Alles über pro­fi­ta­bles Con­tent Mar­ke­ting für eCom­mer­ce – Der kom­plet­te Leit­fa­den

Con­tent ist König”, heißt es so schön. Zu Recht. Denn guter Con­tent lockt Kunden direkt auf Ihre Web­site und ver­kauft Ihre Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen nicht nur einmal, son­dern poten­ti­ell hun­dert oder gar tau­send Mal.

Guter Con­tent ist Ihr bester Ver­trieb­ler. Doch was genau ist “guter” Con­tent? Und wie holen Sie das meiste aus ihm heraus?

Ein Hin­weis vor­ne­weg: Con­tent Mar­ke­ting braucht Zeit bis es Früch­te trägt. Viele eCom­mer­ce-Shop­be­trei­ber ver­öf­fent­li­chen voller Hoff­nung und Vor­freu­de drei Arti­kel auf ihrem Blog – und geben dann auf weil sich nichts tut. Aber das ist viel zu früh das Hand­tuch gewor­fen. Blei­ben Sie dran. Wir zeigen Ihnen wie.

Wir haben diesen Leit­fa­den für Sie als eCom­mer­ce-Shop­be­trei­ber – egal ob Sie gerade erst star­ten oder schon ein alter Hase im eCom­mer­ce sind – erstellt zur Unter­stüt­zung mit Ihrem Con­tent Mar­ke­ting. Von der Ideen­fin­dung über den Redak­ti­ons­plan bis hin zur Ver­mark­tung und Opti­mie­rung erläu­tern wir in dieser Samm­lung an haus-eige­nen und exter­nen Arti­keln Schritt-für-Schritt wie Sie erfolg­reich Con­tent Mar­ke­ting für das Wachs­tum Ihres Woo­Commerce-Shops ein­set­zen.

Con­tent Mar­ke­ting als Teil Ihrer eCom­mer­ce Mar­ke­ting Gesamt­stra­te­gie

So ziem­lich jeder erfolg­rei­che Online­shop betreibt heut­zu­ta­ge einen Blog oder Online-Maga­zin. Dafür gibt es ein paar Gründe:

  1. Ver­bes­se­rung des Ran­kings auf Google. Google “bestraft” inak­ti­ve Web­sites, die keine Aktua­li­sie­run­gen vor­neh­men oder neue Inhal­te ver­öf­fent­li­chen, mit einem Ran­king unter ferner liefen. Das liegt daran, dass Google für seine Nutzer die best­mög­li­che Nut­zer­er­fah­rung bieten möchte. Ver­al­te­te Inhal­te gehö­ren nicht dazu. Ein Blog mit regel­mä­ßig ver­öf­fent­lich­ten Arti­keln unter­stützt daher ein gutes Google Ran­king Ihres Woo­Commerce-Shops.
  2. Con­tent lockt Besu­cher auf Ihre Web­site. Die Idee hinter Con­tent Mar­ke­ting ist es, Pro­ble­me und Fragen Ihrer poten­ti­el­len Kunden in Bezug auf Ihre Ange­bo­te zu lösen oder zu beant­wor­ten. Ein Händ­ler von Back­packs für Mini­ma­lis­ten könnte bei­spiels­wei­se einen Arti­kel zum Thema “Die beste Pack­lis­te für Mini­ma­lis­ten auf Welt­rei­se” ver­öf­fent­li­chen. Natür­lich ver­weist er im Arti­kel auf sein Pro­dukt, doch das ist nur der kleins­te Teil. Der wirk­li­che Wert für den Leser ist der Inhalt des Arti­kels – zunächst. Wahr­schein­lich hat er in Google “Pack­lis­te Mini­ma­list Welt­rei­se” oder ähn­li­ches ein­ge­ge­ben. Mit dem Arti­kel erhält er seine Ant­wort – und dabei wird ihm die Idee für den per­fek­ten mini­ma­lis­ti­schen Welt­rei­se-Back­pack ein­ge­pflanzt.

Diesen Con­tent müssen Sie dann vor die Augen Ihrer Ziel­grup­pe posi­tio­nie­ren, bezie­hungs­wei­se Ihren idea­len Kunden die beste Chance geben den Con­tent zu finden, bei­spiels­wei­se über

  • Ergeb­nis­se in der Google Such­ma­schi­ne,
  • orga­ni­sche Posts vom Unter­neh­men in Face­book,
  • Teilen durch Men­schen an Freun­de in Nach­rich­ten­diens­ten und sozia­len Medien, oder
  • gekauf­te Wer­be­an­zei­gen, über Links von frem­den Web­sites.

