infor­ma­ti­ons­be­darf statt direk­ter Kauf­ab­sicht besteht.
  3. Zur Abde­ckung von Lücken im Shopping-Bereich
    Nicht jedes Pro­dukt lässt sich opti­mal über Google Shop­ping aus­spie­len – etwa Dienst­leis­tun­gen, Ersatz­tei­le ohne GTIN oder Pro­duk­te mit kom­ple­xen Vari­an­ten. Search Ads können diese Lücken gezielt schließen.

Respon­si­ve Search Ads – Moder­ner Standard

Heute werden Such­kam­pa­gnen fast aus­schließ­lich mit Respon­si­ve Search Ads betrie­ben. Dabei hin­ter­le­gen Sie meh­re­re Über­schrif­ten und Beschrei­bungs­tex­te, aus denen Google auto­ma­tisch die leis­tungs­stärks­ten Kom­bi­na­tio­nen zusammenstellt.

So testet Google kon­ti­nu­ier­lich ver­schie­de­ne Vari­an­ten und spielt jene Ver­sio­nen aus, die am besten zur jewei­li­gen Such­an­fra­ge passen. Im Ver­gleich zu frü­he­ren sta­ti­schen Anzei­gen­for­ma­ten sorgt das für mehr Rele­vanz und oft höhere Klickraten.

So spie­len Search Ads und Google Shop­ping zusammen

Im eCom­mer­ce sind Search Ads selten ein Ersatz für Google Shop­ping, son­dern viel­mehr eine stra­te­gi­sche Ergänzung:

  • Shop­ping deckt trans­ak­tio­na­le, pro­dukt­be­zo­ge­ne Suchen ab
  • Search Ads sichern Mar­ken­an­fra­gen und erklä­rungs­be­dürf­ti­ge Themen
  • Beide Kanäle gemein­sam erhö­hen die Prä­senz ent­lang der gesam­ten Cus­to­mer Journey

Die beste Per­for­mance ent­steht häufig dann, wenn Shop­ping-Kam­pa­gnen den Groß­teil des Umsat­zes lie­fern und Search Ads gezielt dort ein­ge­setzt werden, wo Shop­ping an seine Gren­zen stößt.

Dis­play Ads – Reich­wei­te statt direk­te Kaufabsicht

Dis­play Ads sind Bild‑, Text- oder Video­an­zei­gen, die im Google Dis­play­netz­werk aus­ge­spielt werden. Dieses Netz­werk umfasst unter anderem:

  • You­Tube
  • Gmail
  • Mil­lio­nen von Web­sites und Apps, die über Google AdSen­se Anzei­gen einbinden

Anders als bei Google Shop­ping oder Search Ads rich­ten sich Dis­play-Kam­pa­gnen nicht an Nutzer mit einer kon­kre­ten Such­an­fra­ge. Sie funk­tio­nie­ren nach dem Push-Prin­zip: Anzei­gen werden Per­so­nen gezeigt, die poten­zi­ell zur Ziel­grup­pe passen – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach einem Pro­dukt suchen.

Wann sind Dis­play Ads im eCom­mer­ce sinnvoll?

Für Online­shops eignen sich Dis­play-Kam­pa­gnen vor allem in fol­gen­den Situationen:

  • Aufbau von Reich­wei­te und Markenbekanntheit
    Neue Pro­duk­te oder Marken können gezielt bei rele­van­ten Ziel­grup­pen bekannt gemacht werden.
  • Unter­stüt­zung des Kaufprozesses
    Dis­play Ads erin­nern Nutzer an ein Thema oder Pro­dukt, noch bevor eine kon­kre­te Kauf­ab­sicht entsteht.
  • Ergän­zung zu Google Shopping
    Wäh­rend Shop­ping-Kam­pa­gnen bestehen­de Nach­fra­ge abfan­gen, können Dis­play Ads helfen, neue Nach­fra­ge zu erzeugen.