Im Prin­zip schaf­fen Sie also mit regel­mä­ßig ver­öf­fent­lich­tem Blog Con­tent eine Art Res­sour­cen-Maga­zin, auf das Kunden – sowohl bestehen­de als auch poten­ti­el­le – zurück­grei­fen können um ihre Pro­ble­me zu lösen oder Fragen zu beant­wor­ten. So kommen Kunden das erste Mal mit Ihrem Shop in Berüh­rung und werden von Frem­den zu Besu­chern Ihrer Web­site.

Dann müssen Sie sie nur noch dazu brin­gen zu blei­ben, bezie­hungs­wei­se zurück­zu­keh­ren, um aus Besu­chern Inter­es­sen­ten und schließ­lich Kunden zu machen. Wie Sie das Schritt für Schritt anstel­len, erläu­tern wir in unse­rem Arti­kel Sys­te­ma­ti­sches Online Mar­ke­ting für Woo­Commerce mit dem Kaf­fee­fil­ter­mo­dell. Hier aber schon­mal ein klei­ner Auszug.

So wan­deln Sie Fremde zu Stamm­kun­den

So wan­deln Sie mit Ihrem genia­len Con­tent Fremde, die nie zuvor auf Ihrer Web­site waren, in Stamm­kun­den:

Fremde zu Besu­chern

Sie ver­öf­fent­li­chen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den (idea­ler­wei­se min­des­tens einmal pro Woche) einen Arti­kel, der Lösungs­vor­schlä­ge zu einem Kern­pro­blem oder Ant­wor­ten auf eine Frage Ihrer Kunden gibt. Diese Arti­kel ver­tei­len Sie via News­let­ter, Orga­nic Social und vor allem Paid Social (bei­spiels­wei­se über Face­book- oder Google Wer­be­an­zei­gen) an Ihre Ziel­grup­pe.

Wenn das Thema für jeman­den aus Ihrer Ziel­grup­pe inter­es­sant ist, klickt er darauf und wird zum ersten Mal auf Ihre Web­site gelei­tet – und durch den Con­tent hof­fent­lich von Ihrer Exper­ti­se über­zeugt.

Besu­cher zu Inter­es­sen­ten

Jetzt haben Sie im Prin­zip zwei Mög­lich­kei­ten um die Besu­cher in Inter­es­sen­ten, auch “Leads” genannt, zu wan­deln: Sie bieten in Ihren Arti­keln so genann­te Con­tent Upgrades an und / oder betrei­ben Remar­ke­ting.

Con­tent Upgrades sind bei­spiels­wei­se

  • Check­lis­ten,
  • Videos, oder
  • erwei­ter­ter Con­tent,

die Ihren Lesern einen zusätz­li­chen Mehr­wert zum gele­se­nen Arti­kel bieten. Im Gegen­zug zu diesen kos­ten­lo­sen Con­tent Upgrades müssen Leser nur ihre Email-Adres­se bei Ihnen hin­ter­las­sen – und diese nutzen Sie natür­lich für Ihr Email-Mar­ke­ting.

Beim Remar­ke­ting, auch Retar­ge­ting genannt, via Social Media, spie­len Sie wei­te­ren Con­tent an Nutzer aus, die durch ihren Besuch auf Ihrer Web­site ihr Inter­es­se bekun­det haben. Das pas­siert mit Hilfe von Coo­kies, welche die Surf­ge­wohn­hei­ten von Inter­net­nut­zern erfas­sen. Die Coo­kies merken sich die vom Nutzer besuch­ten Seiten. Face­book & Co. rufen diesen Code ab und prä­sen­tie­ren den Nutzer mit wei­te­rem pas­sen­den Con­tent oder Ange­bo­ten zum gespei­cher­ten Cookie.

Mit Con­tent Upgrades und Remar­ke­ting bauen Sie nach und nach das Ver­trau­en des Kunden in Sie und Ihren Shop auf. Je mehr er damit in Kon­takt kommt, desto größer der Wie­der­erken­nungs­wert und das Ver­trau­en – und desto wahr­schein­li­cher, dass der Inter­es­sent letzt­end­lich zum Kunden wird.