Moder­ne Alter­na­ti­ven zu klas­si­schen Display-Kampagnen

In den letz­ten Jahren haben sich neben klas­si­schen Dis­play Ads neue For­ma­te eta­bliert, die für eCom­mer­ce oft noch besser geeig­net sind:

  • Demand Gen Kam­pa­gnen für visu­el­le, reich­wei­ten­star­ke Ansprache
  • Per­for­mance Max Kam­pa­gnen, die Dis­play, You­Tube, Gmail und Shop­ping intel­li­gent kombinieren
  • You­Tube-basier­te For­ma­te mit Produktbezug

Gerade Per­for­mance Max über­nimmt heute viele Funk­tio­nen, für die früher eigen­stän­di­ge Dis­play-Kam­pa­gnen not­wen­dig waren.

Rea­lis­ti­sche Erwartungen

Dis­play Ads erzie­len in der Regel nied­ri­ge­re direk­te Con­ver­si­on-Raten als Shop­ping- oder Search-Kam­pa­gnen. Ihr Wert liegt vor allem darin, zusätz­li­che Touch­points ent­lang der Cus­to­mer Jour­ney zu schaf­fen. Rich­tig ein­ge­setzt, können sie so die Gesamt­per­for­mance von Google Shop­ping deut­lich unterstützen.

Remar­ke­ting Ads – Besu­cher zurück­ho­len und Umsät­ze steigern

Remar­ke­ting Ads sind Anzei­gen, die gezielt an Per­so­nen aus­ge­spielt werden, die bereits mit Ihrem Shop in Kon­takt waren, zum Bei­spiel durch einen Web­site-Besuch oder das Anse­hen bestimm­ter Pro­duk­te. Im Gegen­satz zu klas­si­schen Dis­play-Kam­pa­gnen rich­ten sie sich also nicht an neue Nutzer, son­dern an bereits inter­es­sier­te Besucher.

Im eCom­mer­ce gehö­ren Remar­ke­ting-Kam­pa­gnen zu den effek­tivs­ten Wer­be­for­ma­ten, weil sie Nutzer genau dort abho­len, wo diese im Kauf­pro­zess stehen.

Sta­ti­sches vs. dyna­mi­sches Remarketing

Grund­sätz­lich unter­schei­det man zwei Arten von Remarketing:
Sta­ti­sches Remarketing
Hier sehen alle Besu­cher die­sel­be oder eine ähn­li­che Anzei­ge – etwa eine all­ge­mei­ne Wer­be­bot­schaft für Ihren Shop oder eine bestimm­te Kate­go­rie. Diese Form eignet sich vor allem für:

  • All­ge­mei­ne Markenbotschaften
  • Aktio­nen und Rabatte
  • Erin­ne­rung an den Shop insgesamt

Dyna­mi­sches Remarketing
Beim dyna­mi­schen Remar­ke­ting werden den Nut­zern genau jene Pro­duk­te ange­zeigt, die sie zuvor in Ihrem Shop ange­se­hen haben. Die Anzei­gen werden auto­ma­tisch auf Basis Ihres Pro­dukt­da­ten-Feeds erstellt.
Diese Form ist im eCom­mer­ce beson­ders wir­kungs­voll, weil sie hoch­gra­dig per­so­na­li­siert ist und den Nutzer direkt an kon­kre­te Pro­duk­te erinnert.

Remar­ke­ting im Zusam­men­spiel mit Google Shopping

Remar­ke­ting ver­stärkt die Wir­kung Ihrer Shop­ping-Kam­pa­gnen erheblich:

  • Nutzer kli­cken auf eine Shop­ping-Anzei­ge, kaufen aber nicht sofort
  • Über Remar­ke­ting werden sie später erneut angesprochen
  • Die Wahr­schein­lich­keit eines spä­te­ren Kaufs steigt deutlich

Gerade in Kom­bi­na­ti­on mit Google Shop­ping sorgt Remar­ke­ting dafür, dass teure Erst­klicks nicht ver­lo­ren gehen.

Moder­ne Umset­zung: Weni­ger Coo­kies, mehr First-Party-Daten

Früher basier­te Remar­ke­ting fast aus­schließ­lich auf klas­si­schen Track­ing-Coo­kies. Heute setzt Google zuneh­mend auf moder­ne­re Metho­den wie:

  • Ziel­grup­pen aus Google Ana­ly­tics 4
  • Ser­ver­sei­ti­ges Tracking
  • First-Party-Daten und Enhan­ced Conversions
  • Auto­ma­ti­sche Ziel­grup­pen in Performance-Max-Kampagnen

Viele Remar­ke­ting-Funk­tio­nen laufen inzwi­schen direkt über Per­for­mance Max, ohne dass eigene Dis­play-Remar­ke­ting-Kam­pa­gnen manu­ell auf­ge­baut werden müssen.