Inter­es­sen­ten zu Kunden

Auch um den Inter­es­sen­ten in der letz­ten Phase zum Kauf zu über­zeu­gen spielt Con­tent noch eine wich­ti­ge Rolle – und zwar auf einer per­sön­li­chen Ebene. Regel­mä­ßi­ge News­let­ter in seiner Inbox geben dem Kunden Ein­blick in Ihre Vor­ge­hens­wei­se und Per­sön­lich­keit und helfen dabei eine tie­fe­re Bezie­hung und Ver­trau­en auf­zu­bau­en. Sie können außer­dem wo ange­bracht per­sön­li­che Geschich­ten teilen – nicht nur via Email, son­dern bei­spiels­wei­se auch auf Ihrer “Über Uns” Seite oder Social Media. Zeigen Sie Ihre Mensch­lich­keit und Offen­heit.

Ohne Ver­trau­en kauft keiner in Ihrem Shop ein. Mit diesem Ver­trau­en braucht es oft nur noch einen klei­nen Schubs – wie bei­spiels­wei­se ein Rabatt­gut­schein oder kos­ten­lo­ser Ver­sand für den ersten Kauf – damit der Kunde auf “Kaufen” klickt. Guter, hilf­rei­cher Con­tent leis­tet einen großen Bei­trag zur Ent­wick­lung dieses Ver­trau­ens.

Con­tent Pla­nung

Aller Anfang ist leicht – zumin­dest wenn es um Con­tent geht.

Wer gerade erst damit anfängt Arti­kel auf seinem Blog zu ver­öf­fent­li­chen, hat bestimmt so einige Ideen für Themen im Kopf, über die er schrei­ben möchte. Die ersten paar Arti­kel laufen daher ganz leicht von der Hand und das ganze Drama um Con­tent Pla­nung scheint nicht wirk­lich Sinn zu erge­ben.

Bis diese ersten Ideen aus­ge­schöpft sind. Oft stel­len sich die Blog­be­trei­ber erst dann zwei Fragen, die im Eifer des Gefechts in der Anfangs­pha­se kom­plett miss­ach­tet wurden:

  1. Sind die bisher ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel für meine Ziel­grup­pe über­haupt rele­vant?
  2. Wor­über schrei­be ich als nächs­tes?

Und ab dann fließt der Con­tent zäher und zäher. Sie haben keine Ideen für Themen mehr, die Erstel­lung eines Arti­kels dauert länger und Sie büßen an Regel­mä­ßig­keit ein. Und die drei bisher geschrie­be­nen Arti­kel haben sowie­so null den Traf­fic auf Ihrer Web­site ver­bes­sert – wozu also wei­ter­ma­chen?

Wie bereits erwähnt: genau das ist der Zeit­punkt um dran zu blei­ben. Und der Frust kann kom­plett ver­mie­den werden indem Sie von Anfang an einen Redak­ti­ons­plan für Ihren Con­tent erstel­len, auf Basis einer umfäng­li­chen Schlüs­sel­wort- und SEO-Recher­che.

Lesen Sie die fol­gen­den Arti­kel für mehr Details zum oben genann­ten Dilem­ma und wie Sie es ver­mei­den können:

Con­tent Kalen­der als Weg­wei­ser

Ein gut recher­chier­ter, fun­dier­ter Redak­ti­ons­plan oder Con­tent Kalen­der unter­stützt Sie dabei, regel­mä­ßi­gen und rele­van­ten Con­tent zu ver­öf­fent­li­chen, der Kunden auf Ihre Web­site lockt. Das Grund­ge­rüst eines Con­tent Kalen­ders ist dabei eigent­lich ganz ein­fach. Pro Thema brau­chen Sie fol­gen­de grund­le­gen­de Infor­ma­tio­nen:

  • Schlüs­sel­wör­ter / ‑phra­sen
  • Titel
  • Dead­line
  • Autor (sofern Sie die Texte nicht selbst schrei­ben)
  • Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum

Wenn Sie wissen wollen, wie wir bei Schwung­voll (ehe­mals Xci­ting Web­de­sign) unse­ren eige­nen Con­tent Kalen­der, sowie die unse­rer Kunden, Schritt für Schritt erstel­len, lesen Sie unse­ren aus­führ­li­chen Arti­kel In 5 Schrit­ten zum was­ser­dich­ten Con­tent Kalen­der mit einem Klick hier. 

In den fol­gen­den Arti­keln finden Sie noch mehr Tipps rund um die pro­fes­sio­nel­le und struk­tu­rier­te Pla­nung Ihres digi­ta­len Con­tents:

Profi Tipp: Ver­öf­fent­li­chen Sie neuen Con­tent regel­mä­ßig. Wenn Sie die Regel­mä­ßig­keit außen vor lassen, wird es irgend­wann gar nicht mehr gemacht – und das ist der Nummer 1 Killer aller Con­tent Mar­ke­ting Pro­jek­te in Unter­neh­men.

Ein Arti­kel pro Woche ist gut fürs Ran­king, kann aber anstren­gend werden; Sie haben ja noch andere Dinge zu tun außer schrei­ben. Wenn Sie wenig Zeit haben, ver­su­chen Sie es lieber gleich mit einem zwei­wö­chent­li­chen Rhyth­mus. Das ist leich­ter ein­zu­hal­ten und demo­ti­viert weni­ger, da Sie nicht jede Woche mit einer Dead­line zu kämp­fen haben.

Die Not­wen­dig­keit für regel­mä­ßi­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen ist ein sehr guter Grund, die Erstel­lung von Con­tent fremd zu ver­ge­ben. Für guten, SEO-opti­mier­ten, for­ma­tier­ten und bebil­der­ten Con­tent soll­ten Sie dabei mit min­des­tens 150 Euro pro 1.000-Wort Arti­kel rech­nen.

Bei Schwung­voll (ehe­mals Xci­ting Web­de­sign) über­neh­men wir gerne alles rund um Ihren Con­tent – nicht nur die regel­mä­ßi­ge Con­tent Erstel­lung son­dern dazu auch das Con­tent Mar­ke­ting. Schau­en Sie sich unser Ange­bot hier mit einem Klick an.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) und Schlüs­sel­wort­re­cher­che

SEO steht für Search Engine Opti­miz­a­ti­on, also Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, und beschreibt das Ver­fah­ren um sowohl die Qua­li­tät als auch die Quan­ti­tät Ihres Web­site Traf­fics via orga­ni­schen, also nicht-bezahl­ten, Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen zu erhö­hen.

Bei SEO geht es darum zu ver­ste­hen

  • wonach Nutzer online suchen,
  • welche Ant­wor­ten Sie benö­ti­gen,
  • welche Wörter und Aus­drü­cke Sie benüt­zen, und
  • die Art des Con­tents den sie kon­su­mie­ren möch­ten.

Die Ant­wor­ten auf diese Fragen zu kennen, erlaubt es Ihnen leich­ter mit Leuten in Ver­bin­dung zu treten, die im Inter­net nach den von Ihnen ange­bo­te­nen Lösun­gen suchen.

Ihre Ziel­grup­pe und deren Bedürf­nis­se zu kennen ist aber nur eine Seite der Medail­le. Die andere beinhal­tet, den Con­tent so zu über­mit­teln, dass die Such­ma­schi­nen ihn finden und ver­ste­hen können.

Um beides rich­tig zu machen müssen Sie also vor allem

  • Ihre Ziel­grup­pe genau kennen, und
  • Schlüs­sel­wör­ter, nach denen Ihre Ziel­grup­pe sucht, her­aus­fin­den und fest­le­gen.

Die fol­gen­den Arti­kel gehen sehr detail­liert auf SEO im all­ge­mei­nen, und SEO für Woo­Commerce im spe­zi­fi­schen, ein:

Bei Schwung­voll (ehe­mals Xci­ting Web­de­sign) nutzen wir vor allem fol­gen­de Tools für die Schlüs­sel­wort­re­cher­che:

Und in diesen Arti­keln erfah­ren Sie Schritt-für-Schritt wie Sie eine opti­ma­le Schlüs­sel­wort­re­cher­che durch­füh­ren:

FAQs zu Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO)

Anbei für Sie auch eine kleine Liste der uns häufig gestell­ten Fragen zum Thema SEO.

Funk­tio­nie­ren SEO-Plugins wirk­lich?

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) beinhal­tet eine Menge tech­ni­scher Opti­mie­run­gen. SEO-Plugins sind Werk­zeu­ge, die Ihnen bei diesem Pro­zess helfen. Rein tech­nisch gese­hen brau­chen Sie keine SEO-Plugins, um Ihre Plat­zie­run­gen in den Google-Such­ergeb­nis­sen zu ver­bes­sern. Und Wor­d­Press ist dafür bekannt, von Grund auf recht SEO-freund­lich zu sein. Trotz­dem kann ein SEO-Plugin Ihnen dabei helfen, das nächs­te Level im Such­ma­schi­nen-Ran­king zu errei­chen, ja. 

Ist es mög­lich, einen Ver­kaufs­rie­sen wie Amazon in Ihrer Nische im Ran­king der Such­ergeb­nis­se zu schla­gen?

Keine Frage, Amazon schüch­tert ein. Der Ver­kaufs­rie­se hat mehr Mar­ke­ting­bud­get, mehr Links und mehr Seiten, als sich die meis­ten Unter­neh­men jemals erhof­fen könn­ten. Für viele eCom­mer­ce-Sites ist ein Ran­king über Amazon ein Haupt­ziel, um den Umsatz zu stei­gern, doch es scheint ein uner­reich­ba­res Ziel. 