Best Prac­ti­ces für eCommerce-Remarketing

  • Sepa­ra­te Ziel­grup­pen für Waren­korb­ab­bre­cher und Pro­dukt­an­sich­ten erstellen
  • Dyna­mi­sches Remar­ke­ting bevor­zu­gen, wenn ein Pro­dukt-Feed vor­han­den ist
  • Fre­quenz und Lauf­zeit sinn­voll begrenzen
  • Remar­ke­ting immer als Ergän­zung zu Google Shop­ping ein­set­zen – nicht als Ersatz

Rich­tig ein­ge­setzt ist Remar­ke­ting einer der zuver­läs­sigs­ten Hebel, um aus bestehen­dem Traf­fic mehr Umsatz zu machen.

Mehr Deckungs­bei­trag mit Google Ads

Google Ads – und ins­be­son­de­re Google Shop­ping – sind kein „set it and forget it”-System. Erfolg­rei­che Kam­pa­gnen ent­ste­hen durch kon­ti­nu­ier­li­che Ana­ly­se, Opti­mie­rung und stra­te­gi­sche Weiterentwicklung.
Wenn Sie aus Ihren Google-Ads-Akti­vi­tä­ten lang­fris­tig mehr Umsatz her­aus­ho­len möch­ten, behal­ten Sie vor allem diese Punkte im Blick:

  • Ein sau­be­rer Pro­dukt­da­ten-Feed ist die Grund­la­ge von allem.
    Ohne kor­rek­te Titel, Kate­go­rien, Bilder und Attri­bu­te kann selbst das größte Budget keine guten Ergeb­nis­se lie­fern. Opti­mie­ren Sie Ihren Feed daher regel­mä­ßig und mit höchs­ter Priorität.
  • Struk­tur schlägt Budget.
    Durch­dach­te Kam­pa­gnen- und Pro­dukt­struk­tu­ren ent­schei­den dar­über, wie effi­zi­ent Google mit Ihrem Wer­be­bud­get arbei­ten kann. Seg­men­tie­ren Sie sinn­voll und prio­ri­sie­ren Sie pro­fi­ta­ble Produkte.
  • Daten vor Intuition.
    Ver­las­sen Sie sich nicht auf Bauch­ge­fühl. Tref­fen Sie Ent­schei­dun­gen auf Basis von Con­ver­si­on-Daten, ROAS, Deckungs­bei­trä­gen und realer Performance.
  • Smart Bid­ding braucht Zeit und Qualität.
    Auto­ma­ti­sier­te Gebots­stra­te­gien funk­tio­nie­ren umso besser, je mehr sau­be­re Daten zur Ver­fü­gung stehen. Sorgen Sie für kor­rek­tes Track­ing und geben Sie den Algo­rith­men aus­rei­chend Lernzeit.
  • Testen Sie sys­te­ma­tisch statt zufällig.
    Pro­bie­ren Sie unter­schied­li­che Kam­pa­gnen­struk­tu­ren, Ziel-ROAS-Werte oder Seg­men­tie­run­gen aus. Aber immer mit klaren Hypo­the­sen und mess­ba­ren Zielen.
  • Denken Sie ganzheitlich.
    Google Shop­ping lie­fert die Basis. Search Ads, Remar­ke­ting und wei­te­re Kanäle unter­stüt­zen den Kauf­pro­zess und erhö­hen die Gesamtef­fi­zi­enz Ihrer Kampagnen.

Wer diese Prin­zi­pi­en beher­zigt, schafft die Grund­la­ge für nach­hal­ti­ges Wachs­tum mit Google Ads – unab­hän­gig von Bran­che, Sor­ti­ment oder Budget.

Und jetzt sind Sie dran: Opti­mie­ren, testen, ska­lie­ren und Schritt für Schritt mehr aus Ihrem Online-Shop her­aus­ho­len. Viel Erfolg!