So uner­reich­bar ist es aber doch nicht. Gerade Ama­zons Größe macht ver­wund­bar; mit den rich­ti­gen SEO-Stra­te­gien können klei­ne­re Nischen-Shops Amazon durch­aus den Rang ablau­fen. Ama­zons eCom­mer­ce-Stra­te­gie besteht darin, Zugang zu einer extrem großen Anzahl von Pro­duk­ten zu bieten. Dieser breit gefä­cher­te Ansatz bedeu­tet auch, dass ihre Stra­te­gie an man­chen Stel­len dünn gesät ist. Wenn Sie dort angrei­fen und es rich­tig anstel­len, haben Sie gute Chan­cen, Amazon in den Such­ma­schi­nen zu schla­gen.

Lesen Sie hier im Detail 11 Ecom­mer­ce SEO Tips To Help You Outrank Amazon

Wie kann ich meine Ein­nah­men aus SEO-Bemü­hun­gen berech­nen?

Schau­en Sie mal in diese aus­führ­li­che Pod­cast-Epi­so­de des Con­tent Per­for­mance Pod­cast rein. Dort erfah­ren Sie im Detail, welche fünf Fak­to­ren Sie brau­chen, um Ihren SEO-ROI zu berech­nen. 

Ist es besser, Ihre Blog-Bei­trä­ge in ein paar große Arti­kel / Kate­go­rien zu unter­tei­len und jede Woche zu aktua­li­sie­ren, oder wei­ter­hin jede Woche ein­zel­ne Bei­trä­ge zu ver­fas­sen?

Hier heißt es mal wieder: es kommt drauf an. Und zwar darauf, wie hoch Ihre Wiki-Arti­kel bereits ranken, und wie groß Ihr Kata­log bereits ist. 

Das Pro­blem der meis­ten Inter­net­ar­ti­kel ist, dass sie einmal geschrie­ben und einmal in Google indi­ziert werden und dann in Ver­ges­sen­heit gera­ten wäh­rend neuere, rele­van­te­re Arti­kel sie im Such­ma­schi­nen-Ran­king ver­drän­gen. Inhal­te werden über Zeit nicht nur älter, son­dern auch weni­ger rele­vant. Lang­fris­tig kann ein Arti­kel ver­al­te­te oder gar fal­sche Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten. 

Aber wenn einer Ihrer älte­ren Arti­kel bei seiner Ver­öf­fent­li­chung schon recht erfolg­reich war, kann es durch­aus sinn­voll sein, ihn durch eine Aktua­li­sie­rung wieder auf­le­ben zu lassen. Gehen Sie am besten den gesam­ten Arti­kel durch und aktua­li­sie­ren alle Infor­ma­tio­nen, Links, und Bilder, die sich geän­dert haben oder neue Funk­tio­nen und Daten ent­hal­ten. Nur den Link zum Arti­kel soll­ten Sie dabei wenn mög­lich nicht ändern. Stel­len Sie eine neues Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum ein und bean­tra­gen Sie bei Google eine neue Inde­xie­rung der Seite. 

Gene­rell gilt: Wenn sie bereits einen ordent­li­chen Kata­log an gut gerank­ten Arti­keln erstellt haben, macht es durch­aus Sinn, diese regel­mä­ßig zu aktua­li­sie­ren und in grö­ße­ren, “Wiki­pe­dia-arti­gen” Arti­keln zu ver­ei­nen und unter­ein­an­der zu ver­lin­ken. Lesen Sie hier 25 Tips for Updating Old Blog Posts for SEO & Boos­ting Orga­nic Traf­fic für mehr Infos zum Thema. 

Wie wert­voll ist der Inhalt einer Arti­kel­be­schrei­bung (“Descrip­ti­on”) für die Suche? Was gehört rein in die Descrip­ti­on?

Zunächst ist zur Beant­wor­tung dieser Frage wich­tig zu ver­ste­hen: Es gibt zwei Arten von Beschrei­bun­gen für einen Blog.

  1. Blog-Beschrei­bung: Eine Beschrei­bung Ihres gesam­ten Blogs bezie­hungs­wei­se Ihrer gesam­ten Web-/Shop­sei­te, die unter dem Link zur Home­page Ihrer Site sicht­bar ist. Nennen wir es der Ver­ständ­lich­keit halber “Site-Beschrei­bung”.
  2. Beschrei­bung des Blog­ar­ti­kels: Eine Beschrei­bung dessen, worum es in Ihrem Blog-Bei­trag geht, und die für jeden ein­zel­nen Arti­kel unter­schied­lich ist. Im Backend Ihres Arti­kels fügen Sie diese Beschrei­bung im Feld “Meta Descrip­ti­on” ein. 

Beide Arten der Beschrei­bung geben dem User, der in der Such­ma­schi­ne auf Ihren Arti­kel / Shop trifft, einen Hin­weis dar­über, ob er die gesuch­te Infor­ma­ti­on hier finden wird oder nicht. Eine gute Beschrei­bung kann dem­entspre­chend den Unter­schied zwi­schen draufkli­cken oder weiter scrol­len aus­ma­chen. 

In der Site-Beschrei­bung soll­ten Sie eine oder alle der fol­gen­den Anga­ben machen:

  • USP (Allein­stel­lungs­merk­mal) Ihres Produktes/Dienstleistung/Marke
  • Sozia­ler Nach­weis oder Befür­wor­tung Ihrer Marke
  • Ele­men­te werden in Bezie­hung gesetzt
  • Ihre Exper­ti­se, die Sie als Auto­ri­tät aus­weist
  • Ihre Mis­si­on oder Vision

Daten und Tipps für groß­ar­ti­ge Arti­kel­be­schrei­bun­gen

  • Ver­wen­den Sie Kon­ver­sa­ti­ons­wör­ter wie “Sie” und “ich”. Men­schen mögen es, direkt ange­spro­chen zu werden. Das zeigt den Wert, den Sie Ihren Lesern ent­ge­gen­brin­gen.
  • Ver­wen­den Sie Power-Wörter. Sie erwe­cken die Auf­merk­sam­keit der Zuhö­rer und führen sie dazu, auf Ihren Blog zu kli­cken.
  • Fügen Sie Ihr Haupt-Key­word ein. Fügen Sie wenn mög­lich außer­dem LSI-Schlüs­sel­wör­ter ein. So kann Google bestä­ti­gen, dass Ihr Inhalt wirk­lich mit dem Thema zu tun hat.

Was ist die emp­foh­le­ne Zei­chen­län­ge für Meta-Titel und Meta-Beschrei­bun­gen?

Die ideale Länge des Meta-Titels beträgt etwa 60 Zei­chen. Es scha­det nicht, wenn Sie die Länge Ihres Titels über­schrei­ten, aber Google schnei­det einige Zei­chen ab und zeigt am Ende Punkte “…” an. 

Meta-Beschrei­bun­gen können belie­big lang sein, aber Google kürzt Schnip­sel im All­ge­mei­nen auf circa 155 – 160 Zei­chen. Trotz­dem soll­ten Sie die Meta-Beschrei­bun­gen lang genug halten, damit sie aus­rei­chend infor­ma­tiv sind. Wir emp­feh­len daher Beschrei­bun­gen zwi­schen 50–160 Zei­chen.

Wie lang soll­ten meine Alt-Tags sein? 

Circa 125 Zei­chen. ALT-Tags müssen aus­sa­ge­kräf­tig aber auch kurz sein. Sie soll­ten keine voll­stän­di­gen Sätze oder Absät­ze ent­hal­ten. Mit einem Limit von etwa 125 Zei­chen lie­fert ein ALT-Tag für Benut­zer und Such­ma­schi­nen genü­gend Details, um das Bild mit dem Kon­text der Seite zu ver­bin­den.

Was ist wich­ti­ger: Backlinks oder Erstel­lung von neuen Inhal­ten?

Backlinks sind wich­tig und unter­stüt­zen Ihr Ran­king. Con­tent funk­tio­niert aber über alle Kanäle von PPC bis SEO, Medi­en­be­richt­erstat­tung und Emp­feh­lungs­ver­kehr. Das bedeu­tet: gute Inhal­te führen letzt­end­lich auch zu Backlinks. Wenn Sie zwi­schen diesen beiden Mög­lich­kei­ten wählen müssen, soll­ten Sie sich auf Ihren Con­tent kon­zen­trie­ren.

Was sind die ersten Schrit­te für jeman­den, der noch nie SEO gemacht hat? 

Diese Frage hier zu beant­wor­ten würde den Rahmen dieses Kapi­tels spren­gen und ist seinen eige­nen Arti­kel wert. In diesem SEO-Anlei­tung für Anfän­ger wird sie aber im Detail beant­wor­tet.

Con­tent Erstel­lung

Ihr Redak­ti­ons­plan steht; Sie kennen Ihre Themen und die pas­sen­den SEO-Maß­nah­men, inklu­si­ve Schlüs­sel­wör­ter. Im nächs­ten Schritt geht es nun darum, den Arti­kel tat­säch­lich zu Papier – bezie­hungs­wei­se zu Bild­schirm – zu brin­gen.

Für Inter­net­ar­ti­kel gelten ein paar andere Regeln als für Bücher oder Diplom­ar­bei­ten, aus dem ein­fa­chen Grund dass Texte im Inter­net anders gele­sen werden als Fach­ar­ti­kel. Im Inter­net ten­die­ren Nutzer dazu, Texte zu über­flie­gen statt sie genau zu lesen. Unüber­sicht­li­cher Con­tent wird schnel­ler zuge­macht als Sie “Dop­pel­klick” sagen können.

Aus diesem Grund gibt es ein paar all­ge­mei­ne Faust­re­geln, die Sie bei der Erstel­lung eines Online-Arti­kels beach­ten soll­ten:

  • Wort­zahl: 800 – 1.800 Wörter, je nach Thema
  • Über­schrift: Die Über­schrift, bezie­hungs­wei­se der Titel des Arti­kels, ist das erste, was Leser vom Arti­kel sehen. Exper­ten sagen, dass der Ver­fas­ser aus diesem Grund 80% seiner Zeit damit ver­brin­gen sollte, den per­fek­ten Titel zu recher­chie­ren (bei­spiels­wei­se mit diesem Head­line Ana­ly­zer) und fest­zu­le­gen.
  • Unter­ti­tel: Fügen Sie alle zwei bis fünf Para­gra­phen einen Unter­ti­tel ein. Dieser unter­stützt den Leser beim Über­flie­gen des Textes dabei, die Struk­tur des Arti­kels zu ver­ste­hen und für ihn rele­van­te Details her­aus­zu­su­chen. Nie­mand ließt heut­zu­ta­ge im Inter­net noch einen durch­ge­hen­den Text ohne Unter­über­schrif­ten.
  • Para­gra­phen: Nutzen Sie höchs­tens fünf Sätze je Para­gra­phen und bre­chen Sie den Text zusätz­lich weiter her­un­ter indem Sie Abbil­dun­gen, Auf­zäh­lungs­zei­chen, num­me­rier­te Listen und bereits erwähn­te Unter­ti­tel nutzen. White Space ist Ihr bester Freund.

Diese Faust­re­geln sind natür­lich auch alle vom jewei­li­gen Thema und was Sie mit dem Arti­kel errei­chen wollen abhän­gig. Tech­ni­sche Arti­kel, die Schritt-für-Schritt einen Pro­zess erläu­tern, können gut und gerne zwi­schen 1.500 und 3.000 Wör­tern haben.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Thema Con­tent Erstel­lung finden Sie in den fol­gen­den Arti­keln:

Con­tent Ver­tei­lung

Wer sich nicht mit Con­tent Mar­ke­ting aus­kennt ist oft der Mei­nung, dass es voll­kom­men aus­reicht einen Arti­kel online zu ver­öf­fent­li­chen; die Leute werden ihn dann schon finden und lesen und dadurch auf Ihrer Web­site landen.

Leider funk­tio­niert das nicht so. Vor allem wenn der Blog noch in den Kin­der­schu­hen steckt.

Das Pro­blem ist fol­gen­des: es braucht Zeit und einige ver­öf­fent­lich­te Arti­kel bis Google regis­triert, dass Sie wert­vol­len Con­tent für bestimm­te Schlüs­sel­wör­ter anbie­ten. Erst dann werden Sie even­tu­ell in den ersten drei Posi­tio­nen auf der Google Ergeb­nis­sei­te für eben diese Schlüs­sel­wör­ter aus­ge­wie­sen – und nur auf diesen ersten drei Posi­tio­nen werden Sie tat­säch­lich von genug Leuten gefun­den und der Arti­kel ange­klickt um einen Sprung in Ihrem Traf­fic zu bewir­ken.

Diesen Pro­zess können Sie aber mit akti­ver Ver­tei­lung Ihres Con­tents rasant beschleu­ni­gen. Sie können ihn bei­spiels­wei­se

  • in einem News­let­ter ver­packt an Ihre bestehen­den Kunden senden,
  • auf Ihren Social Media Chan­nels posten, und
  • via bezahl­ten Wer­be­an­zei­gen auf Face­book, Insta­gram oder Google gezielt an Ihre Ziel­grup­pe senden.

Ja, diese Wer­be­ka­nä­le zu nutzen kostet even­tu­ell etwas Zeit und Geld, aber es lohnt sich. Nur so haben Sie die Chance, inner­halb von ein paar Mona­ten Traf­fic auf­zu­bau­en und nicht noch nach einem halben Jahr nur end­lo­se Stille auf Ihrem Blog zu hören.

Bei Schwung­voll (ehe­mals Xci­ting Web­de­sign) nehmen wir uns die stra­te­gi­sche Ver­tei­lung von Con­tent Schritt für Schritt vor. Lesen Sie In 3+1 Schrit­ten zum erfolg­rei­chen eCom­mer­ce Con­tent Mar­ke­ting um zu erfah­ren, wie diese Schrit­te uns zum Erfolg führen. 

Lesen Sie hier wie Sie Ihren Con­tent an den Leser brin­gen:

Mes­sung, Ana­ly­se und Opti­mie­rung

Einer unse­rer Grund­sät­ze für mehr eCom­mer­ce Umsatz, den wir in so ziem­li­che jedem unse­rer Arti­kel anspre­chen und beto­nen ist, dass das Prin­zip “set it and forget it” leider nicht zum Erfolg führt. Das gilt auch für Ihr Con­tent Mar­ke­ting. Wenn sie nicht lau­fend messen, ana­ly­sie­ren und opti­mie­ren, lernen Sie nie welche Themen und Schlüs­sel­wör­ter gut ankom­men (oder eben nicht), und holen so nie das volle Poten­ti­al aus Ihrem Blog – und damit auch nicht aus Ihren Shopum­sät­zen.

Jede Web­site-Platt­form bietet heut­zu­ta­ge ein Ana­ly­se­tool, das Ihnen zeigt wie ein­zel­ne Seiten oder Bei­trä­ge auf Ihrer Web­sei­te abschnei­den. Sie ana­ly­sie­ren dabei Daten wie

  • Traf­fic (Anzahl Auf­ru­fe und Besu­cher),
  • Enga­ge­ment (Anzahl der Likes und Kom­men­ta­re),
  • Refer­rer (= die Inter­net­adres­se der Web­sei­te, von der der Benut­zer durch Ankli­cken eines Links zu der aktu­el­len Seite gekom­men ist), bei­spiels­wei­se Google oder Face­book,
  • Loca­ti­on bezie­hungs­wei­se Land in dem sich der Besu­cher auf­hält, sowie
  • Such­be­grif­fe.

Mit dem Ein­satz von Google Ana­ly­tics können Sie noch so einige Kenn­zah­len mehr ana­ly­sie­ren, wie bei­spiels­wei­se

  • Demo­gra­fie,
  • Bounce Raten,
  • durch­schnitt­li­che Dauer einer Ses­si­on,
  • ob von einem mobi­len End­ge­rät auf die Seite zuge­grif­fen wurde,
  • und vieles mehr.

Mit Hilfe dieser Daten erfah­ren Sie welche Arti­kel und Schlüs­sel­wör­ter gut ankom­men und gesucht werden, und finden außer­dem so eini­ges über Ihre Ziel­grup­pe heraus.

Natür­lich haben wir bei Schwung­voll (ehe­mals Xci­ting Web­de­sign) auch eine bestimm­te Vor­ge­hens­wei­se zur Mes­sung, Ana­ly­se und Opti­mie­rung unse­res Con­tent Mar­ke­ting, die sich bewährt hat. Lesen Sie alles dar­über in unse­rem Arti­kel Mit diesen Kenn­zah­len opti­mie­ren Sie Ihr Con­tent Mar­ke­ting für eCom­mer­ce.

Letzt­end­lich bezieht sich die Opti­mie­rung von Web­site Con­tent aber in den meis­ten Fällen auf die Ver­bes­se­rung des SEO. Dazu haben wir hier noch ein paar Arti­kel, die bei der Ana­ly­se und Opti­mie­rung Ihres SEO unter­stüt­zen:

Mit opti­mier­tem Con­tent Mar­ke­ting zu mehr Umsatz mit Ihrem eCom­mer­ce-Shop

Mit diesem Leit­fa­den haben wir Ihnen einen ersten Ein­druck und Über­blick in die ein­zel­nen Schrit­te des Umsatz-gene­rie­ren­den Con­tent Mar­ke­ting für eCom­mer­ce gege­ben. In unse­ren nächs­ten Arti­keln werden wir detail­liert auf die ein­zel­nen Phasen ein­ge­hen und diesen Leit­fa­den über Zeit aus­bau­en, ver­bes­sern und opti­mie­ren.